Zitate

Aufgeschnappt:

Barry Shaw, Facebook, 27.10.15:
Israelis sehnen sich nach Frieden. Das ist eine Tatsache. Aber man sollt über diese Äußerung von Professor Robert Aumann, dem Nobelpreisgewinner für Wirtschaftwissenschaften und Schöpfer der Spieletheorie menschlicher Interaktion und Firmenstrategie: „Israels irrsinniges Rennen nach Frieden hat nicht nur Frieden nicht gebracht, sondern Krieg gebracht.“ Nach seiner Theorie hat Israels Verlangen nach Frieden und die daraus folgenden Gesten, Zugeständnisse und öffentlichen Äußerungen unsere Position geschwächt, während sie die Entschlossenheit und die Position unserer Gegner und Feinde gestärkt hat.

Honestly-concerned.org, 13.10.15:
Richard C. Schneider ist einer von den Phänomenen unter den Nahostkorrespondenten. Er versteht die Situation vor Ort eigentlich gut. Manchmal macht er auch gute Reportagen. Einen Großteil der Zeit aber, macht er die typischen einseitig gegen Israel geprägten Reportagen, mit denen er seinen Job bei der ARD absichert. Bei Netanjahu und den Siedlungen ist er im Einklang mit dem Mainstream der Deutschen Medien. Da interessieren ihn weder vorangegangene internationale Abkommen, wie Oslo, die eigentlich ein „natürliches Wachstum“ in Teilbereichen der Gebiete vorsahen, oder sonstige Befindlichkeiten vor Ort. Das Netanjahu weniger in den Siedlungen gebaut hat, als seine Vorgänger interessiert da genauso wenig, wie der Fakt, dass Netanjahu den Palästinensern eigentlich längst alles geboten hatte, was diese offiziell vorgeben von Israel zu wollen. Die Argumente für Gebietstausch im Rahmen von Verhandlungen, die Probleme mit Abbas, auf die er ja hier auch hindeutet, die Aufstachelung der Palästinensischen Bevölkerung, usw. versteht er gut, was ihn aber selten daran hindert, Reportagen über das Leid der Palästinenser zu machen, die zumeist den Nachgeschmack hinterlassen, dass allein die Israelis Schuld an diesem Leid sein. Über die 1.800 Hamas Millionäre, die Luxusvillen in der West Bank und die 5* Hotels im „Freiluftgefängnis“ wird bei solchen Reportagen natürlich trotzdem geschwiegen. Netanjahu ist sicher nicht der „diplomatischste“ Premier und es gibt ausreichend Gründe ihn nicht zu mögen. Und doch ist es mehr als ermüdend immer wieder die gleichen Art von Kommentare über diesen demokratisch gewählten Mann zu lesen. Genauso gibt es keine Rechtfertigung ihn ständig undifferenziert auf eine Ebene herabgesetzt zu sehen, mit Abbas, dessen Amtszeit schon lange hätte beendet sein müssen, der Anführer einer Terrororganisation (der Fatah mit den Al Aksa Brigaden) ist, der die Palästinensische Bevölkerung konsequent aufhetzt, aufstachelt, Verschwörungstheorien verbreitet, Mörder und Terroristen auszeichnet und mit Gehältern versorgt, usw..

Kay Wilson, Facebook, 20.11.15:
Wenn „rechts“ bedeutet, die Lügen des palästinensischen historischen Narrativs zum Land Israel bekämpfen, für die Opfer des palästinensischen Terrorismus den Mund aufzumachen (die nicht länger hier sind, um für sich selbst zu sprechen), westlichen Intelligenzija wegen ihrer Einseitigkeit zur Rede zu stellen, allen guten Menschen eine bessere Welt zu wünschen und arabischen Freunden zu helfen, die unter den nicht tolerierbaren Übergriffen der PA leben, dann, ja, bin ich „rechts“… und sehr froh dazu gezählt zu werden, denn in einem solchen Fall ist es keine Beleidigung, die dazu dienen soll ein Argument stillzulegen, sondern eine Erklärung von Werten. Oh, und wenn das das Narrativ der „Linken“ ist, dann bin ich auch links. 🙂
Schabbat Schalom euch allen.

