Israelische Lösung für Frankreich

Prof. Dr. Gunnar Heinsohn, Die Achse des Guten, 10.01.2014

Ein besorgter Israeli mailt vertraulich, dass es gerade nach dem Neuauflodern der Gewalt nur umso dringender geworden sei, die Verhandlungen über eine gerechte Teilung des Landes zwischen Frankreichs Muslimen und den Alteingesessenen wieder aufzunehmen. Beiden Staaten müsse endlich die Perspektive einer Zukunft in Sicherheit und Gleichberechtigung eröffnet werden. Jede Seite solle deshalb einen Teil von Paris als Hauptstadt erhalten. Details über die Grenzziehung sollten direkten Gesprächen überlassen bleiben. Er sei bereit, in einer persönlichen Shuttle-Diplomatie zwischen beiden Seiten zu vermitteln und die Ergebnisse dem UNO-Sicherheitsrat zur Abstimmung vorzulegen. Sollte das abgelehnt werden und sich die Spirale des Hasses zwischen Lille und Marseille weiter drehen, müsse man darüber nachdenken, französische Produkte aus den für Muslime vorgesehenen Gebieten aus den Geschäften zu nehmen.  Das richte sich keineswegs gegen die Gallier als solche. Aber gerade unter Freunden müsse es doch möglich sein, auch unangenehme Wahrheiten offen anzusprechen.

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Daniel Pipes verbreitete mit einem Poster dieselbe Idee auf twitter (eingedeutscht):

DPipes_Frankreich-teilenWenn Frankreich Israel wäre … und dieselben politischen Schlussfolgerungen zugunsten des Appeasement aus Terrorakten ziehen würde.

3 Gedanken zu “Israelische Lösung für Frankreich

  1. Mir ist nicht ganz klar, warum die Muslime darüber verhandeln sollten, wo sie doch in absehbarer Zeit ganz Frankreich haben werden – vom Rhein bis zu den Pyrenäen.

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