Israel könnte die Krawalle in Nabi Saleh stoppen, tut das aber nicht – warum?

Video von Angriff auf Soldat in Nabi Saleh wirft viele Fragen auf – darunter, wieso eine illegale, gewalttätige Demo seit 5 Jahren toleriert wird

Eliran Aharon, Israel National New, 31. August 2015

Das virale Video eines von palästinensischen Dorfbewohnern angegriffenen IDF-Soldaten hat einmal mehr ein Schlaglich auf das arabische Dorf Nabi Saleh geworfen – einer Brutstätte antiisraelischer Gewalt und Provokationen.

Lokale Araber aus dem Tamimi-Clan liefern sich jeden Freitag zusammen mit einem permanenten Kontingent ausländischer Linksextremisten Zusammenstöße mit israelischen Sicherheitskräften, während sie versuchen benachbarte jüdische Dörfer wie Neve Tzuf und Halamisch anzugreifen.

Die umstrittenen Aufnahmen – in denen ein Soldat gezwungen wird die Festnahme eines Steinewerfers aufzugeben – hat in Israel einen stürmischen Meinungsstreit ausgelöst. Viele rechtsgerichtete Abgeordnete wie Yisrael Beytenu-Parteichef Avigdor Liberman sehen darin den Beweis, dass der Armee von der Politik die Hände gebunden wurden und forderten ein dringende Überprüfung der IDF-Einsatzregeln beim Umgang mit Randalierern.

Andere aber haben infrage gestellt, dass die Behörden nicht voraushandelnder gegen das agieren, was im Wesentlichen inszenierte Provokationen in Nabi Saleh und an anderen Orten sind und von denen viele wie am Schnürchen pünktlich jede Woche wieder stattfinden.

Gegenüber Arutz-7 erklärte David Bedein vom Center for Near-East Policy Research, dass die Zusammenstöße Teil eines langjährigen Versuchs der Palästinenser sind die Kontrolle über einen Brunnen zu übernehmen, der dem jüdischen Dorf Halamisch gehört. Seit sie einen Rechtsstreit vor dem obersten israelischen Gerichtshof verloren, haben die arabischen Dorfbewohner – angeführt von dem notorisch gewalttätigen Tamimi-Clan – wöchentliche Versuche inszeniert, um den Brunnen mit Gewalt zu übernehmen. Jedes Mal taucht die IDF auf, um sie zu zurückzuschlagen; das ist zu einem wöchentlichen Ritual geworden, an dem Anarchisten und linke Aktivisten sowohl aus Israel wie auch aus dem Ausland beteiligt sind.

„Sie informieren die Medien vorab, jeden Mittwoch, dass sie Freitag da sein werden“, sagte Bedein. Das „Memo“ wird regelmäßig über Gush Shalom mitgeteilt, einer linken NGO, die beträchtliche Finanzen aus dem Ausland erhält.

Erstaunlich ist: Unsere Vertretung hat die Polizei während der letzten fünf Jahre gefragt: „Wenn ihr vorab wisst, dass sie gewalttätig werden, warum haltet ihr sie nicht auf?“ Und sie sagen: „Nun, das ist eine Sache der allgemeinen Sicherheitsdienste oder des israelischen Sicherheitsestablishments.“

„Also wandten wir uns an das israelische Verteidigungsestablishment und die schickten uns zurück zur Polizei. Das ist jetzt seit fünf Jahren so gelaufen, dieses Pingpong zwischen dem Sicherheitsbereich und der Polizei.

Es ist an der Zeit, dass die Menschen überall in Israel von der Armee und der Polizei fordern, dass sie diese Typen aufhalten, bevor sie ihre Demonstrationen durchführen – denn das sind keine Demonstrationen, sondern Krawalle; und jeder, der das nicht glaubt, sollte sich einfach die YouTube-Videos ansehen, die sei einstellen.“

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