Schaschlik

Der britische Guardian hat eine neue Chefredakteurin. Und wie könnte es anders sein: Sie ist eine absolute Anti-Israel-Propagandistin.

„Nett“: 70% der Griechen finden, dass Israel mit den Nazis gleichgesetzt werden kann.

Wieder so einer – der Schulleiter einer islamischen Schule in Australien erklärt, dass der IS/ISIS eine Verschwörung ist, geschaffen von Israel und westlichen Ländern. Ja klar doch!

Und auch die Türken sind beleidigt (jedenfalls die in der Regierung): Die Begriffe „Islamischer Staat“ und „islamischer Terrorismus“ beleidigt die Muslime. Ihre Benutzung sollte verboten werden. (Was das Verbieten angeht, da sind Muslime wohl deutscher als Deutsche…)

Keiner weiß was davon, jedenfalls nicht aus unseren Medien (soweit ich das gesehen habe): Tausende Gazaner demonstrierten diese Woche dagegen, dass die ägyptische Elektrizitätsgesellschaft ihre Lieferungen an den Gazastreifen eingestellt hat.

Die französische Firma Safege sollt ein Schlüsselpartner beim Bau der Jerusalemer Seilbahn werden. Jetzt zog sie sich zurück, nachdem ihr vom französischen Justizministerium potenzielle rechtliche Folgen angedroht wurden.

Und als die Belgier wieder weg waren, hat der Typ sich vermutlich vor Lachen in die Ecke geschmissen: Weit rechts stehende flämische Politiker waren bei Bashar al-Assad zu Besuch. Der erzählte ihnen, der Islam lehne alle Formen von Gewalt ab. Okay: Ehefrauen zu prügeln ist also keine Gewalt. Ungläubige zu ermorden ist keine Gewalt, …

Was bei uns darüber gehört? Die Türkei übte Vergeltung für eine falsch geflogene syrische Rakete und beschoss syrische Artilleriepositionen. (Wenn Israel das macht, wird es sofort geprügelt…)

Ach, „schon“? Facebook hat die Hamas-Seite abgeschaltet. Dort wurde gegen die Richtlinien von FB verstoßen.

Jetzt dürfen wir raten, ob das ein Feigenblatt bleibt oder ob Amnesty Internationale sich tatsächlich kümmert: In einem Bericht stellt die NGO fest, dass die palästinensischen Terrorgruppen während der Operation Fels in der Brandung das Leben von Zivilisten krass missachteten

Der UNO-Sondergesandte Robert Serry behauptet die „Siedlungen“ würden die Zweistaatenlösung abwürgen. Ist aber irgendwo klar: Obama hat etwas gefunden, das zwar völlig nebensächlich war, aber so aufgebauscht werden konnte, dass Israel da nicht raus kann, wenn es nach der Welt geht. Und das haben sie alle erkannt. Deshalb wird das Nicht-Thema seitdem gepuscht bis zum Geht-nicht-mehr. Es hat maximale Antiisrael-Wirkung. Und das ist das Einzige, was zählt.

Die EU behält die Hamas auf ihrer Liste der Terrororganisationen, trotz einer Entscheidung des EuGH, sie solle heruntergenommen werden. Das soll so bleiben, solange der Einspruch der EU gegen das Urteil läuft. Die Hamas ist natürlich „not amused“ – das ermutige die Besatzung „ihre Verbrechen fortzusetzen“.

Herr Putin hat sich entschieden: Er schlägt sich auf die Seite der Terroristen. Der Arabischen Liga versprach er den PalArabern zu einem Staat mit Jerusalem als Hauptstadt zu verhelfen. Das „Nahost-Quartett“ müsse besser mit der Arabischen Liga zusammenarbeiten.
Saudi-Arabien kontert (diese und weitere Aussagen Putins): Russland heuchelt, wenn es behauptet den Nahen Osten unterstützen zu wollen, aber Bashar Al-Assad unterstützt und damit die Instabilität der Region schürt.

Alibi-Juden: Auf der 5. Jahreskonferenz von J-Street forderte eine linksextreme ehemalige Knessetabgeordnete, Israel müsse aufhören ein mehrheitlich jüdischer Staat zu sein; die Juden sollte einen binationalen Staat mit Status der Juden als „geschützte Minderheit“ akzeptieren. Die Konferenzteilnehmer konnten sich nicht zurückhalten und gaben ihr Ovationen.

