Soldat beschreibt, wie unmoralisch die Hamas ist

Elder of Ziyon, 4. Mai 2015

Sieht man sich weitere Zeugenaussagen von „Breaking the Silence“ an, dann hat man hier ein Beispiel, wie die linke Gruppe sich anstrengt vorzugeben, dass die IDF etwas Unmoralisches tut – es aber in Wirklichkeit die Hamas ist, die versucht die IDF dazu zu bringen Zivilisten zu töten:

Da war dieses offensichtlich geistig behinderte Mädchen im Viertel und die Tatsache, dass Schüsse in die Nähe ihrer Füße abgegeben wurden ließ sie nur lachen (anfangs in dieser Aussage beschrieb der Soldat eine Praxis, dass den Leuten nahe neben die Füße geschossen wurde, um sie dazu zu bringen sich von den Soldaten zu entfernen). Sie kam immer näher und es war jedem klar, dass sie geistig behindert war, also schoss niemand auf sie. Niemand wusste, wie er mit dieser Situation umgehen sollte. Sie wanderte in den Bereich der vorgeschobenen Wachkompanie und einer weiteren Kompanie – ich nehme an, sie wollte nur nach Hause zurück, ich nehme an, sie rannte vor ihren Eltern weg; ich glaube nicht, dass sie sie geschickt hatten. Es ist möglich, dass sie benutzt wurde – vielleicht war es nur Show, ich weiß es nicht. Ich dachte mir, dass es nur Show war und ich gebe zu, dass ich ihr wirklich ins Knie schießen wollte, weil ich überzeugt war, dass es so war. Ich war sicher, dass sie von der Hamas geschickt wurde, um unsere Aufmerksamkeit zu testen, unsere Grenzen auszuloten, um herauszubekommen, wie wir auf Zivilisten reagieren.

Später ließen sie auch eine Herde Schafe auf uns los, von denen sieben oder zehn Bomben von unten an ihre Bäuche gebunden hatten.

Ich weiß nicht, ob ich richtig lag oder nicht, aber ich war überzeugt, dass dieses Mädchen ein Test war. Schließlich schossen genug Leute neben ihre Füße, dass sie offenbar die Botschaft des „Okay, ich sollte vielleicht nicht hier sein“ verstand und sie kehrte um und ging weg.

Der Grund, dass dies geschah, ist der, dass wir früher an diesem Tag von einem alten Mann hörten, der in die Richtung eines Hauses ging, in dem eine andere Einheit saß; [die Soldaten] wussten nicht wirklich, was sie tun sollten, als er auf sie zu kam. Es stellte sich heraus, dass dieser Typ, 70 oder 80 Jahre alt, von Kopf bis Fuß mit Sprengfallen versehen war. Von diesem Moment an war das Protokoll sehr, sehr klar: Schießt auf die Füße. Und wenn sie nicht weggehen, schießt tödlich.

Her sehen wir, dass die IDF-Soldaten nicht schoss, obwohl es eine sehr reale Chance gab, dass das Mädchen mit Sprengsätzen versehen war; dass die Hamas Schaffe mit Sprengsätzen bestückte; und dass die Hamas einen alten Mann mit Sprengsätzen versehen hatte.

Und wie lautet die Schlagzeile, die Breaking the Silence für diese Story schrieb?

„Ich wollte wirklich in die Knie schießen“

Das zeigt sehr deutlich, dass BTS nicht daran interessiert ist die Wahrheit über die IDF zu zeigen, sondern dass sie nach Dreck suchen, um sie schlecht aussehen zu lassen.

In anderen Fällen versuchten die Interviewer von BTS alles unternahmen, um die Soldaten dazu zu bringen die Einsatzregeln der IDF anzuprangern:

Es gab Fälle, bei denen Familien offenbar von Kampfflugzeug-Angriffen getötet wurden. Wie erklären Sie das?
Eine Menge Häuser wurden getroffen und in einigen dieser Häuser waren neben den [Hamas-] Militanten auch Bewohner. Ich glaube, die meisten der verletzten Familien gab es in solchen Fällen in Schudschaija (der Aussagende bezieht sich auf den Artilleriebeschuss nach dem Ereignis, bei dem sieben IDF-Soldaten getötet wurden, als ihr Schützenpanzer von einer Rakete getroffen wurde), wo die Schwelle für die Eröffnung des Feuers lockerer war, weil die Soldaten sich in unmittelbarer Gefahr befanden.

