Postmoderner kultureller Totalitarismus hat die menschliche Natur verändert

Kultureller Totalitarismus hat das Unmögliche geschafft – er veränderte die menschliche Natur. Eine abstrakte Ideologie hat Verstand und Gefühl verdrängt – und die Fähigkeit Mitgefühl mit echten Opfern zu haben.

Alexander Masitrovoy, Israel National News, 26 Januar 2016

In meiner Korrespondenz zu den Ereignisse in Köln fragte mich der Redakteur einer russischen Zeitung etwas Selbstverständliches, aber auch Entmutigendes: „Wo waren die deutschen Männer?“ Ich war perplex.

In der Tat: Für uns, die wir in Russland aufwuchsen, wäre es unvorstellbar, dass ein paar betrunkene junge Leute sich an Silvester im Zentrum von Moskau oder Sankt Petersburg öffentlich über Mädchen lustig machen und sie belästigen. Würden sie das wagen, würden sie den nächsten Morgen nicht erleben; sie würden „Märtyrer“ werden und sich in einem ganz anderen Gefilde ihre 72 Jungfrauen zu Willen machen.

Moralkodexe, die uns auf genetischer Ebene eingebettet sind, würden fordern, dass wir zugunsten der Frauen eingreifen. Besonders in einer Situation, in der normale erwachsene Menschen in größerer Zahl vorhanden sind als die Vergewaltiger und die Vergewaltiger selbst keine Terroristen, Cyborgs oder Außerirdische waren, sondern nichts als Straßenpunks.

Wie sich in Deutschland, Schweden, Österreich herausstellte – wurden diese Kodexe fatal verletzt. Eine große Anzahl solide gesunder Männer, die die jungen Frauen schreien und weinen hörten und die begangenen Verbrechen gesehen haben, unternahmen nichts, um die Opfer zu retten. In seltenen Fällen wurden die Mädchen von Migranten aus Osteuropa oder Ländern der Dritten Welt verteidigt.

Aber das ist nur die erste in einer langen Reihe einfacher Fragen. Wir könnten erwarten, dass Frauen, nachdem sie am nächsten Tag vom Missbrauch der jungen Frauen erfuhren, von kalter Wut gepackt sein würden. Schließlich gibt es bei jeder normalen Frau einen angeborenen Instinkt ein Kind zu retten oder ein Mädchen vor Missbrauch, Vergewaltigung oder Belästigung zu schützen.

Neuerdings funktioniert der genetische Code nicht. Wir hörten Frauen, die die Opfer beschuldigten und die Vergewaltiger verteidigten. Wir hörten Henriette Reker, Kölns Oberbürgermeisterin, die behauptete: „Es gibt immer die Möglichkeit eine gewisse Distanz von mehr als einer Armlänge zu einzuhalten.“ Claudia Roth von den Grünen beschuldigte einen „organisierten Mob“ im Internet „zu einer Jagd nicht weißer Menschen aufzurufen“. Wir erfuhren von Dutzenden Journalistinnen, die die Wahrheit verschwiegen, weil die Vergewaltiger „Flüchtlinge“ waren.

Feministen? Wir hörten ihre Stimmen nicht. Wir haben ihre Stimmen in Schweden, Norwegen und England nicht gehört, wo aus tausenden Mädchen schon lange in „weißes Fleisch“ gemacht worden ist.

Stattdessen ist alles, was wir hören, ein subtiles Gemurmel, wie das der Expertin Irmgard Kopetzky, die erklärte, dass „sexuelle Gewalt ein Thema für Menschen jeder ethnischer Herkunft ist“. „Zahlen zeigen, dass die Mehrheit der Menschen, die in Deutschland sexuelle Übergriffe ausüben, nicht aus einem Immigranten-Hintergrund kommen“, lässt sie wissen. Andrea den Boer von der University of Kent sieht die Wurzeln des Problems darin, dass „die Veränderung der Geschlechterrate bei der Bevölkerung der jungen Erwachsenen, die ebenfalls anormal aussieht, bei etwa 114 Jungen dieses Alters pro 100 Mädchen liegt (SIC)“. Wirklich?

In China, Armenien, Aserbaidschan gibt es ebenfalls mehr Jungen als Mädchen. Hat irgendjemand gehört, dass etwas Ähnliches in Beijing, Jerewan oder Baku geschieht? Warum gab es während Revolutionen in Rumänien, der Ukraine, Georgien und Moldawien keine Fälle von Gruppenvergewaltigungen von Mädchen bei Demonstrationen, wie sie auf dem Tahrir-Platz stattfanden?

Je weiter die Büchse der Pandora geöffnet wird, desto mehr Fragen kommen auf. Was ist mit den Politikern? Hat irgendeiner von ihnen – von rechts oder von links – das so genannt, wie sie es sahen? Nein. „Sexuelle Belästigung ist nicht automatisch an Migration und Immigration gebunden“, sagte der schwedische Premierminister Stefan Löfven in Davos. Klar doch!

Nach Angaben des Berichts des Schwedischen Nationalrats für die Verhinderung von Verbrechen (BRÅ) lag die vor 20 Jahren (1996) die höchste Rate der Verurteilungen wegen Vergewaltigung bei Personen aus Nordafrika und dem Irak. Sie wurden 17,5-mal häufiger wegen Vergewaltigung verurteilt als einheimische Schweden.

