UNO kommentiert die Ermordung Unschuldiger: Itamar und Duma

First One Through, 2. August 2015

Dem Nahe Osten sind Anschläge auf unschuldige Menschen leider nicht fremd. Im Juli 2015 tötete ein Brandanschlag auf das Haus palästinensischer Araber in der Stadt Duma ein 18 Monate altes Kleinkind. Nur 24km entfernt, in der Stadt Itamar, erstachen zwei palästinensische Araber im März 2011 fünf Mitglieder einer Familie in ihren Betten.

Unschuldigen das Leben zu nehmen ist etwas Schreckliches. Es ist auch traurig die völlig unterschiedlichen Reaktionen von Weltgremien auf die beiden Ereignisse zu sehen. Hier ist die Presseveröffentlichung der UNO zu den vorsätzlichen Morden an fünf israelischen Juden und die Presseveröffentlichung vom Juli 2015 zum Brandanschlag, der das Leben eines palästinensischen Arabers fordert. Ein kurzer Vergleich:

Vorsätzlicher Mord an 5 israelischen Juden Brandanschlag, der das Leben eines palästinensischen Arabers forderte
Artikellänge in Worten 220 422
Anschlag als „Terrorismus“ bezeichnet nie dreimal
Schuldzuweisung nicht an Araber oder Muslime „jüdische Extremisten“
weiter erwähnte Anschläge keine Erwähnung wiederholter Anschläge von Palästinensern auf Israelis diskutierte „wiederholte Gewalttaten von Siedlern
Kommentar zur Führung „heißt die starke Verurteilung … von Präsident Abbas willkommen“ keine Begrüßung der Verurteilung durch Netanyahu Netanyahu wird für eine Vielzahl an Dingen verantwortlich gemacht, darunter den Abriss von palästinensischen Häusern und die Siedlungspolitik.
Ursache des Anschlags wird nicht diskutiert „Israels illegale Siedlungspolitik“

#JewishLivesMatter

Die fortgesetzten unverhältnismäßigen Angriffe der Vereinten Nationen auf nur eine Seite im israelisch-palästinensischen Konflikt wird die UNO als Faktor bei der Erzielung einer langfristigen Lösung in der Region marginalisieren.

UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon (Foto: AP/Gary Cameron)

4 Gedanken zu “UNO kommentiert die Ermordung Unschuldiger: Itamar und Duma

  1. Es gibt eine sehr Großes Unterschied zwischen d zwei Morden!

    1) Die, d Brand gelegt haben, wussten nicht dass da Kinder mit dabei sind… (Auch wenn ich diese Tat UNSINNIG HALTE!!!) … wurden sie mit d Kindern nicht Konfrontiert!

    2) In Ittamar haben sie die Kinder abgestochen.. auch wenige Wochen altes Baby… Sie sahen sie, sie stachen zu und schauten zu wie sie starben… Wie viel Brutalität gehört den dazu???

    Ich schrieb über d Dreckige Welt d UNO schon vor gut 30 Jahren… doch damals haben mich die alle meisten Leute ausgelacht.. Heute finden diese es auch nicht mehr zum lachen… Was noch kommen wird, wird schlimmer als damals in Ägypten… weil jetzt könnten alle wissen was ER, der Himmel und Erde schuf, der G“TT ISRAELS , will, und was SEIN Plan ist… Jeder hat sich selbst entschieden.. jeder muss sein k
    Konsequenz auch selbst tragen!

    • Tiqvah, ich halte es für unerheblich ob sie wussten, dass Kinder dabei sind. Sie haben einen Brand gelegt, am Haus einer Familie. Damit haben sie in Kauf genommen, dass Menschen geschädigt bzw. getötet wurden. Menschen, von denen sie nicht wussten, ob sie sich je etwas zuschulden kommen ließen. Unschuldige. Insofern sind die Täter keinen Deut besser als die arabischen Terroristen, wenn es Juden waren. (Es muss noch festgestellt werden, ob es wirklich Juden waren, die das gemacht haben, auch wenn es sehr wahrscheinlich ist.)

      • Es geht doch nicht darum welche Mörder die besseren sind sondern nur die Tatsache das Israelis härter verurteilt werden bei ähnlichen Vorfällen als die arabischen Terroristen.

  2. Angesichts der Auswirkungen die sowohl von Arabern als auch von Juden ausgehen kann nur festestellt werden dass hier eine sich steigernde Zornwelle hochschaukelt in welcher der Zuschauer gezwungen wird auf irgendeine Weise Partei zu ergreifen. Da es unmöglich ist das eine Tötungdelikt mit einem anderen Tötungdelikt zu rechtfertigen muss die Frage erlaubt sein, wer denn nun das Leben wirklich wertschätzt und welchem Gott da wirklich gedient wird. Dass das Leben etwas schützenswertes ist müsste beiden Seiten offenbar sein. Gibt es dann auch ein sichtbares Zeichen wie dem ein glaubwürdiges Lebensmuster Ausdruck verleihen kann? Rache ist eine Sache die ein Mensch durch einen starken Willensakt zu unterlassen in der Lage ist. Und wer das kann ist in meinen Augen auf dem Weg der aus der Gewalt herausführt. Wer allerdings diesen Verzicht auf Gegengewalt nicht zu schätzen weiß, sondern noch nachtritt, der verspielt seine Chance auf eine bessere Welt zu hoffen. Israels Siedlern ist bisher immer ein Übermass an Leidenfähigkeit abgerungen worden. Sobald ihnen der Geduldsfaden wirklich auch einmal reißt, fällt der Richterspruch über sie sehr ungnädig aus, und niemand findet sich der es den Arabern sagt, dass sie durchaus auch einmal mit einer Reaktion rechnen müssen welche so schmerzhaft ausfällt. Leidensfähigkeit auf einer Seite ist ein Stabilisator nur für eine gewisse Zeit. Sollte darauf kein Sinneswandel von der Gegenseite kommen, hat das Folgen. Eigentlich ist es die Aufgabe der Regierung, das Recht aufzurichten, dann braucht das niemand in die eigene Hand nehmen. Wird jedoch von der Gegenpartei der Terror lobpreisend gefördert, da schafft man das internationale Recht ab und einer wird Vogelfrei. Hier sehe ich einen gemeingefährlichen Verrat am Volk Israel. Es wird der Meute seiner Verfolger gleichgemacht, weil das Ergebnis scheinbar gegen sie spricht. Es gibt aber eine Grenze des erträglichen und die wird gerade gerne übersehen, weil die Welt sich hier zum Schiedrichter macht und die rote Karte schlagartig erst dann zieht, wenn es dem Schiedsrichter in seine persönliche Sichtweise passt. Momentaufnahmen sprechen dann ein endgültiges Urteil. Gott aber sieht das ganze Spiel und er weiß wer da manipuliert hat. Seine Spieler haben die Regeln gehalten, solange es möglich war. Dem Spiel jedoch ist die fairness planmässig schon vorher genommen, wenn die andere Mannschaft nur foult. Das nennt man Zauberei.

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