Araber aufgebracht, dass palästinensische Handelsorganisation Treffen in Tel Aviv plante

Elder of Ziyon, 2. Dezember 2015

PalTrade bietet ein breites Spektrum an Unterstützungsleistungen durch Experten in den Bereichen Exportentwicklung und Marktinformationen, Export-Werbung und Export-Politik sowie Interessenvertretung.

PalTrade ermittelt palästinensische Exporteure und bringt ihnen Sichtbarkeit, indem sie ihr Exportpotenzial freisetzt, um ihre Geschäfte umzugestalten und Wohlstand in ihren Gemeinden zu forcieren.

PalTrade versucht also offensichtlich der palästinensischen Wirtschaft durch steigern der Exporte zu helfen. Aber Exporte über Jordanien sind schwierig und zeitraubend. So zitierte ich 2012 aus einem Bericht der UNO:

Die meisten palästinensischen Händler sagen, es ist immer noch schneller und günstiger Waren über Israel zu exportieren statt über Jordanien.

Palästinensische Waren, die nach Jordanien gehen oder von dort kommen, müssen die Allenby-Brücke überqueren, wo Fracht von palästinensischen LKW genommen, inspiziert und dann auf jordanische LKW geladen werden. Der Prozess dauert 4 bis 8 Stunden oder länger und die Scanner auf der Allenby können keine große Fracht abfertigen, berichtet die Weltbank.

Da keine Container nach Jordandien oder Israel gebracht werden dürfen, sagen palästinensisch Spediteure, sie würden zur Inspektion Fracht oft auf kleinere Paletten umpacken und es daher keine Kühlung gibt.

Hätten palästinensische Spediteure über die Allenby-Brücke ständigen Zugang zu Märkten im Ausland, könnten sie den Handel um bis zu 30 Prozent jährlich steigern, gibt PalTrade an.

Obwohl einige versucht haben Jordanien dazu zu bringen den Übergang zu aufzubessern, hat sich nichts geändert.

Also gehen 80% der palästinensischen Exporte über Israel. Außerdem macht es mehr Sinn europäische Märkte über Israel statt über Jordanien zu bedienen; also selbst wenn die Route über die Allenby-Brücke sich verbessert, würde Israel immer noch die wichtig Route für palästinensische Exporte und Importe sein müssen.

Daher muss PalTrade eng mit israelischen Behörden und Exporteuren zusammenarbeiten, um palästinensischen Handel zu unterstützen.

Also aber entdeckt wurde, dass PalTrade Gastgeber einer Ausbildungstagung für palästinensische Exporteure diesen Monat in Tel Aviv ist, die von der norwegischen Botschaft gesponsert wird, wurden sie heftig kritisiert. PalTrade wird ein Haufen „Verräter“ genannt, es wird gesagt sie „begehen Verrat an der palästinensischen Sache“ und sie seien „heimtückisch“.

Khalil Rizk, der Vorsitzende des Bundes der palästinensischen Handelskammern, sagte: „Das ist schändlich und fehlerhaft, diese Abkehr vom nationalen Konsens und unserer verpflichtenden Entscheidung alles zu boykottieren, was mit Treffen mit den Besatzungsbehörden zu tun hat.“

30 Geschäftsleute aus der Westbank meldeten sich für die Ausbilungsveranstaltungen an, die jeden von ihnen 600 Schekel kostet, einschließlich Transport nach und von Tel Aviv.

Nach diesen Beschwerden sagt PalTrade jedoch, dass sie die Tagung absagten; sie werde neu geplant, um stattdessen in Jordanien stattzufinden. In einigen Berichten, behauptet der Leider von PalTrade, er lehne Tel Aviv als Veranstaltungsort sofort ab und sagte das den norwegischen Sponsoren, was nicht wahr zu sein scheint, da Registrierungsformulare zur Verfügung standen.

Wir haben also selbsternannte leitende palästinensische Geschäftsleute, die das Gegenteil von dem Tun, was palästinensische Geschäftsleute tatsächlich wolle – nämlich Geld verdienen. Die Leute, die die palästinensische Wirtschaft fördern sollen, arbeiten daran sie abzuwürgen.

Man fragt sich, wie die norwegischen Sponsoren das finden.

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Ein Gedanke zu “Araber aufgebracht, dass palästinensische Handelsorganisation Treffen in Tel Aviv plante

  1. Tja, sich selbst ins Bein geschossen.
    Wir brauchen sie ja keineswegs, sondern die brauchen uns…Dann sollen sie mal schauen, wie sie zurechtkommen.

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