Warum ließen die ölreichen arabischen Länder die muslimsichen Flüchtlinge im Stich?

Nonie Darwish, FrontPageMag, 4. September 2015

Und wo bleibt das arabische Handeln zur Rettung von Mitmuslimen und -Arabern aus den Fängen von ISIS?

Westliche Medien berichten über die muslimische Flüchtlingskrise als humanitäres Problem, mit dem der Westen zu tun hat. Doch wo sind die Fragen der Medien zu den riesigen finanziellen und Land-Ressourcen, die in den ölreichen arabischen und muslimischen Ländern zur Verfügung stehen? Wo sind die islamischen Lösungen zu dieser Gleichung?

Die Welt wird oft über die Dringlichkeit belehrt arabische und muslimische brüderliche Liebe zu respektieren, aber wo ist das arabische Handeln zur Rettung von Mitmuslimen und -Arabern aus den Fängen von ISIS?

Wo sind die arabischen Feministen/-innen, besonders diejenigen, die gegen das französische Hijab-Verbot demonstrierten? Sie schweigen und tun nichts, um Tausende Frauen zu retten, die Opfer isalmisch-jihadistischer Vergewaltigung und Versklavung sind. Die einzigen mitfühlenden Frauen, die Frauen im Nahen Osten helfen, sind die christlichen Mütter Theresa und Kayla Müllers der westlichen Welt.

Wo sind die mächtigen arabischen Armeen, die Dutzende Kriege gegen Israel führten? Warum bekämpfen sie nicht ISIS und bauen Zeltstädte in den enormen Wüsten Arabiens, Ägyptens, Jordaniens und den reichen Golfstaaten? Sie alle behaupten „moderate“ Muslime und gegen ISIS zu sein. Aber gibt es auch nur ein bedeutendes Ding, das sie getan haben?

Wo sind die tausende islamischer Menschenrechtsgruppen, die im Westen tätig sind, solche wie CAIR und ISNA, die ihre Energie und Millionen Dollar ausgeben, um Diskriminierung von Muslimen und „Islamophobie“ im Westen zu bekämpfen? Das ist derselbe Westen, in den ihre Flüchtlinge entkommen.

Wo ist die reiche Arabische Liga, um sichere Städte auf arabischem Land zu koordinieren, das sich von Marokko bis zum Irak und von Nordsyrien bis zum Sudan erstreckt?

Es ist offensichtlich, dass arabische und islamische Regierungen für die Folgen islamische Wirren überall im Nahen Osten weder vorbereitet sind noch geplant haben. Die Flüchtlingskrise war zu erwarten gewesen und eine Katastrophe wartete darauf stattfinden zu können, seit der Arabische Frühling es nicht schaffte einen islamischen Staat in Ägypten und ISIS in Syrien aufkam. Aber islamische Länder haben die humanitäre Krise ignoriert, die aus dem barbarischen Verhalten des Islamischen Staats folgte.

Unten folgen einige der Gründe, warum muslimische Länder sich selten auf Katastrophen vorbereiten, um das Leben anderer Muslime zu retten und sich enorm auf den Westen verlassen, um Opfer des islamischen Jihad zu retten.

Muslimische Länder wissen, dass der Westen ihre Fehler auszugleichen sucht, also müssen sie die negativen Folgen ihres Tuns nicht umschiffen.

Westliche Länder kommen schnell zu Hilfe, öffnen ihre Brieftaschen und ihr Land, um der Welt zu beweisen, dass sie nicht islamophob sind.

Arabischen Ländern fehlen das Mitgefühl und das Tun, um einander zu retten, trotz des Geredes von arabischer/islamischer Einheit. Saudi-Arabien und die Golfstaaten öffnen nie ihre Grenzen für arme Muslime in Not. Selbst Ägypten wies die Flüchtlinge aus Darfur ab, die später gezwugnen waren nach Israel zu gehen, das sie aufnahm.

Ölreiche arabische Länder mache es anderen Arabern sehr schwer sie zu besuchen, außer für die Haddsch. Sie sind sehr stammesorientiert und lehnen es ab ihre Kultur durch den Zustrom von Ausländern zu verwässern. Arbeiter aus Dritte-Welt-Ländern werden unmenschlich behandelt und ihnen wird selten dauerhafter Aufenthalt gewährt, die Staatsbürgerschaft oder gleiche Rechte als Bürger.

Die arabische Welt würde eher ihre Petrodollars auf die Ausdehnung ihres Einflusses im Westen verwenden als das Leben ihrer eigenen Bürger zu verbessern oder andere muslimische Staaten zu unterstützen, die finanziell schlechter gestellt sind.

Islamische Gruppen glauben, dass Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan in Europa die Scharia verbreiten werden, was das Hauptziel des Jihad ist.

Indem die Opposition und Bürger aus der Gegend entfernt werden, die nichts zur Stärkung von ISIS beitragen, macht den Weg dafür frei, dass ISIS sich über Syrien und den Irak hinaus ausbreitet. Europa und Amerika nehmen die Opposition von ISIS auf, warum also dem im Weg stehen?

Das Leben und Leben zu retten sowie humanitäre Tragödien zu vermeiden sind in der arabischen Kultur nicht wichtiger als Jihad.

Ich hoffe, der Westen wird es sich zweimal überlegen, bevor er die Tausende muslimischer Flüchtlinge aus den Nahen Osten akzeptiert.