Carl Melchers, Jungle World, 19.11.15:
Todenhöfers Denken folgt immer dem gleichen Muster. Schon im nächsten Satz erklärt er, dass selbstverständlich nicht der Islam verantwortlich sei, sondern George W. Bush. Die Täter und ihre Motive rücken dabei völlig aus dem Fokus, so als wüsste Todenhöfer letztlich besser als sie selbst, warum sie so handelten, wie sie es taten. Der vom »Islamischen Staat« proklamierte Kalif Abu Bakr al-Baghdadi und seine Anhänger können tausendfach erklären, dass ihr Staat auf islamischen Prinzipien basiere. Todenhöfer streitet ihnen die Berechtigung dazu ab – aufgrund seiner eigenen Laienlektüre des Korans. Er inszeniert sich als christlicher Humanist und Mann von Welt, der den Westen wie den Osten bereist hat und beide kennt wie seine Westentasche. Im Grunde gibt er die fleischgewordene Karl-May-Figur.

Ulrich Becker, Facebook, 25.11.15:
DIE ‚TRAGOEDIE‘ VON PARIS

Nach Paris sah ich ueberall, dass von einer „Tragoedie“ die Rede war, selbst von Regierungsfuehrern, hohen Politikern, Journalisten etc..
Nein, liebe Freunde, es ist keine Tragoedie!
Eine Tragoedie ist ein blutiges Missverstaendnis.
Eine Tragoedie ist, wenn zwei Liebende nicht zusammenfinden und Selbstmord begehen.
Eine Tragoedie ist Tot durch Naturgewalt.
Eine Tragoedie ist ein Autounfall.
Eine Tragoedie sind unbeabsichtige, schicksalshafte Folgen.
Eine Tragoedie ist eine „schuldlos schuldig“ erwirkte Katastrophe.
Ein Ausrutscher durch eine momentane, eitle Schwaeche.

Paris ist keine Tragoedie.
Paris ist kein Missverstaendnis, kein Ausrutscher, keine Naturgewalt.
Paris ist ein gezieltes Massaker an Nichtmoslems.
Paris ist eine feindliche, grausame Attacke und keine Tragoedie…

Kürzeres:

Anstatt den Dialog neu anzutreiben, um die Eskalation abzumildern, lässt Israel arabische Wohnviertel abriegeln und verschärft die Straßenkontrollen mitten in der Stadt.
taz, 17.10.15 – mit anderen Worten: Die Israelis sollten die Mörder weiter herein und agieren lassen und versuchen mit guten Worten etwas gegen die Morde zu tun. Mich würde interessieren, was diese Dreckschleudern machen würden, wenn Rechtsextremisten in ihrem Redaktionsgebäude so handeln würden, wie die Araber in Israel… Übrigens: Welchen Dialog? Abbas verweigert sich doch seit Jahren!

Bei Abu Mazen würden sogar stromlose Lügendetektoren anschlagen.
Facebook-User, 15.10.15

Es ist wichtig, Missstände im real existierenden Islam anzusprechen, anstatt sich auf einen erträumten Reformislam zu fokussieren.
Sabatina James, zitiert in DIE WELT, 30.10.15

Nach den Anschlägen heißt es immer, die Anschläge seien Angriffe auf uns alle. Das stimmt, aber ich habe da mal eine Frage: Warum werden bei den Angriffen auf uns alle immer so überdurchschnittlich viele Juden ermordet?
Gerd Buurmann, tapfer im nirgendwo, 19.11.15

Man muss im Gedächtnis behalten, dass, wenn man die Wahrheit auf seiner Seite hat, nicht lügen muss. Was der Grund ist, das wir von Palästinensern und Israelhassern so viele dieser Lügen zu hören bekommen.
Aussie Dave, Israellycool, 20.11.15

Der Unterschied ist ganz klar: Ein israelischer Politiker wird bereits kritisiert, wenn er kein Nathan der Weise ist, während ein arabischer Politiker bereits gelobt wird, wenn er kein Adolf Hitler ist. Judenhass ist daher ganz einfach zu definieren: Ein Judenhasser kritisiert und verurteilt an Juden, was er bei allen anderen Menschen durchgehen lässt!
Gerd Buurmann, tapfer im nirgendwo, 26.11.15

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