Warum sind Jihadisten so besessen von Pornografie?

Phyllis Chesler, New York Post, 17. Februar 2015

Kürzlich beschrieb der Londoner Bürgermeister Boris Johnson Jihadisten als “von Pornografie getriebene Loser”, die „Selbstwertgefühl und keinen Erfolg bei Frauen haben“. Er ist da an etwas Großem dran.

Nach Angaben syrischer Ärzte in einem Bericht in den britischen Medien kaufen ISIS-Kämpfer Rüschen-Unterwäsche für ihre Frauen und Sexsklavinnen – und unterziehen sie abnormalen und sadistischen Sexpraktiken. Sie könnte das durchaus aus Pornografie gelernt haben.

Er ist da an etwas Wichtigem und Tiefgehendem dran.

Die Navy SEALs, die Osama bin Laden töteten, fanden eine recht umfangreiche Sammlung moderner Pornografie in seinem Besitz.

Die 9/11-Jihadisten besuchten Stripclubs, zahlten für Lapdance und für Prostituierte in ihren Motelzimmern in Boston, Las Vegas und Florida.

Anwar al-Awlaki, der in Amerika geborene Imam, der 2004 in den Jemen floh und später von einer US-Drohne getötet wurde, aß vor dem 9/11 eine Menge Pizza und besuchte eine Menge Prostituierte. Als mutmaßlich „heiliger Mann“ betreute Al-Awlaki mindestens drei der 9/11-Entführer, den Schützen von Ft. Hood, den Möchtegern-Bomber vom Times Square (Faisal Shahzad) und den Unterhosen-Bomber.

In den Jahren seit dem 9/11 erbrachten Polizeirazzien bei Terrorzellen in Großbritannien, Italien und Spanien unzählige Bilder von Hardcore-Kinderpornografie.

Jihadisten nutzten Pornografie nicht nur zum Vergnügen; sie betteten auch geheime, verschlüsselte Nachrichten in geteilter Pornografie und auf pädophile Internetseiten ein. 2011 und 2012 fand die deutsche Polizei mehr als 100 Al-Qaida-Dokumente zu Terror-Komplotten eingebettet in ein Pornovideo, dase in der Unterwäsche des Verdächtigen Maqsud Lodin versteckt war.

Nach Angaben von NSA-Dokumenten, die durch Edward Snowdens Lecks öffentlich gemacht wurden, haben zahlreiche „Radikale“ tagsüber zum Jihad aufgerufen und nachts Pornos angesehen. Ein schadendes Beweisstück zeigt einen „Militanten“, der „eindeutig ausdrücklich sexuellen Sprachgebrauch nutzt, wenn er mit unerfahrenen jungen Mädchen kommuniziert“.

Die Jihadisten Amedy Coulibaly und Cherif Kouachi von den Anschlägen in Paris dieses Jahr hatten beide Kinderporno-Fotos auf ihren Laptops, darunter „Ekel erregende Bilder kleiner Jungen und Mädchen bei sexuellen Handlungen mit Erwachsenen“.

Warum ist diese Besessenheit der Jihadisten mit Pornorgrafie von Bedeutung?

Pronografie ist buchstäblich das, wozu Prostituierte gezwungen oder für das sie bezahlt werden. Der Begriff stammt vom griechischen porni („Prostituierte“) und graphein („schreiben“).

Pornografie ist ein globales Phänome, das überall und zunehmend von Menschen aller Altersgruppen produziert und konsumiert wird – und die sexuelle Entwicklung von jungen Zuschauern deformiert. Sie anzusehen desensibilisiert den Zuschauer für sexuelle Aggression und stärkt bestehenden Glauben, der Gewalt gegenüber Frauen befürwortet. Sie ist regelmäßig sehr gewalttätig: 82 Prozent der meistgesehenen pornografischen Szenen involvieren physische Aggression (Schlagen, den Hintern versohlen, Knebeln); 49 Prozent beinhalten verbale Aggression (Beschimpfungen, Beleidigungen). Die Täter sind männlich, 94 Prozent der Zielobjekte sind Frauen.

Man kann sich leicht den überwältigenden Einfluss auf die Möchtegern-Jihadisten vorstellen, die nicht in der Lage sein könnten, sich den Preis für eine Ehefrau oder eine Prostituierte zu leisten, die junge, ohne normale sexuelle Ventile und bereits empfänglich für Gewalt gegenüber Frauen sind – und für Pädophilie.

Während zwar die meisten Menschen in der muslimischen Welt zutiefst sexistisch ist (und es auch dort überall Pornografie gibt), billigen wenige Muslime Pornografie. In der Tat geißeln ihre Führer den Westen oft dafür, dass Frauen auf eindeutig sexuelle Weise gezeigt werden.

Beachten Sie die Kluft in Westeuropa, die 2008 von einer Gallup-Umfrage offengelegt wurde: 43 Prozent der allgemeinen französischen Bevölkerung fand Pornos anzusehen „moralisch akzeptabel“, aber nur 16 Prozent der französischen Muslime. In Deutschland waren es 58 Prozent der Gesamtbevölkerung, aber nur 18 Prozent der Muslime. In Großbritannien fanden 35 Prozent der Nichtmuslime Pornografie akzeptabel, aber nur 1 Prozent der britischen Muslime sahen es genauso.

Muslime mögen gegenüber Meinungsforschern zu Sex lügen, aber wenn sie die Wahrheit sagen, dann ist die Möglichkeit bin Laden und all die anderen Jihadisten zu entheroisieren, sie nicht „Terroristen“ zu nennen, sondern sie als „Pornohunde“ zu beschreiben.

Vielleicht sind Muslime gegen Pornografie – Jihadisten sind es nicht.

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