„Deutsche Urlauber in Israel mit Brandsatz attackiert“

So die Überschrift einer Meldung der Rheinischen Post, die berichtet, dass „nahe der Palästinenserstadt Ramallah ein Bus mit deutschen Urlaubern“ angegriffen wurde. (Andere können das auch.)

Das ist interessant. Die Rheinische Post ist entweder abseits vom Mainstream unterwegs und erkennt an, dass Judäa und Samaria Teil Israels sind; oder sie will ums Verrecken nicht die PalAraber bzw. PA über die Schlagzeile mit einem Terroranschlag gegen Deutsche in Verbindung bringen.

Was wohl richtig sein wird? Darf ich mal böse sein? Wenn es um deutsche Qualitätsmedien geht, schließt sich die erste Annahme eigentlich aus. Dann heißt das aber: Die Presse, die so schreibt, will Israel etwas anhängen. Will Israel schlecht da stehen lassen. Will, dass Israel die Folgen für Terrorismus zu tragen hat, den Araber in ihren Autonomiegebieten verüben.

Das zeigt einmal mehr die böswillige Einseitigkeit, die unsere Medien so auszeichnet.

Dazu passt auch, dass „ein Bus … angegriffen“ wurde. Von wem? Marsmännchen? Israelis? Dass Araber den Mordversuch unternahmen – geschenkt, verschwiegen, ausgeklinkt.

Dass die deutschen Medien auch lediglich eine israelische Pressemeldung wiedergeben, spricht ebenfalls Bände. Eigene Recherche? Warum nicht die eigenen Reporter berichten lassen? Hm, könnten die etwas bringen, was nicht ins Bild soll? Die Fotos? Fehlanzeige, die muss man sich in Israel ansehen.

Ein wirklich interessanter Vorfall. Nicht wegen des Geschehens dabei, sondern dem, was bei uns ankommt…

(zur Idee Dank an Tiqvah, die auch die Fotos postete:)

Bus-Deutsche-Terror-Ramallah