Aber diese Soldaten agierten in Vierteln, die unbewohnt sein sollten.
„Sein sollten“ ist das eine, aber in Wirklichkeit gab es dort manchmal Menschen. In den Stadtgebieten von Rafah und Khuza’a war jedes Haus als „aktiv“ markiert (von Militanten genutzt). Es war dort ein echtes Hornissennest und diese Häuser wurden systematisch ausgeschaltet. „Aufs Dach klopfen“ (eine Methode, bei der ein kleines Geschoss als Warnschuss für die Bewohner auf das Dach eines Gebäudes geschossen wird, dass ein Angriff darauf unmittelbar bevor steht), gefolgt von einem Knall… Trotz der Tatsache, dass niemand‚ dort drin „sein sollte“.

Das zeigt, dass die IDF immer noch versuchte die Bewohner zu warnen, selbst in Gegenden, in denen sie nicht hätten sein sollen und in denen sie unter aktivem Feuer der Hamas lagen!

Aber es gibt Mittel zu Überprüfung, dass es keine Menschen [in den Häusern] gibt, wie konnte es also sein, dass sie trotzdem getötet wurden?
Wir können nicht alles wissen. Wir machten alles, was in unserer Macht stand, um es zu wissen. Wenn die Familie kein Telefon hatte und ein „Anklopfen auf dem Dach“ ausgeführt war und nach einigen Minuten niemand heraus kam, dann nahmen wir an, dass dort niemand war.

Sie haben unter der Annahme agiert, wenn ein „Anklopfen auf dem Dach“ ausgeführt war, verlässt jeder sofort das Gebäude und wenn niemand herauskommt, dann bedeutet das, dass niemand drin ist?
Bei Menschen, die bereit sind sich selbst zu opfern, kann man nichts tun. Wir haben keine Möglichkeit zu wissen, ob es Menschen dort drin gab, die sich entschieden nicht herauszukommen.

Aber die Bombe wurde auf das Haus geworfen?
Ja.

Und angenommen, nach einem „Anklopfen“ gehen zehn Leute auf das Dach des Hauses?
Dann greift man das Haus nicht an.

Und was ist, wenn nach dem „Anklopfen“ zehn Leute im Wohnzimmer bleiben?
Wenn Menschen in dem Haus waren, dann wusste ich davon nichts. Aber glaube nicht, dass das berücksichtigt wurde [ob das Haus bombardiert werden sollte oder nicht].

Ist es eine Voraussetzung sicherzustellen, ob Zivilisten sich in dem Gebäude befinden, bevor es von einem Kampfjet angegriffen wird?
Das ist nicht vorgeschrieben. Sagen wir, das Ziel war ein stellvertretender Bataillonskommandeur der Hamas in Schudschaija, dann würde ein Angriff geflogen, wenn die Zahl der Zivilisten nicht zu hoch ist. Mit zu hoch meine ich eine zweistellige Zahl.

Alles, was dieser Soldat sagt, ist bezüglich der Gesetze zu bewaffneten Konflikten absolut legal. Wie anders könnten Soldaten nach Flugblätter, Telefonate und „Anklopfen“feststellen, ob Zivilisten sich in den Häusern befinden? Sollten sie an der Tür klingeln und den Haushaltsvorstand höflich fragen?

Diese Beispiele zeigen, dass Breaking the Silence keine Menschenrechtsorganisation ist. Ihr totaler Daseinszweck ist die Dämonisierung der IDF, sie schlecht aussehen zu lassen, selbst wenn sie nicht einmal ansatzweise etwas falsch macht.

Wenn doch nur echte Reporter, die etwas von echten Kriegen verstehen, es lesen und darüber schreiben würden.