Der ganz alltägliche Antisemitismus:
Muslimischer Antisemitismus:
– PA-TV, ein Prediger: „Die Menschheit wird nie angenehm leben, solange die Juden verheerende Korruption verursachen.“ Denn Juden stecken ja hinter allem, was in der Welt falsch läuft. Und selbst „wenn Fische im Meer miteinander kämpfen, dann stecken die Juden dahinter“.
– Die von der saudischen Luftwaffe angegriffenen Huthi-Rebellen im Jemen erklärten, sie würden sich an dem „zionistischen saudischen Regime“ rächen. Ich Wahlspruch lautet übrigens (völlig unabhängig von Kontext): „Tod Israel. Fluch den Juden.“
Türkei: Eine neue „Dokumentation“ enthüllt, dass Juden sich verschworen haben die Menschheit zu unterdrücken.
Deutschland:
Osterburg: Das Tor zum jüdischen Friedhof in Osterburg ist demoliert. Die Scharniere sind verbogen, sodass sich die Metalltüren samt Davidschild darauf nur mit einigem Aufwand schließen lassen. Es gibt einen deutlichen Riss an der Grundmauer.
– Eine türkischer Fußallverein aus Offenbach schrieb über die Allianz-Versicherung (die schon Anfang der 1930-er Jahre mit den Nazis paktierte): Lass das Geld nicht bei der jüdischen Firma Allianz-Versicherung! Lass uns für uns und für unsere Türkei Geld verdienen!
Frankreich:
– Am 21. März gab es in mehreren französischen Städten Kundgebungen von nicht weniger als 120 „progressive“ NGOs; sie protestierten gegen alle Manifestationen von staatlichem Rassismus, darunter Islamophobie, Negrophobie, Romaphobie und Philosemitismus. Letzteren werten sie als eine Form des Rassismus und Faschismus. Mit anderen Worten: Die französische Regierung ist Juden gegenüber zu wohlwollend eingestellt.
– Einem Rabbiner wurde verweigert bei Kommunalwahlen in Toulouse seine Stimme abzugeben, wenn er nicht seine Kippa abnimmt. Das Wahllokal befand sich in einer Schule; die Forderung wurde im Namen des Laizismus/Säkularismus gestellt.
Belgien:
– Die Stadt Ghent lud einen Juden hassenden Terroristen ein, um über Rassismus zu diskutieren. (Der Eingeladene ist Gründer einer antisemitischen Arabergruppe, hat für die Hisbollah „gekämpft“, kam zurück nach Belgien und erhielt dort einen Job als Kolumnist der angesehensten Zeitung des Landes.)
Niederlande:
– Am 21. Tag gab es eine Kundgebung einiger Antirassismus-Organisationen zum Internationalen Tag zur Eliminierung von Rassismus. Es ging „gegen Rassismus, Islamophobie, Afrophobie und Antisemitismus“. Letzteres war nur eine Feigenblatt-Behauptung – denn da wird auch ein Antisemit ganz vorne mitmischen. Und er scheint nicht der einzige Antisemit dort gewesen zu sein.
Italien:
– Die israelische Flagge vor der Expo2015 in Mailand wurde mit roter Farbe verunziert, die wohl Blut darstellen soll.
Schweden:
Malmö: Ein 19-jähriger wurde von einer Gruppe Jungen nach dem Weg gefragt. Danach wollten sie wissen, ob er Jude sei. Als er das bestätigte, fingen sie an ihn zu beschimpfen: „Hitler war gut“, „Du Scheiß-Jude“, „Fickt alle Juden. Ich ficke dich und deine Familie. Ihr werdet sterben.“
Russland:
– Ein Holocaust-Mahnmal in Wolgograd wurde geschändet.
Weißrussland (Belarus):
– In Swetlahorsk (östliches Weißrussland) wurden Zäune, Häuser und Bushaltestellen mit antisemitischen Sprüchen garniert: „Ostern steht vor der Tür. Hier wird bald Blut vergossen werden.“
Ukraine:
Zum zweiten Mal innerhalb einer Woche wurde in Tscherkassy Antisemitisches auf eine Mauer gesprüht: „Tod der Herrschaft der Juden“
– Ein Holocaust-Mahnmal in Mykolayew wurde mit einem Hakenkreuz beschmiert.
– Ein jüdischer Neurochirurg wurde von 3 Männern angegriffen, die seine Hände so schädigten, dass nicht klar ist, ob er je wieder seinen Beruf ausüben kann. Die Täter überschütteten ihn zudem mit antisemitischen Sprüchen wie „Jude, mach, dass du aus der Stadt und dem Land kommst.“ Die örtlichen Medien berichten die antisemitischen Aspekte der Tat nicht; die Polizei behandelt den Vorfall als Rowdytum.
Tschechien:
Ein Mann gab den Hitlergruß, während er auf ein Mahnmal des ehemaligen Konzentrationslagers Theresienstadt urinierte. (Der Mann hat eine „Arbeit macht frei“-Tätowierung auf dem Arm, betreibt eine Internetseite voller Argumente pro Nazi-Ideologie, bestreitet aber ein Rechtsradikaler oder Nazi zu sein; das Tattoo sei inzwischen entfernt worden.)
Ungarn:
– Die Rockband Tankscapda erhält nach der Ankündigung eines Konzerts in Israel haufenweise antisemitische Kommentare und Drohungen.

