2 Gedanken zu “Der Terror kommt…

  1. Genau so wie der tuerkische Schriftsteller, sehe ich das auch.

  2. Dass Terror auch aus dem Koran kommt bezweifelt wohl niemand ernstlich. Er ist jedoch leider nicht die einzige bittere Quelle. Daher lohnt es sich, wohl eher aus Zeitgründen nach der Quelle des Friedens zu suchen und aus ihr zu schöpfen, denn sie soll unerschöpflich sein. Für Terrorgeplagte wird es nicht so wichtig sein ihre zahlreichen Quäler zu kennen, denn die kennen sie zur Genüge. Heute sind es die und morgen sind es jene. Woher aber kommt die Hilfe zum Frieden? Ist unsere Friedenswilligkeit wirklich soo leidenschaftlich, dass sie die Furcht vor dem Terror überwiegt? Mir scheint, der Leidensdruck ist für die Vielzahl der Menschheit noch nicht an dem Punkt wo man sich auf ernstgemeinte Strategien des Friedens besinnt. Wer Terror kennt weiß, dass der Mensch dazu neigt, zunächst das erträgliche Maß zu ertragen. Was kann man jedoch an wirksamen Mitteln der geistigen und körperlichen Übermacht entgegensetzen? Christen in muslimischen Ländern erleben derzeit, wie einst die Juden einen scheinbar hilflosen Gott, der keineswegs akute Einsätze sichtbar werden lässt. Macht uns das Not? Nein, nicht jenen, die ihr Vertrauen auf den Gott der Bibel setzen. Sie schauen auf ihren Retter und werden dabei zur Quelle der Hoffnung für solche, die dem von ihm verheißenen Frieden bisher wenig Bedeutung zumaßen. Das ungebrochene Vertrauen der Glaubenden springt über zu den noch Hoffnungslosen und lenkt ihren Blick auf das was ihnen bisher als zu einfach erschien: Gnade, also Frieden zu finden durch sein alleiniges Vertrauen in Gott. Wer nichts mehr fürchtet, fürchtet weder den Islam noch die anderen Hassverbreiter. Auch die Gleichgültigen, die dem Hass durch Nichtstun den Weg bereiteten, werden eines Tages von unstillbarer Furcht erfasst werden, aber sie haben keine Hoffnung, weil sie es versäumten, einen Unterschied zu machen zwischen Recht und Ungerechtigkeit. Sie werden die Furcht ihrer Opfer erben und werden diese in Ewigkeit nicht mehr los. Gerechtigkeit geschieht nur dort wo sie hereingelassen wird. Das Angebot steht jedem offen. Sie anzunehmen kostet uns alle unseren falschen Stolz. Es abzulehnen kostet uns das Leben.
    Als wesentlich gilt festzustellen, dass nicht unser Feind über unser Leben entscheidet, sondern wir selbst indem wir uns erlösen lassen oder nicht. Ein dummes Sprichwwort sagt: Glauben ist nicht Wissen. Ein noch dümmeres Sprichwort sagt: Wissen ist Macht. Man es kann aber in andere Worte fassen und dann gibt es einen Schuh: Vertrauen ist Wissen. Je grösser unser Vertrauen in unseren Schöpfer ist desto weniger Furcht haben wir vor dem Terror, aus welcher Ecke er auch immer kommt. Denn nicht der Jäger ist der Sieger. Er ist nur sein erstes Opfer. In Wahrheit ist die Liebe diejenige die in aller Unscheinbarkeit täglich siegt. Sie überstrahlt den Terror und trägt ihre Botschaft inmitten allen Terrors trotz allen sterbens weiter. Mitten im Terror ist ER stets souverän.
    Wir haben allen Grund uns hoffend gegen alle Furcht zu stellen und liebevoll alle Aufmerksamkeit der ängstlichen Schöpfung zuzuwenden. Denn wo Liebe geschieht da verliert der Terror die Macht. So schliesst man diese böse Quelle. Doch noch sind es wenige die die Liebe wagen. Sie muss aber gewagt werden, sonst sind wir selber ein Teil des Terrors. Liebe ist das Wissen um die eigene Bedürftigkeit. Sie will den anderen nur Mut machen, sich nicht dem Terror zu beugen, sondern nur vor dem der sie gerettet hat. Etwas anderes verlangt der Gott der Bibel nicht, als Hilfe zum Leben zu geben. Ihm gilt alle Aufmerksamkeit gerade wegen unser Gebrechlichkeit, denn er ist im Schwachen mächtig. Furcht ist nicht in der Liebe.
    Terror lebt von der Furcht . Legt die Furcht ab, sie behindert euch nur das richtige zu tun. Wahnsinnig ist nur der, der sich dem Terror ergibt.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.