2 Gedanken zu “Soldat beschreibt, wie unmoralisch die Hamas ist

  1. Wir sind nicht nur verantwortlich für das was wir tun oder nicht tun. Wir sind auch verantwortlich für das was wir über andere glauben oder nicht glauben. Wenn wir vorprogrammiert sind von einem anderen grundsätzlich das Böse zu glauben, nähren wir damit unser Vorurteil. Sobald ich in der Lage bin von einem anderen Menschen dessen gute Seite sehen zu wollen, bin ich auch in der Lage mich der Manipulation zu entziehen, sowohl nach dieser wie nach jener Seite. Ein eigenes Urteil kann ich mir ja nicht verschaffen indem ich alles persönlich überschauen kann. Ich muss also meine Sinne schulen durch gutes Beobachten und durch prüfen. Jeder kann sich dabei auch irren. Aber wenn sehr viele Menschen grundsätzlich auf einem Zielobjekt herumhacken, dann ist fast immer etwas nicht in Ordnung. Das gilt speziell für Israel . Wer es kennt weiß, dass es das nicht verdient hat derart ungerecht beurteilt zu werden. Wer es liebt wird nicht umhin können, sich für Israel einzusetzen und er wird es merken dass er sich in einen Ameisenhaufen gesetzt hat. Ameisenbisse sind zwar schmerzhaft, sie bringen aber nicht um. An der Seite Israels auszuharren bedeutet, sich derselben Kritik auszusetzen die es so gnadenlos erfährt. Es macht achtsam, mit Kritik umzugehen. Jeder Kritiker läuft bei seiner fragwürdigen Mission Gefahr, sich der grundlosen Verleumdung schuldig zu machen. Ebenso sind die Anhänger der Berufskritiker in Gefahr, sich in blinder Gefolgschaft der Komplizenschaft in ein Gefängnis der eigenen Phatasie zu begeben, welche das gesunde Bewusstsein trübt. Wer sich aber mit der eigenen Vergangenheit ehrlich auseinandergesetzt hat kann überhaupt nicht mehr in der Lage sein wahllos böse Gerüchte über Israel aufzunehemen. Aber er bringt ein Verständnis für die komplizierten Entwicklungsprozesse die dieses geschundene Land zu durchlaufen hat mit ein. Und jeder Beobachter muss sich selber einmal fragen, wie würde ich nach solchen Traumen eine neue Zukunft aufbauen, unter derart erschwerten Bedingungen? Wer sich da über Israel erheben will, der soll es tun. Ich kann ihm aber seinen sicheren Absturz schon jetzt vorhersagen. Denn Hochmut kommt immer vor dem Fall. Israel jedoch mit Respekt zu betrachten und es segnen auf seinem steinigen Weg, bewirkt in uns selber eine Haltung des Herzens, das um seine eigene Fehlbarkeit weiß. Darum ist es schäbig, wenn man versucht durch Fehlinformationen eine Moralkeule gegen Israel zu schleudern mit dem Ziel es seines Schutzes durch seine Freunde zu berauben. Freundschaft aber hält alles aus. Auch Kritik. Kritisiert also kräftig so viel ihr wollt, doch bedenkt, dass Kritik nicht wirklich hilft. Helfen wollt ihr Kritiker nämlch nicht. Ihr verschafft euch damit nur für kurze Zeit ein kleines Podest von welchem aus ihr eure Überlegenheit feiert.
    Aber die Kritik kommt zu euch wie ein Bumerang zurück und ihr werdet nach dem Maße verurteilt werden mit welchem ihr verurteilt habt. Wenn euch dieser Preis nicht zu hoch ist: bitte sehr, macht kräftig weiter.
    Mich macht euere Kritiksucht nur heiter. Israel wird euch überleben, denn eure Kritik und eure Lügen haben es nur angespornt eure Kritik zu meistern. Denn kein Land auf Erden hat so wie Israel verstanden was Feindesliebe für es bewirken kann. Es hat sich dadurch von aller Dämonisierung befreit. Wer projezieren will läuft also Gefahr, den bei Israel vermuteten Dämonen ein Eigenheim zu bieten und wird das Opfer seiner bösen Phantasie, anstatt sich selbst durch Wahrheit zu bewähren. Israel hat die Kritik stets zur Korrektur genutzt, ihr aber wolltet es vernichten. Schande hat euch das kritisieren gebracht.
    Die Tochter Zion lacht. Seht, Kritik ist kein Baustoff für ein neues Haus. Kritik ist für den Kritiker tödlich, weil er es versäumte mit Kritik bei sich selber anzufangen. Sie haben dem falschen Herren gedient. Welch eine Täuschung! Wer wirlich sein Schweigen brechen will, dem rate ich, dass er nicht länger verschweigt, wer im Nahen Osten bis zu diesem Augenblick einen fragilen Frieden möglich macht: Es ist das viel gescholtene Israel. Und dieser Friede wird dann stabil wenn all seine Kritiker nicht länger die Mörder Israels favorisieren. Die Mörder zu kritisieren ist euch wohl zu gefährlich? Dann schweigt wenigstens wenn euch der Mut zum helfen fehlt!

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