Australien:
– Ein „progressives“ Theater in Sydney lehnte es aber einer jüdischen Studentenorganisation (Hillel) ihr Theater für ein Projekt zu vermieten – weil man „Kolonialismus/Zionismus nicht unterstützt“. Hillel erwähnt in ihren Statuten bzw. ihrem selbst gestellten Auftrag Israel nicht einmal. Schreiben und Anfragen der jüdischen Organisation von New South Wales blieben unbeantwortet. (Als dann die Medien drauf kamen, da waren sie auf einmal ganz schnell dabei, sie hätte nichts gegen Juden.)

Die Hackergruppe „Anonymous“ hat für den 7. April einen „elektronischen Holocaust“ gegen Israel angekündigt.

Israel für die Welt:
The Water of Life
Israel’s Good News Newsletter to 29th Mar 2015

Die ausgesöhnten Terroristen:
– Der PA-Premierminister Hamdallah weilte dieser Tage im Gazastreifen und versuchte die Beziehungen zwischen Hamas und PA zu reparieren.
Mahmud Abbas ließ die Arabische Liga wissen, statt sich Gedanken darüber zu machen, wie sie im Jemen eingreift und die Houthis zu bombardieren, sollten sie Bomben auf die Hamas werfen.

ISIS/Islamischer Staat:
– IS, Boko Haram und Al-Qaida sollen nach Angaben von Terror-Analysten in Mauretanien gemeinsam trainieren.

Jihad:
100 Victims Found Under Bridge With Throats Slit By Boko Haram (Video) (s. auch hier)
Boko Haram-Terroristen töten 6 Wähler in Nordost-Nigeria. Insgesamt sind mindestens 41 Wähler ermordet worden.
Somalia: Anschlag von Islamisten auf ein Hotel in Mogadischu; mindestens 21 Tote.
Houthi Rebels Threaten Saudi Arabia With Suicide Bombings

Die Religion des Friedens, der Toleranz, der Frauenrechte, des wissenschaftlichen Fortschritte:
In der Türkei wurden Karikaturisten verhaftet, die dem Präsidenten Erdoğan nicht in den Kram passen.

Islam, islamisches Herrenmenschentum im und Drohungen gegen den Westen und westliches Dhimmitum (einschließlich „moderater“ Muslime/Muslimorganisationen):
– Ein Somali und ein Pakistaner planten einen Anschlag auf den dänischen Verteidigungsminister. Terrorismus wird ihnen aber nicht vorgeworfen.
Jihadi Pamphlet By Busted Tory Muslim Election Candidate, Calls For Muslim State In Europe

Obama Watch:

Der Drecksack verrät den treuesten Verbündeten und wirft ihn den Wölfen zum Fraß vor: Die USA werden bei der jährlichen Debatte des UNO-Menschenrechtsrats nicht ans Podium gehen, wenn es dort um „Palästina“ geht.

Die besonders harschen Reaktionen aus dem Weißen Haus nach Netanyahus Wahlsieg fanden nicht im leeren Raum statt, sondern sind nach Angaben eines hochrangigen Diplomaten „Rache“ Obamas“ für Netanyahus Rede vor dem Kongress, Folgen des Frustes wegen des Fehlschlags der „V15“-Kampagne zur Abwahl Netanyahus und soll drittens den Focus der Öffentlichkeit vom Iran auf die Palästinenserfrage umlenken.

Obama ließ wissen, dass die Differenzen mit Netanyahu „nichts Persönliches“ sind, sondern nur mit der Politik zu tun haben. Man fragt sich, was eigentlich schlechter ist – wenn der Typ lügt oder wenn das die Wahrheit ist.

Der Chef-Lügenbolzen im Weißen Haus behauptet, seit seinem Amtsantritt habe er das Haushaltsdefizit um zwei Drittel gesenkt. So rechnet er also seine 1 Billion Dollar Schuldenaufnahme „positiv“?

Wer droht hier wem/verleumdet wen?
– Die farbige Chefredakteurin des Internetmagazins Ebony.com behauptet, Senator Ted Cruz höre gerne Countrymusik, weil „nichts so gut ‚lasst uns ein paar Muslime umbringen‘ sagt wie Countrymusik“.