Dokumentation einer israelischen Gruppe beschuldigt Hamas Kindersoldaten auszubilden

Paul Alster, FoxNews, 24. März 2015

Eine neue Dokumentation zeigt, wie hochrangige Hamas-Führer in Gaza unverfroren das Training von Kindersoldaten diskutieren und Selbstmord-Bomber in militärisch ausgelegten Jugendlagern glorifizieren. Die Dokumentation wird am Mittwoch erstes Beispiel einer israelischen Gruppe auf einem UNO-Forum im Genf sein, wo sie plant Argumente zu liefern, dass die Hilfsorganisation der Welteinrichtung von Terroristen genutzt wird.

Der elfminütige Dokumentation mit dem Titel „Children’s Army of Hamas“ (Die Kinderarmee der Hamas) ist vom Center for Near East Policy Research (CNEPR) mit Sitz in Israel zusammen mit Palestinian Human Rights Monitoring Group (PHRMG) produziert worden; sie will der UNO zeigen, dass die Hamas das internationale Recht bricht – darunter dem zur Verbot der Ausbildung von Kindersoldaten – obwohl sie mit der United Nations Relief Works Agency für Palestinian Refugees in the Near East (UNRWA) zusammenarbeitet.

Der hochrangige Hamas-Offizielle Khala al-Hayya ist darin zu sehen, wie er jungen Kindern in einem militärischen Trainingslager der Hamas sagte: „Ihr seid die Generation, die zum Kampf ausgebildet wird – obwohl ihr jung seid. Ihr werdet für den Jihad [heilgen Krieg] ausgebildet.“ In einer weiteren Szene verweist Hamas-Innenminister Fathi Hamad auf die Indoktrination von Kindern und scheint zuzugeben, dass diese für den Kampf ausgebildet werden. „Wir stärken ihr religiöses Bewusstsein und erzeugen ihre Solidarität mit ihrem Land. Das festigt ihren Jihad und ihre Entschlossenheit Krieger, ein Fluch für Israel zu sein“, erklärt Hamad.

Nach Angaben ihrer eigenen Zahlen von 2014 erhielt die UNRWA ein Budget von $1,32 Milliarden von internationalen Spendern, von denen $409 Millionen allein von den USA kamen. Sie betreibt im Gazastreifen 245 Schulen, von denen mehr als ein Drittel von den Kämpfen des letzten Sommers zwischen Israel und der Hamas betroffen waren, so UNRWA-Sprecher Christopher Gunness. DA die Hamas im Gazastreifen das Kommando hat und die UNRWA-Internetseite klar erklärt, dass „Schulkinder in UNRWA-Schulen den Lehrplänen und Schulbüchern der Gastgeber-Behörden folgen“, weist der Film darauf hin, dass genau die Gruppe, die die Kinder in Militärlagern ausbildet, auch diktiert, was ihnen in den Schulen gelehrt wird.

„Die Beziehung der Hamas zur UNRWA ist gut, sehr gut“, erklärt Ismail Radwan, Hamas-Minister für religiöse Angelegenheiten. „Die Hamas-Charta ist Teil des Programms, das wir lehren – Aufstand, Glaube und Bildung. Wir bereiten darauf vor Palästina zu befreien.“

Gunnes bestritt, dass von der UNO betriebene Schulen eine Rolle in der Ausbildung von Kindersoldaten spielen. „Ich bin mir keiner Berichte bewusst, dass UNRWA-Schulen von der Hamas für Trainingskurse benutzt werden“, sagte Gunness gegenüber FoxNews.com. „Unser Bildungssystem ist völlig unabhängig und wir haben ein völlig anderes Schulsystem. Es gibt keine Frage, dass die Hamas irgendetwas genehmigt… Wir unterrichten Kinder nach dem Konflikt [vom letzten Sommer], bei dem Hunderttausende heimatlos wurden. Ein Unterschied zwischen uns besteht darin, dass wir von Klasse 1 bis 9 Menschenrecht auf dem Lehrplan stehen haben.“

