Westliche Gleichgültigkeit gegenüber der palästinensischen Kultur des Hasses

Ari Lieberman, FrontPageMag, 15. Dezember 2014

Vor kurzem ist ein schockierendes, verstörendes Video aufgetaucht, das das wahre und bösartige Gesicht des palästinensischen Extremismus und Fremdenfeindlichkeit offenlegt. Das vom Middle East Media Research Institute (MEMRI) bereitgestellte Video zeigt einen bärtigen Scheik, der eine anscheinend spontane Predigt zu den Juden hält. (Worüber kann man sonst schon reden?) Veranstaltungsort ist die Al-Aqsa-Moschee, die von denen, die die „Religion des Friedens“ praktizieren, als ihre drittheiligste Stätte nach Mekka und Medina betrachtet wird.

Die Rede selbst ist angefüllt mit qualvollem Antisemitismus von der Art, die selbst die Redakteure der New York Times erröten lassen würde. Der Scheik beschreibt, dass die Juden die widerlichsten Charakterzüge haben, dass sie für das Töten der „Propheten“ verantwortlich waren, dass sie versuchten Mohammed zu ermorden, dass die Zeit für ihre „Abschlachtung bevorsteht“, dass sie „ohne Erbarmen“ abgeschlachtet werden und natürlich gibt es das routinemäßige „Juden sind Affen und Schweine“-Ding.

Interessanterweise erwähnt der Redner die Sehnsucht nach palästinensischer Eigenstaatlichkeit oder Unabhängigkeit nicht einmal. Stattdessen spricht er von der Gründung des „islamischen Kalifats“. „Oh Allah“, erklärt er, „beschleunige die Gründung des Staates des Islamischen Kalifats“ und schimpft weiter: „Oh Allah, beschleunige den Treueschwur des muslimischen Kalifats.“ Er rotzt diese letzte Äußerung dreimal zu „Amen!“-Rufen der großen, zustimmenden Menge, die sich um ihn versammelt.

Diese Kommentare, die im Westen (zumindest bei einigen) zu Entsetzen und Ekel eintragen würde, sind unter Palästinensern fast banal. Ein ähnliches Video mit ein anderen Redner einige Tage vorher am selben Veranstaltungsort vermittelte sogar identische Geisteshaltung; dieser drückte Bewunderung für den Islamischen Staat aus und rief zum Mord an Juden und der Vernichtung Amerikas auf.

Kehliger Antisemitismus ist im Gewebe der palästinensischen Gesellschaft tief verwurzelt und verwoben. Trotz ihrer unbedeutenden Zahlen glauben 78% der Palästinenser, dass Juden für die meisten Kriege der Welt verantwortlich sind und kolossale 88% glauben, dass Juden die Weltmedien kontrollieren; noch mehr glauben, dass Juden in der Geschäftswelt zu viel Macht ausüben.

Ein Großteil der Verantwortung dafür kann direkt Mahmud Abbas‘ palästinensischer Autonomiebehörde vor die Tür gelegt werden, die die palästinensische Bevölkerung einer steten Kost von Hass erfüllter, judeophobischer Rhetorik durch staatlich kontrollierte Medien und Bildungsinstitutionen unterwirft. Dies ist derart gut verwurzelt, dass der Prozess der Deprogrammierung, sollte er jemals versucht werden, Genrationen brauchen, um es umzukehren.

Einige Schuld trifft allerdings auch die Obama-Administration und die Europäische Union, die weiterhin die PA mit einer endlosen Zufuhr an Steuergeldern ohne irgendeine Form von Rechenschaftspflicht versorgen. Westliches Geld wird offen benutzt, um den Hass-Apparat der PA mit Geldmitteln zu versehen, die an Institutionen fließen, die Antisemitismus propagieren und zu Terrorismus ermutigen.

Einige westliche Medienorgane sind ebenfalls mit Schuld am Fortbestehen der palästinensischen Hass-Kultur. Die New York Times z.B. berichtet regelmäßig und eifrig sogenannten „Price Tag“-Vandalismus; eine von fast allen Israelis einhellig verurteilte und energisch von israelihcsen Behörden strafrechtlich verfolgte Praktik, die aber selten, wenn überhaupt, die Art boshafte Hassrede umfasst, wie sie in den oben angeführten Videos zu sehen ist.

Von dieser Art schädlichen Redenweise inspirierte Hassverbrechen werden ebenfalls routinemäßig ignoriert. Dieser Punkt wird der verstörende Fall von Asher Palmer hervorgehoben, einem amerikanischen Staatsbürger, der zusammen mit seinem Sohn, einem Säugling, ermordet wurde, als ein von einem Palästinenser geworfener Stein durch die Windschutzscheibe seines Autos krachte und ihn direkt im Gesicht traf. Die New York Times ignorierte die grauenhaften Morde und erwähnte ein paar Tage später den Vorfall nur nebenbei im Zusammenhang mit einem Vergeltungs-„Price Tag“-Anschlag auf eine Moschee. IN der verdrehten Redaktionspolitik der New York Times war ein anscheinend von Juden begangener Akt des Vandalismus nötig, um ein Schlaglicht auf den entsetzlichen Mord an Asher Palmer und seinem kleinen Sohn durch die Hand von Arabern zu werfen.

