Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (07.-13.02.2016)

Sonntag, 07.02.2016:

Hamas fordert Selbstmord-Bombenanschläge in israelischen Bussen. Das sei keine Intifada, bis „das Dach des Busses fliegt“, hieß es in einem Musikvideo.

MK Hanin Zoabi (die antisemitische Vorzeige-Hetzerin) hat eine Geldbuße von 3.000 Schekel auferlegt bekommen, weil sie einen (arabischen) Polizisten beleidigte.

Jordanien warnt Israel vor der Veränderung an der Westmauer (dort soll eine geschlechtergemischte Zone eingerichtet werden). Ein Minister in Amman sagte, das verletze die jordanische Verwaltungshoheit über die heiligen Stätten in Jerusalem.

Nach Angaben einer Meinungsumfrage der Instituts AWARD ist die Mehrheit der PalAraber gegen eine dritte Intifada, weil eine solche die Eigenstaatlichkeit behindert. Eine große Mehrheit ist zudem gegen die Auflösung der PA (was die komplette Rückkehr zur israelischen Besatzung bedeuten würde). Insgesamt sind 80% der Befragten sofortige Wahlen zum Parlament und eines Präsidenten; bei letzterer würden die meisten für Mahmud Abbas statt Ismail Haniyeh stimmen. Die Fatah würde zudem aktuell doppelt so viele Stimmen erhalten wie die Hamas.

Das Rote Kreuz im Gazastreifen schließt vorerst sein Büro, nachdem „Demonstranten“ wiederholt versuchten es zu stürmen.

Bei der Knesset hat es schon mehr als 450 „Beschwerden“ (so eine Art Anzeige) gegen die 3 arabischen MKs gegeben, die die Terroristenfamilien besuchten und die Terroristen als Märtyrer lobten.

Aus Sicherheitsgründen erlaubt die Zivilverwaltung keinen Kaschrut-Aufsehern in die PA-Gebiete zu reisen. Damit verlieren einige PA-Firmen Einkommen, weil ihre Produkte nicht mehr abgenommen werden können.

Laut israelischen Geheimdienstinformationen haben die Hamas und der Islamische Staat ihre Kooperation intensiviert. Sie teilen Informationen, Waffenlieferungen, Logistik und medizinische Dienste.

Montag, 08.02.2016:

Das Ethik-Komitee der Knesset entschied Hanin Zoabi und Basel Ghattas für 4 Monate, Jamal Zahalka für 2 Monate aus der Knesset zu suspendieren. Grund sind u.a. die Besuche bei Terrorfamilien. Sie werden aber in der Lage sein an Abstimmungen im Plenum und in Ausschüssen teilzunehmen.
Derweil wüten nicht nur die drei betroffenen MKs gegen die Regierung; auch MK Ayman Odeh geifert etwas davon, dass die israelische Regierung faschistisch sei und deshalb arabische Abgeordnete einfach „verbieten muss“.

War auch zu erwarten: Die PalAraber nutzen Ban Ki-moons Aussagen zum Terror gegen Israelis für die Rechtfertigung ihres Terrors.

Mahmud Abbas traf sich jetzt mit den Familien von Terroristen; dabei machte er „die Morde von Duma“ für die aktuelle Terrorwelle verantwortlich, sie sei die Rache dafür. (Zudem kamen noch einige weiter seltsame Äußerungen, die die Morde an Juden der israelischen Regierung in die Schuhe schieben sollten, statt der Dauerhetze der PA.)

Dienstag, 09.02.2016:

Saeb Erekat „droht“ wieder, diesmal dass die Sicherheitskooperation mit Israel ausgesetzt wird. Allerdings war das eine Entscheidung der PLO, nicht der dafür zuständigen PA.

Mittwoch, 10.02.2016:

Syrische Medien berichten von einem israelischen Luftangriff auf eine Raketenbasis sowie eine Hisbollah-Basis an der libanesischen Grenze. Al-Manar, der Fernsehsender der Hisbollah, streitet beides ab.

Araber stellen ca. 20% der Bevölkerung Israels. Und begehen 59% der kriminellen Taten des Landes.

Was erstmal nicht berichtet wurde: Am Montagabend wurde das UNRWA-Büro in Schuafat („Flüchtlingslager“ in „Ost“-Jerusalem) von seinen Schutzbefohlenen (Arabern) angezündet. Die UNRWA selbst hat schon gar nichts veröffentlicht.

Die Hamas fordert in einem Musikvideo, dass Araber jüdisches Fleisch „braten“ sollen.

Donnerstag, 11.02.2016:

Basel Ghattas wieder: Der arabische MK beschrieb arabische Terrormörder wieder als „kostbare Söhne“ (in dem Sinne, dass das, was sie taten, richtig war).

Nabil Sha’ath forderte die EU zu Strafmaßnahmen gegen Israel und zur Anerkennung von „Palästina“ auf.

Hamas-Prediger Iyad Abu Funun: Zionistisches Blut ist versifft und nicht so viel wert wie palästinensisches Blut. (Wer sind hier die Rassisten????)

Freitag, 12.02.2016:

Der israelisch-arabische MK Ahmed Tibi sagte der arabischen Londoner Zeitung Al-Hayat, es gebe keine Chance auf eine Erneuerung der Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern; ein Treffen zwischen Netanyahu und Abbas sei sinnlos, weil Netanyahu ein solches Treffen nur dazu nutzen würde seine eigenen Ziele voranzutreiben. Für den aktuellen Stand der Dinge seien die US verantwortlich, weil sie die Sache der Palästinenser aufgegeben hätten. (So viel zur Realitätsverweigerung der Terrorbefürworter.)