Das Messer und die Botschaft: Die Wurzeln des neuen Palästinenseraufstands

Hirsh Goodman/Yossi Kuperwasser, JPCA, 29. Februar 2016

Eine Fernsehsendung, die einen Jugendlichen (oder eine Jugendiche) auf seine Mission in den Tod schickt, ist Teil einer sorgfältig abgestimmte Politik der Aufstachelung und des Zynismus, was den israelisch-palästinensischen Konflikt auf eine neue Ebene gebracht hat – eine, die Terror ohne Fingerabdrücke hervorbringt.

Aus dem palästinensischen Führer „Ersteche einen Juden“[1]

Es gibt Hetze, die von der Palästinenserführung verübt wird und man sieht sie in den palästinensischen Medien. Abgesehen davon sehe ich kein Quelle, die den Terror anleitet – Generalleutnant Gadi Eisenkot, IDF-Generatstabschef, 9. Februar 2015.[2]

Kurzfassung

Die jüngste Welle palästinensischer Gewalt gegen Juden ist etwas Neues, eine heimtückische Welle scheinbar nicht abgestimmter Anschläge, begangen von unerwarteter Angreifer und im Allgemeinen nicht zu einer bestimmten Organisation zurückzuverfolgen. Sie war zudem charakterisiert von Brutalität, Bösartigkeit und Wahllosigkeit, den zielgerichteten Einsatz des Messers, um die Absicht eine neue und erbarmungslose Welle des Judenschlachtens einzuhämmern, eine Botschaft an alle Israelis, dass weder sie noch ihre Kinder jemals in der Lage sein werden in diesem Land in Frieden zu leben.

Wie dieses Dokument zeigen wird, leiten der Palästinenserpräsident und die unter seiner Autorität stehenden in der Tat junge Palästinenser an, wie sie handeln sollen. Sie schicken sie nicht als Soldaten in die Schlacht, sondern stacheln sie durch wohlüberlegte Botschaften, Verdrehungen und Fälschungen zu Aktionen an; das wird von ranghohen Palästinenservertretern manchmal offen geäußert, zumeist aber hinterlistig; es zielt darauf den Konflikt am Leben zu erhalten und die Palästinenser in einem Reinwaschen als die Opfer darzustellen.

In all dem gibt es eine leitende Hand, die palästinensische Autonomiebehörde und die Palästinenserfraktion, die sie führt – die Fatah. Was man heute erlebt ist das Endspiel einer Strategie, die von der Fatah 2009 übernommen wurde und in Mahmud Abbas‘ Rede vor der UNO-Vollversammlung am 30. September 2015 ihren Höhepunkt erfuhr, als er ankündigte, dass die Palästinenser nicht länger an die (Friedens-) Abkommen von Oslo gebunden seien.

Eine Fernsehsendung, die einen Jugendlichen (oder eine Jugendiche) auf seine Mission in den Tod schickt, ist Teil einer sorgfältig abgestimmte Politik der Aufstachelung und des Zynismus, was den israelisch-palästinensischen Konflikt auf eine neue Ebene gebracht hat, eine die Terror ohne Fingerabdrücke hervorbringt, die aber mit unterschiedlichen Mitteln geschickt der Strategie eines endlosen Abnutzungskrieges der Fatah gegen Israel dient.

Während die aktuelle Gewaltwelle den Erfolg hatte die Palästinenserfrage wieder in gewissem Grad auf die internationale Agenda zu setzen, hat sie den Palästinenser einen wertvollen Aktivposten genommen: die politische Mitte Israels. Die Israelis haben das Vertrauen in die Palästinenser und ihre Führer verloren, selbst bei den Israelis, die glauben, dass Israel als Teil eines Friedensabkommens zwischen den beiden Seiten auf die Gebiete verzichten sollten.

Keine Gesellschaft kann in Angst und mit Anarchie vor ihrer Tür leben, wo Misstrauen um jede Ecke lugt.

Und keine Gesellschaft kann mit dem über soziale Medien und andere Mittel gegen sie gespienen Hass leben und ihn tolerieren, mit Rufmord und Lügen, die an die dunklen Tage erinnern, die zu den noch dunkleren Tagen in der nicht allzu fernen Vergangenheit des jüdischen Volks führten.

Israel wird lernen und sich der neuen Situation anpassen, wie es das in der Vergangenheit auch gemacht hat. Die Frage ist, ob die Palästinenserführung dasselbe tun und die Wende dazu schafft zu begreifen, dass das Monster, das sie geschaffen hat – eine Generation an Kindern, die dazu gebracht worden ist an eine Todeskultur zu glauben – nicht in ihrem besten Interesse ist.

Israel kann den Schaden unter Kontrolle halten, aber nur die Fatah und die PA können ihn beenden und es ist sie, die Palästinenserführung, die das tun muss, wenn der Weg der Verhandlungen und Aussöhnung wieder geöffnet und diese endlose und sinnlose Welle der Gewalt ausgelöscht werden soll.

[1] Raoul Wootliff: Videos teach would-be Palestinian attackers ‚how to stab‘. Times of Israel, 15. Oktober 2015.

[2] Yoav Zitun: Yoav Zitun: Eisenkot: IDF searching for every possible solution to tunnel problem. YNetNews, 9. Februar 2016.

Ein Gedanke zu “Das Messer und die Botschaft: Die Wurzeln des neuen Palästinenseraufstands

  1. Hat dies auf Regenbogen I rebloggt und kommentierte:
    Anmerkung AhuvaIsrael: Und die EU unterstützt mit ihren Zahlungen an die PA diesen palästinensischen Wahnsinn unter dem „ach so moderaten Abbas-Regime“!

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