Natürlich ist es ein Religionskrieg. Die Palästinenser geben das offen zu. (Auf Arabisch.)

Elder of Ziyon, 4. März 2016

Ich schrieb schon darüber, dass die UNO keine Möglichkeit finde kann palästinensischen Terrorismus in ihre Liste der Terroranschläge aufzunehmen, die sie verurteilt hat.

Ein Grund ist ohne Zweifel, dass für die UNO und einen Großteil der Welt palästinensischer Terrorismus keine offensichtlichen Verbindungen zum Islamismus hat, wie es bei Boko Haram und ISIS und Al-Qaida der Fall ist. Während die UNO natürlich nie den Islam in Verbindung mit Terror erwähnt, spricht sie recht häufig über „gewalttätigen Extremismus und radikale Ideologie, die zu Terrorismus führen“ und für sie nutzen die Palästinenser Terrorismus als politisches Werkzeug, nicht als Ausdruck einer extremistischen Ideologie. Das Letzte, was die UNO will, ist dies als religiösen Konflikt zu bezeichnen, denn das würde ihn als mit allen anderen islamistischen Anschlägen nicht mehr unterscheidbar machen.

Die Palästinenser geben aber unter sich offen zu, dass es sich um einen religiösen Konflikt handelt.

Die Internetseite Amad.ps brachte heute einen Artikel von Suhaila Omar, in dem es heißt: „Araber, die sich der Gefahren des Zionismus bewusst sind und erkennen, dass unser Kampf mit Israel kein Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis ist, sondern eine ewige Schlacht zwischen Juden und Muslimen, ein religiöser Konflikt, offenbart im Koran, der die Geschichte der Juden detailliert aufführt und ihnen alle schlechten Beschreibungen gibt, angefangen bei Affen und Schweinen und Prophetenmördern und Vertragsbrechern… Arabische Muslime studieren diese Geschichte genau und jeder Vers erinnert sie an die Gefahren des Judentums und diese werden verstärkt, wenn sie mit eigenen Augen die Tragödien sehen, die wegen der israelischen Besatzung über die Palästinenser hereinbrachen. Sie sehen, dass das palästinensische Volk obdachlos wurde, nachdem die Juden ihnen ihr Territorium raubten…“

Eine weitere Story in den arabischen Medien von heute spricht von einem neuen Musikvideo von Miral Ayyad, einer palästinensischen Teenagerin, die an der arabischen Version des Wettbewerbs The Voice teilnahm. Das Video heißt „Wütend“ und ermuntert zu einer neuen Intifada, während es die Zuschauer mit Bildern der Al-Aqsa aufstachelt, neben die Fotos von durch die Altstadt gehenden Juden gestellt werden.

Während die PLO und Saeb Erekat den Westen warnen, dass Israel versucht aus dem Konflikt einen Religionskrieg zu machen, ist er das für die Palästinenser von Anfang an gewesen – in dessen jüngstem Durchlauf Abbas sagt, er werde Juden nicht gestatten die heiligste Stelle des Judentums mit ihren „dreckigen Füßen“ zu besuchen.

4 Gedanken zu “Natürlich ist es ein Religionskrieg. Die Palästinenser geben das offen zu. (Auf Arabisch.)

  1. Meines Wissens nach war Arafat noch nicht religiös motiviert.
    Was – und vor allem wie hat sich das geändert ?

    • Arafat hat immer den Islam als Grund genutzt, um die „Palästinenser“ aufzustacheln. Noch nie davon gehört, wie er in Ramallah stand und „Jihad! Jihad! Jihad!“ skandierte?

      • Leider nein, aber zu dieser Zeit hatte ich mich auch noch nicht derart intensiv mit Politik und Zeitgeschehen beschäftigt, wie ich es heute tue.

        • Dann wäre es vielleicht an der Zeit mal danach zu suchen, was Arafat so alles von sich gegeben hat.
          Dass er die muslimische Religion als Mittel zum Aufhetzen nutzte, sollte aber niemanden verwundern, schließlich war er der Neffe und Ziehsohn des Hadsch Amin al-Husseini, der mit dem Ruf, die Juden würden die Al-Aqsa gefährden schon in den 1920-er Jahren die Araber gegen die Juden mobilisierte.

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