Wir reden von einer alltäglichen Situation, die für die patriarchalische muslimische Welt typisch ist – für Iraker, Afghanen oder Somalier – in denen eine nicht muslimische Frau nicht mehr als ein Sexobjekt ist, eine einfache und natürliche Beute, eine Hure. Koptische Frauen in Ägypten sind ständig unterliegen Belästigungen einfach deshalb, weil sie Christinnen sind. Der Bürgerkrieg im Libanon fand nicht zuletzt wegen der Massenvergewaltigungen von christlichen Frauen durch Palästinenser statt. Wie viel mehr bei europäischen Frauen, die an ihre freie Kleiderordnung gewöhnt sind und nicht von ihren Familien beschützt werden.

Wenn „Flüchtlinge“ es jemals Zuhause – in Algerien, dem Irak, Afghanistan und Somalia – gewagt hätten dasselbe mit muslimischen jungen Frauen zu tun, wären sie lebendig begraben worden. Es gibt strikte und repressive Gesetze von Clan-Rache und niemand wagt es eine Frau eines anderen Clans oder Stammes zu belästigen, ohne eine unvermeidlich grausame Bestrafung zu ertragen zu müssen. Europäische Frauen haben keine Schutz durch ihre Familien oder gar des Staats, wobei Letzterer sich auf die Seite der Täter stellt. Das ist der Grund, dass sie dem Untergang geweiht sind.

Warum sind westliche Politiker von Angst gelähmt? Warum wagen es nur die Führungspolitiker Osteuropas die Wahrheit zu sagen – Miloš Zeman und Bohuslav Sobotka, der Präsident und der Premierminister der tschechischen Republik, der slowakische Premierminister Robert Fico, der Premierminister Ungarns, Viktor Orbán?

Warum stellte sich heraus, dass sie die einzigen Führungspolitiker waren, die sowohl eine mutige als auch adäquate Antwort auf die Realität dieser Situation gaben? Diese kleinen Länder, eingequetscht zwischen Mühlsteine ehemaliger großer Reiche, nachdem sie den Sowjet-Despotismus überlebt haben, kennen heute den Wert von Freiheit und Würde. Sie wurden gegen universalistische Ideologien geimpft. Ist es nicht verwunderlich, dass die tschechische Republik und die Slowakei die einzigen Länder sind, die echte Flüchtlinge aufnehmen, denen ein furchtbares Schicksal droht – Christen und Jesiden aus dem Irak – aber nicht erwachsene und aggressive junge Männer, die wegen eines leichte Lebens und „weißem Fleisch“ nach Europa unterwegs sind?

Was ist mit der Welt passiert, dass Männer, Frauen, Politiker und die Elite ihre Töchter und Kinder verraten, um Neuankömmlinge mit ihren niedrigeren Instinkten und einem Kult männlicher Macht zufriedenzustellen?

Die Antwort ist traurig: Die Kultur des Postmodernismus hat geschafft, was selbst mit der kommunistische Propagandamaschine nicht erreicht werden konnte. Sie hat den Selbsterhaltungstrieb, natürliche, auf genetischem Level den Menschen verankerte Reaktionen, die Fähigkeit Mitgefühl zu empfinden und ein Opfer – eine Frau, ein Mädchen, ein Kind – zu beschützen abgebaut. Eine abstrakte Ideologie hat den Verstand und die Gefühle verdrängt.

I verließ die UdSSR als jemand, der den Sowjet-Totalitarismus hasste. Heute erkenne ich, dass der kulturelle Totalitarismus der politischen Korrektheit sich als weit verderblicher herausgestellt hat.

Das Sowjetregime diktierte harte Regeln und etablierte Zensur. Die Menschen blieben allerdings normale menschliche Wesen. Sie lachten die Obrigkeit aus, machten Witze über Breschnjew, drehten trotz der Zensur satirische Filme und lernten Zeitungen zwischen den Zeilen zu lesen. Das bezieht sich vor allem für die Intelligenzija.

Kultureller Totalitarismus hatte weit mehr Erfolg. Er bestätigte eine unerbittliche Selbstzensur, verwandelte Menschen in sterile Zombies und löschte die Grundgefühle der Verantwortung und Würde aus. Er veränderte die Natur des Menschen und tatsächlich war das ein einzigartiges Experiment seiner Befürworter an ihrem eigenen Volk.

Es gibt in Sibirien ein kleines, Fleisch fressendes Tier – ein Hermelin. Er jagt Kaninchen und Hasen, die beträchtlich schwerer, schneller und stärker sind. Er schleicht sich nicht an, sitzt nicht in einem Hinterhalt und fängt seine Beute nicht auf der Flucht. Er führt einen hypnotisierenden Todestanz vor ihr auf – schlängelt sich, macht akrobatische Sprünge und schlägt Purzelbäume. Der Hermelin verwirrt die Beute und nähert sich ihm allmählich und greift sie dann an der Kehle. Das Kaninchen stirbt an Schock. Warum erlaubt die Beute dem Hermelin sie zu verwirren und zu töten ohne Widerstand zu leisten? Biologen können das Rätsel des hypnotisierenden Hermelintanzes nicht lösen.

Westliche Eliten verurteilen ihr Volk im Voraus mit Purzelbäumen und akrobatischen Tricks zu demselben Schicksal wie das unglückliche Kaninchen. Der hypnotisierende Todestanz hat Fahrt aufgenommen.

2 Gedanken zu “Postmoderner kultureller Totalitarismus hat die menschliche Natur verändert

  1. Wenn ich im Bekanntenkreis das Problem „Deutsche Männer“ anspreche kommt nicht eine Rückmeldung, wirklich keine! Schnell wird der al in’clusive Urlaub in der Türkei thematisiert!

    • Ich hab das auf Arbeit thematisiert @klausahschmidt — mit ähnlichen Ergebnissen. Ernüchternd.

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