Ein dreifaches Hurra auf Terroristan

Ein Traum? Ein Alptraum? Wer weiß das schon.

Daniel Greenfield, Sultan Knish, 1. Oktober 2015/Israel National News, 4. Oktober 2015
(übersetzt von Cora)

Wir brauchen einen Terror-Staat. Einen, in dem die Politiker Terroristen sind, die Polizisten Terroristen sind und auch die Menschen, die an dem Tisch sitzen, an dem du dich niederlässt, Terroristen sind.

Es gibt Staaten, die Terroristen unterstützen und ihnen eine sichere Zuflucht geben. Aber das reicht nicht. Wir wollen kein weiteres Pakistan oder Iran. Diesmal machen wir keine halben Sachen. Was wir wollen ist das echte Produkt. Terroristen von ganz oben bis ganz unten. Terroristen überall. Einen Staat in dem jeder Teil der Regierung und das ganze Land aus nichts anderem als Terroristen besteht.

Terroristan ist ein uralter Traum, seit 1973 – oder war es schon seit 1967? Eine Generation Keffyieh tragender Gangster, KGB Genossen und Menschenrechtsaktivisten blickte in die Dunkelheit und rief ihn ins Leben. Es ist die Vision eines Landes, in dem jeder ein Mörder ist und die Kinder von klein auf beigebracht bekommen, dass es ihre Aufgabe im Leben ist jeden zu töten, der nicht ihrer Religion angehört.

Heute, nach Jahrzehnten der Verhandlungen, Verträgen, Selbstmordanschlägen, Verstümmelungen, Milliarden von Dollars, die auf Schweizer Konten verschwanden und dem AIDS-Tod des in Ägypten geborenen Anführers, ist die Entstehung Terroristans näher denn je.

Abbas, der nicht gewählte Diktator, der so lange und hart dafür gekämpft hat, dass einer seiner Söhne das Zigarettenmonopol in Gaza erhält, kam vor die UNO um zu versprechen, dass Terroristan „heute Beiträge zur ökonomischen, kulturellen und humanen Verbesserung der Zivilisation beisteuern kann.“

Wer zweifelt daran? Sicher nicht die Einwohner Terroristans, die keine freie Wahlen und keine freie Presse haben.

Terroristan, dessen edle Flagge (die im übrigen fast so wie jede andere arabische Fahne aussieht) nun über der UN weht, hat für die Zivilisation schon Wunder vollbracht. Denkt an die Flugzeugentführungen. Die Selbstmordattentäter. Hat es je eine Zivilisation gegeben, die soviel für das zivilisierte Leben getan hat, wie Terroristan?

Jedes Mal, wenn du am Flughafen abgetastet wirst, danke Terroristan. Ohne die Beiträge Terroristans an die Zivilisation wärst du unter Umständen in der Lage ungestört das Flugzeug zu besteigen. Oder die Zwillingstürme (World Trade Center, New York) zu besuchen.

Die Beiträge Terroristans für die menschliche Entwicklung stehen außer Frage. Nur eine einzige Sache steht der Entfesselung des gesamten Potenzials Terroristans im Wege.

Sie! Dieses nervtötende Volk, das in dem Land lebt, das immer im Weg ist. Man kennt sie; die mit dem zu viel an Nobelpreisen, den neu entwickelten Tomaten und Mikrochips. Sie stehen den großartigen kulturellen Beiträgen Terroristans im Weg. Sie müssen sterben damit Terroristan leben kann.

Sie müssen aus ihren Häusern vertrieben werden, Dorf für Dorf, Stadt für Stadt, damit das edle Terroristan seine Raketen auf den Trümmern ihrer Häuser, den verkohlten Überresten ihrer Felder aufstellen und auf ihre Städte ausrichten kann.

Der Versuch, Terrorismus zu beenden, indem man einen terroristischen Staat errichtet, ist so, als wolle man Feuer mit Feuer bekämpfen. Das funktioniert nicht – aber wir müssen es versuchen. Dann können wir wenigstens sagen, wir hätten es versucht. Immer wieder. Wir versuchen es, bis wir kein Land mehr haben, mit dem wir es versuchen könnten oder keine Menschen, mit denen man es versuchen könnte.

Bis nichts mehr übrig ist als überall Terroristan. Bis die ganze Welt ein Terroristan ist. Die Frage ist – schaffen wir das? Ja, wir schaffen das. Oh süßer Allah, ja, wir schaffen das.