Am Sonntag wurde eine UNRWA-Schule in Khan Junis im Gazastreifen wiedereröffnet und 1.100 Schüler kehrten in den Unterricht zurück, was zum Teil das Verdienst von Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai ist, der pakistanischen Teenagerin, die für Bildung von Kindern wirbt und von den Taliban in den Kopf geschossen wurde, weil sie zur Schule gehen wollte. Sie spendete ihre $50.000 Preisgeld, um damit bei der Finanzierung einer raschen Wiederherstellung des beschädigten Gebäudes zu helfen. Reiche arabische Staaten haben mehr als $5 Milliarden zum Wiederaufbau des Gazastreifens zugesagt, bisher ist aber nur ein winziger Teil des versprochenen Geldes angekommen.

„Seit 2003 stehen UNRWA-Lehrer und Gewerkschaften unter der Kontrolle der Hamas“, führt David Bedein an, der die Dokumentation produzierte. „Lediglich Kanada hat seine Spenden als Resultat der Beweise für die Kontrolle durch die Hamas zurückgefahren. Auch wenn die Hamas die dominierende Kraft im Gazastreifen ist, muss die UNRWA nach den Regeln und Statuen der Geberländer arbeiten. Länder wie die USA, Kanada, Australien, Großbritannien und sogar die EU gestatten nicht, dass Gelder an Sozialdienst-Agenturen gehen, die Hamas-Mitglieder beschäftigen.“

„Kämen das Geld der UNRWA aus Qatar oder dem Iran, wäre es sehr schwierig über die moralische Verantwortung der Geberländer zu sprechen, doch viele der Spendernationen sind westliche Demokratien“, schließt Bedein.

Die Dokumentation zeigt Kinder schon im Alter von 5 oder 6 Jahren, die von der Hamas indoktriniert werden. „Wir bilden Kinder zur Nutzung aller Arten von Waffen aus: Maschinengewehre, Flugabwehr(kanonen), Tunneltraining, Guerilla-Krieg, um den Feind mit Allahs Hilfe zu bekämpfen“, erklärt ein maskierter Militärausbilder.

„Wir werden zu Mudschaheddin [Kridgern] ausgebildet, um die üble Anwesenheit der zu bekämpfen“, sagt ein 13-jähriger Junge stolz. „Sie eroberten unser Land und schändeten unsere heiligen Stätten. Wir werden es alles mit Allahs mächtiger Hilfe befreien.“

Am Ende des Trainingslagers sprach der Top-Hamas-Führer und ehemalige Premierminister von Gaza, Ismail Haniye, zu den Kindern. „Diese Generation ist bereit das Land zu befreien. Sie wird siegreich sein; sie wird den Traum der Rückkehr erfüllen, unserer Unabhängigkeit. Passt auf! Passt auf! Juden, passt auf!“, brüllt Haniyeh. „Diese Generation hat keine Angst euch in euren Zentren gegenüberzutreten. Dies ist die Generation der Steine. Dies ist die Generation Geschosse! Dies ist die Genration der Tunnel! Dies ist die Generation der Selbstmordbomber!“

Der Film soll der UNO zu denken geben, wenn sie über den Status der Hamas-Terrororganisation und ihre Ausnutzung von Kindersoldaten nachdenkt. Um jeden Zweifel auszuschließen und für den Fall, dass jemand sich fragt, ob die Hamas sich auf einen Kurswechsel vorbereitet, stellte deren stellvertretender Außenminister Ghazi Hamad klar: „Die Prinzipien der Hamas haben sich seit ihrer Gründung nicht geändert. Die Prinzipien der Militanz bleiben als Weg zur Beendung der israelischen Eroberung… Wir setzen in der palästinensischen Gesellschaft eine militante Kultur durch.“

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