Die Praxis des Ignorierens solcher Heimtücke entstammt zum Teil der Tatsache, dass die New York Times ein gewisses Narrativ auf Kosten der Fakten präsentieren will, was teilweise einer systematischen Unfähigkeit einiger westlicher Medien entstammt, an die Araber einen westlichen Standard bezüglich Anstand und Moral anzulegen. Damit wird arabischer Antisemitismus – dieselbe Art Antisemitismus, wie sie in Europa vor etwa 75 Jahre praktiziert wurde – entweder ignoriert oder bloßen kulturellen Unterschieden zugeschrieben.

In der Tat macht sich die New York Times inzwischen nicht einmal die Mühe die Tatsache zu verbergen, dass sie scheinheilig zweierlei Maß anwendet, wenn es um Berichterstattung über palästinensisch-arabischen Rassismus und Hassreden geht, wie ein vielsagender Austausch zwischen dem Chefredakteur der Kommentarseite Matt Seaton und Tamar Sternthal, einer Direktorin des Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America (CAMERA) bezeugt.

Die Art Giftigkeit wird selten in den Videos in Englisch für westliches Publikum zum Ausdruck gebracht. Nur die krassesten davon teilen öffentlich ihre Gefühle über Juden – und übrigens auch den Westen – mit. Doch hinter verschlossenen Türen ist das eine ganz andere Sache. Gruppen wie MEMRI, CAMERA, Palestinian Media Watch (PMW) und viele andere machen eine ausgezeichnete Arbeit beim Entlarven der Niedertracht, die sich nur kurz unter der Oberfläche verbirgt. Das Problem ist, dass es niemanden zu kümmern scheint. Auch vor 75 Jahren kümmerte es niemanden.

2 Gedanken zu “Westliche Gleichgültigkeit gegenüber der palästinensischen Kultur des Hasses

  1. Die Gleichgültigkeit des Westens gegenüber dem Antisemitismus ist gewollte Strategie. Sie trägt den Namen Frieden, und will als Musterbeispiel für Frieden gelten, weil jedem gleiches Recht gilt. Ist alles gleich gültig? Das kann nicht sein. Gleichgültigkeit schläfert ein und unternimmt damit den Versuch, den Dingen gleiche Gültigkeit zu verschaffen, obgleich es zwischen den verfeindeten Konfliktparteien erhebliche Unterschiede gibt. Aber das erlaubt dem Gleichmacher eine zunächst neutrale Rechtsauffassung, welche sich bei Bedarf dann ohne Scham den sogenannten Neo-Opfern zugewendet. Opfer sein bedeutet ab dann grundsätzlich unschuldig sein, was impliziert, dass es nur einen Aggressor geben kann und das ist momentan grundsätzlich Israel. So lässt sich das internationale Gewissen wundersam beruhigen und man kann sich ungeniert der Israelkritik hingeben. Jetzt stören nur noch diejenigen, welche etwas gegen diese Gleichgültigkeit einzuwenden haben. Es ist schon verstörend dass es Leute gibt die allen Ernstes behaupten, dass Israel eine Daseinsberechtigung hat und es diese auch verteidigen darf, ja muss. Es ist störend wenn Terroristen Terroristen genannt werden welche man um des falschen Friedenswillen nun Freiheitskämpfer nennt. Dass diese Freiheitskämpfer sich gerne ihrer Zivilbevölkerung als Schutzschild bedienen wird nicht als Feigheit wahrgenommen. Nein, das steigert die Akzeptanz der opfernden Terroristen noch zusätzlich, denn solange nur die anderen geopfert werden ist man selber nicht dran. Das fördert die Gewaltspirale und benutzt als ausgleichendes Gegengewicht den sanften Druck auf Israels Erfahrungen mit dem Holocaust, weshalb bitteschön Israel seinen Friedenswillen unter Beweis zu stellen hat, indem es zur Nachgiebigkeit genötigt wird, gemäß dem Sprichwort: der Klügere gibt nach. So funktioniert der geistliche Missbrauch hervorragend und nur wenige erfassen die Dimension dieses erneuten geistlichen unblutigen Holocausts. Diese bösartige Geisteshaltung breitet sich aus wie eine Gaswolke und nebelt den Globus ein. Die Medien setzen alles daran, dass diese atemberaubende Atmosphäre jeden Winkel der Erde erreicht. Doch immer noch stören die welche es dennoch wagen Opfer und Täter genau anders herum zu definieren.Genau das aber ist jetzt notwenig um den Wendepunkt herbeizuführen. Jetzt oder nie. Das ist nur möglich und mit Aussicht auf Erfolg zu erreichen wenn wir unbeirrbar die Identität Israels als Volk Gottes definieren und an dessen Seite unbeeindruckt von den Falschbehauptungen standhalten. Geistesgegenwart schützt vor Gleichgültigkeit und gibt uns die Fähigkeit zur Geisterunterscheidung. Wehe denen die Gutes böse nennen und Böses gut. Never again steht auf dem Prüfstand und hat jetzt die letzte Chance sich als Gegenspieler des Bösen zu bewähren. Euer Herz erschrecke nicht! Seid mutig und stark, denn eure Erlösung naht sich.

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