Israel muss sich auf die Grenzen von 1967 zurückziehen, tatsächlich gemeint sind die Grenzen von 1948. Aber warum sind die Grenzen vom 1948er Krieg so viel besser als die des 1967er Krieges? Weil die Terroristaner damals näher daran waren, den Krieg zu gewinnen. Sie waren näher daran, die Jahud (Arabisch für „Jude“) ins Meer zu werfen und über Kilometer von Leichen vor Freude zu jubilieren.

Aber dieser Traum scheiterte. Farmer, bewaffnet mit uralten Gewehren. Hilfspiloten aus Amerika und Kanada. Reparierte Lastkähne, angefüllt mit halbtoten Männern, Frauen und Kindern direkt aus den Todeslagern. Gebrauchte tschechische Gewehre. Sie hielten die Armeen von sieben terroristanischen Nationen auf. Hof für Hof standen sie gegen Panzer und Infanterie. In Jerusalem kämpften sie um jedes Haus. So überlebte das zionistische Gebilde.

Allah verfluche sie! Sie überlebten!

Aber jetzt geht es wieder zurück zu 1948. Jeder Krieg wird ungeschehen gemacht. Jede Niederlage wird zum Sieg. Trennt Jerusalem in zwei Teile. Vertreibt die Farmer. Verbrennt ihr Land. Grabt ihre Gräber. Marschiert zurück auf die Grenzen von 1948. Und lasst die Fahne von Terroristan über Staub und Trümmern wehen.

Hätten sie 1948 gesiegt, dann gäbe es kein Israel und kein Terroristan. Das Land wäre ein Teil Syriens, Ägyptens und Jordaniens geworden. Und erst wenn der Mob der Gläubigen die Tyrannen vertrieben und sie durch islamistische Staaten ersetzt hätte, gäbe es endgültig ein Terroristan.

Entgegen dem, was Abbas sagt, gibt es immer noch eine Hoffnung auf eine Zwei-Staaten Lösung. Und wir müssen alles in unserer Kraft stehende tun, um die Zwei-Staaten Lösung zu retten, damit es auf der einen Seite einen zivilisierten Staat geben wird und auf der anderen Seite einen Staat der Terroristen. Krankenhäuser hier, Abschussrampen dort. Schulen hier, Bombenfabriken dort. Leben hier, Tod dort. Wir alle kennen die Geschichte. Olivenbäume hier, Bombengürtel dort. Felsbrocken und tote Familien in brennenden Autos am Straßenrand. Kinder mit aufgeschlitzten Kehlen. Eltern, die totgeschossen werden, während ihre Kinder auf dem Rücksitz kauern.

Ein Traum. Ein Alptraum. Wer weiß das schon.

Wozu brauchen wir Terroristan? Frieden. Es kann keinen Frieden ohne einen terroristischen Staat geben. Keine Chance. Der einzige Weg, damit wir jemals Frieden bekommen, besteht darin den Terroristen einen eigenen Staat zu geben. Ein Land, das ganz dem Terrorismus gewidmet ist. Erst dann werden die Terroristaner endgültig mit dem Morden aufhören und sich der medizinischen Forschung hingeben, zur Quantenmechanik und Kunst beitragen. Das ist bis jetzt nicht möglich. Aber es wird so kommen. Fragt einfach die Linken.

Nachdem es Jahrzehnte als autonomes Gebiet Tod und Zerstörung verbreitet hat, ist es nun an der Zeit, dass Terroristan endgültig als unabhängiger Staat anerkannt wird. Mit verbundenen Grenzen, die Israel in zwei Hälften teilt. Das ist die einzige Hoffnung für die Region. Würden sich sonst Sunniten und Schiiten vom Irak bis Jemen gegenseitig ermorden? Ganz gewiss nicht. In dem Moment, in dem die Fahne Terroristans über die verwüsteten Hügel weht und die friedliche Hymne „Palästina ist unsere Vergeltung“ überall im Land zu hören sein wird, wird ein weit hallender Seufzer aus dem Mund von einer Milliarde Muslime aufsteigen. Und die Gewalt wird enden.

