Tu B’schewat in Jerusalem

The Real Jerusalem Streets, 25. Januar 2016

Es regnet. Es schüttet.
Es war so windig, dass ich es ablehnte rauszugehen.
In Jerusalem (Israel) war es klirrend kalt.

Die US-Ostküste war unter Bergen von Schnee begraben.

Aber es war Tu B’Schewat, das Neujahr der Bäume,
trotz des heutigen Winterwetters.

Szenen aus der letzten Woche
schienen weit angemessener für diesen Feiertag als der graue Nebel.

Die Blumen in ihren Töpfen vor Beit Hanasi,

dem Haus des Präsidenten quollen für alles sichtbar über.

Drinnen grüßte die Reihe ehemaliger israelischer Präsidenten Besucher,

und die Bewohnerkatze genoss die Sonne.

Diese Katze ist immer dort,
aber die meisten Menschen kommen nicht dazu die Gärten zu genießen.
Daher machte ich zu Ehren von Tu B’Schewat, dem Neujahr der Bäume
besondere Fotos, um sie mit euch zu teilen.

Bäume säumen die linke Seite, wenn man hineingeht,

während sich rechts des Eingangs Blumen befinden.

Bei Tu B’Schewat geht es um die neue Jahreszeit der Früchte der Bäume.

Olivenbäume wachsen an mehreren Stellen,

die Orangenbäume bersten vor Obst,

ebenso die Kumquats.

Besondere Besucher pflanzen Bäume, selbst wenn nicht Tu B’Schewat ist.

Und ein Baum kam vom Weißen Haus.

Blumenbeete sehen gut aus,
jetzt, wo das Schmitta-Jahr endete, in dem nichts gepflanzt wurde.

Aber eine einzelne Rose war alles, was ich sah.

Die Präsidentengattin Nechama Rivlin ist eine stolze Savta, Großmutter
und lud zu Tu B’Schewat Schulkinder ins Beit Hanasi ein.

Die Katze überprüfte ihren kurzen Vortrag,
hielt sich aber nicht auf um zu helfen,

als das Pflanzen in ihrem neuen Gemeinschaftsgarten begann.

Tu B’Schewat ist keine Zeit in der Synagoge,
sondern um draußen zu pflanzen.

Ich war froh dort zu sein, als die Sonne schien!

Jetzt sind wir bereit und warten auf den Schnee,

nie wissend, was in Jerusalem als nächstes geschieht.