Gedankenverlorenes Territorium – UNESCO wird Ort der Twin Towers zur muslimischen Stätte erklären: „Dort starben 19 Märtyrer“

Die Dinge werden kompliziert, weil die Hüter der Stätte – eine Organisation namens Hafenbehörde von New York und New Jersey den Bau eines 94 Stockwerke hohen Büroturms dort beaufsichtigt hat, wo die Twin Towers einst standen.

PreOccupied Territory, 24. Oktober 2015

Paris, 20. Oktober – Die United Nations Educational, Scientific, and Cultural Organization erwägt einen Vorschlag die Stätte der Anschläge vom 11. September 2001 in New York einen Ort muslimischen kulturellen Erbes zu definieren, da dort neunzehn Muslime in den Flugzeugen, die an dem Morgen in die Twin Towers einschlugen, den Märtyrerstatus gewannen.

Nach Beratungen dazu die Westmauer – eine dem Judentum heilige Stätte – zum integralen Bestandteil der Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg zu erklären, wird die UNESCO die Bestimmungen diskutieren, damit das World Trade Center eine muslimische Stätte wird. Sollten die Maßnahmen eingeleitet werden, wird die Organisation Gelder zum Erhalt des Orts islamischen Erbes und religiöser Bedeutung leiten, zusammen mit Bildungsinitiativen, die der Öffentlichkeit helfen ihre Wahrnehmung und ihr Auffassung der Stätte als in vorwiegend islamischem Kontext zu formulieren. Als Teil der Bemühungen wird jeder Versuch die Aufmerksamkeit für den islamischen Status des Orts des World Trade Centers zu verschleiern oder zu verringern oder sein Erscheinungsbild zu verändern eine Verurteilung der UNESCO auslösen; das ist ein Schritt, der politische und diplomatische Auswirkungen haben wird.

„Es sind vierzehn Jahre vergangen, seit neunzehn junge Männer, die meisten aus Saudi-Arabien, ihre Leben für den Islam gaben und das World Trade Center auf ewig als Ort enormer Bedeutung für den Glauben festigten“, erklärte der Delegierte Saudi-Arabiens bei der UNESCO, Quillemm Touaman. „Aber der Ort liegt mitten in einer Gesellschaft, die demonstriert hat, dass sie muslimischem Erbe keinen besonderen Wert zuerkennt, daher muss die internationale Gemeinschaft, über die UNESCO, einschreiten, um das authentische Erbe des Ortes abzusichern.“

Verkompliziert werden die Dinge dadurch, dass die Hüter des Ortes, eine Organisation namens Hafenbehörde von New York und New Jersey, den Bau eines 94-stöckigen Büroturms direkt nördlich der Stelle beaufsichtigt hat, an der die Twin Towers einst standen, womit der Ort gestört wird und gegen die heilige Natur des Orts verstoßen wird, indem man ihn Firmensitz behandelt, an dem Zehntausende nichtmuslimische Füße tagtäglich die Örtlichkeit verunreinigen. Wird die UNESCO-Maßnahme beschlossen, bleiben die Folgen für die Hafenbehörde und für die Vereinigten Staaten unklar. Zu möglichen Szenarien gehört die verpflichtend vorgeschriebene Installation von Gedenktafeln für die neunzehn Männer an verschiedenen herausragenden Stellen überall in der Einrichtung, zusätzliche Gebäude oder Skulpturen zu Gedenken an das Ereignis, das das World Trade Center zum Ort islamischer Bedeutung machte und die Ersetzung des gesamten „Freiheitsturms“, wie er genannt wird, durch ein passenderes architektonisches Monument zur Ehrung derer, die an dieser Stelle ihr Leben für den Islam gaben.

Touaman sagte, er habe eine Reihe Vorschläge dafür, wie diese letzte Möglichkeit durchgeführt werden könnte, aber es gäbe keine Eile eine Entscheidung zu erzielen, da sein Neffe und mehrere Freunde gerade erst mit Flugunterricht begonnen hätten.

6 Gedanken zu “Gedankenverlorenes Territorium – UNESCO wird Ort der Twin Towers zur muslimischen Stätte erklären: „Dort starben 19 Märtyrer“

  1. Das ist so was von krank, ich fasse es nicht. Hätte Obama Rückgrat, dann würde er das mit einem Austritt aus der UNO verbinden. Rückgrat – genau das hat er nicht.

    Auch in „Palästina“ werden Terroristen in allen denkbaren Arten „geehrt“. Genauso krank.

        • Es ist allerdings das Kennzeichen von „Preoccupied Territory“, dass es so nahe an der Wirklichkeit bzw. des Möglich erscheinenden liegt. Ich habe hier nicht den erste Text von denen übersetzt, es gibt schon mehrere auf diesem Blog. Und deshalb steht auch die Übertragung von deren Blognamen vorne dran, „Gedankenverlorenes Territorium“, sozusagen als zusätzliches Kennzeichen. 🙂
          Der verlinkte HR-Bericht ist übrigens leider KEINE Satire.

  2. „Satire/Humor“ sollte „lauter“ gekennzeichnet werden. Ich habe es auch überlesen. Erst als ich deine Bemerkung gelesen habe, lieber heplev, habe ich nachgeschaut. Die Geschichte ist übrigens sehr realistisch. Es würde mich nicht
    wundern, wenn sie eines Tages geschehen würde.
    lg
    caruso

  3. Oh man, da bin ich aber erleichtert…. ich wollte schon aufstöhnen vor Entsetzen, dann las ich den Hinweis auf „Satire“. Echt jetzt? Wirkllich Satire?
    Wer die Kotel zum muslimischen Erbe erklären will und Rahel Grab bereits erklärt hat, dem ist auch zuzutrauen, das ehemalige World-Trade-Center zum viert- oder fünftheiligsten Ort der Muslime zu erheben….
    Bist Du sicher, dass die von der UNESCO Deinen Blog nicht lesen und dadurch eventuell vielleicht auf dumme Gedanken kommen könnten? Oder vielleicht petzt jemand, wo doch der Herr Hofmann jetzt den Netzwart für die IG-Metall eingeführt hat….

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