Die internationale Gemeinschaft ist ungeduldig. Sie will Terroristan und sie will es jetzt. Was immer Israel in der Vergangenheit angeboten hat, es war nicht genug. Es muss immer mehr und noch mehr anbieten. Was immer es auch kostet. Wir wissen, dass die Terroristaner ihren eigenen Staat wollen. Jedes Mal, wenn sie von den Verhandlungen zurücktreten oder sie mit einer Runde terroristischer Anschläge beenden, zeigen sie ihre tiefe und beständige Leidenschaft für einen Staat. Sie wollen ihn so sehr, dass sie dafür zu keiner einzigen Konzession bereit sind. Oder auch nur zu Verhandlungen.

Das zeigt, wie engagiert sie sind um ihren Traum von Terroristan zu verwirklichen. Und wer kann es ihnen verdenken? Hat irgendein Volk mehr gelitten als die Terroristaner? (Abgesehen von den Menschen, die die Terroristaner in den letzten 1400 Jahren ermordet haben.) Ist irgendein Volk je so vollständig von einer UN-Behörde, die nur ihnen gewidmet ist, unterstützt worden? Hat irgendein ein Volk jemals zu einem solch modischen Statement inspiriert? Keine weiteren Entschuldigungen. Die Welt verlangt nach Terroristan. Der Friede im Nahen Osten verlangt nach Terroristan.

Wie lange glaubt Israel noch, die nötigen Zugeständnisse mit seinen schwachen Terrorismusbegründungen hinauszögern zu können? Wir alle wissen, dass sie Terroristen sind. Deshalb geben wir ihnen ja einen Staat. Wenn keine Terroristen wären, könnten sie sich ja in die Reihe zurück stellen, gemeinsam mit den Juden, den Kurden und Armeniern.

Von der einen Ecke der muslimischen Welt zur anderen erschallt der Ruf: „Wir sind alle Terroristaner.“ Sie rufen es in Kairo und Damaskus, in Teheran und Islamabad, in Dubai und Paris. Moscheen sprießen hervor, Hintern gehen in die Höhe und Bomben gehen hoch. Und wir gehen los zu Friedensgesprächen.

Alle sind ungeduldig. Jeder steht in Flammen. Vor allem die Terroristaner. Fensterscheiben jüdischer Geschäfte werden in London eingeworfen, Terroristaner schlachten Rabbiner in Jerusalemer Synagogen ab, wütende Terroristaner schießen auf amerikanische Rekrutierungszentren. Und die Menge jubelt: „Wir sind jetzt alle Terroristaner.“

Es ist ein großartiger Tag, sage ich euch. Ein großartiger Tag für Verhandlungen. ISIS köpft ungeduldig Ungläubige, um sein eigenes Terroristan zu erschaffen. In Afghanistan geht die Parole um: „Wir sind die Taliban, wir sind das afghanische Volk, wir sind Terroristaner.“ In Ägypten und in der Türkei schreien sie: „Khaybar ya Yahood“ (Mordaufruf gegen Juden). Kirchen brennen. Soldaten sterben. Rauch steigt gen Himmel. Ein Mann wartet in der Reihe am Flughafen. Er hat einen niederländischen, einen gefälschten, einen deutschen, einen amerikanischen Pass. Völlig egal. Er ist ein Terroristaner. Yallah.

Eines Tages werden sich die Grenzen Terroristans von Spanien bis Pakistan erstrecken. Oder noch weiter. Warum sich mit Jerusalem zufrieden geben, wenn wir auch London, Paris oder Hamburg haben können. Warum sollten wir uns mit irgendetwas zufrieden geben? Allah ist großzügig zu seinen Gläubigen. Unsere Leute sind in Afrika. Sogar in China. Selbst der große Satan (USA/amerikanischer Präsident) verbeugt sich in Richtung Mekka. Die alten Regierungen fallen. Die Schachfiguren der Ungläubigen fliehen bei unserem Anblick.

Wir sind jetzt alle Terroristaner. Es gibt außer dem Koran kein anderes Buch mehr in unseren Regalen. Kein Gesetz mehr außer der Sharia. Der Geist Chamberlains steht vor der Downing Street 10 und verspricht Frieden. Ein Flüchtling aus Terroristan enthauptet ihn und hält den Geisterkopf in die jubelnde Menge. Raketen segeln aus dem Himmel.

Die Menge jubelt. Hip Hip Hurra! Hierosylima est perdita (Jerusalem ist zerstört). Ein dreifaches Hoch auf Terroristan.

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