Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (03.-09.04.2016)

Montag, 04.04.2016:

Die IDF riss die Häuser der 3 Terroristen ab, die die Grenzpolizistin Hadar Cohen ermordeten und eine weitere verletzten.

Am Freitag hielt die pal-arabische NGO „Vereinigung der Landwirtschaftlichen Arbeitskomitees“ eine Baumpflanz-Zeremonie zur Ehrung von 209 „Märtyrern des Volksaufstands“. Zu diesen „Märtyrern“ gehören jede Menge Terroristen und Mörder, die seit dem September 2015 Anschläge verübt haben.

Heckmeck:
Benjamin Netanyahu hat ein Treffen mit dem tschechischen Außenminister dazu genutzt Mahmud Abbas zum Gespräch einzuladen (womit er eine Behauptung von Abbas aufnahm, er warte nur auf eine Einladung Netanyahus). „Er kann jederzeit kommen.“

Dienstag, 05.04.2016:

Vor etwa zwei Wochen verhinderte der Shin Bet einen Terroranschlag mit einer Schusswaffe in Samaria. Der Terrorist wurde am Sicherheitszaun des Ortes El-Matan festgenommen; er hatte eine Schusswaffe, Munition und ein Messer dabei. Als Motiv gab er einen Streit mit seinen Eltern an.

Die Hamas leugnet, dass sie Zement usw. abzweigt und droht mit einer „Explosion“, sollte Israel die Lieferungen nicht wieder aufnehmen.

Die Zivilverwaltung hat illegal auf einer archäologischen Grabungsstätte errichtete arabische Gebäude abgerissen; diese Stätte befindet sich in „Area C“. Der Abriss kam aber zu spät um zu verhindern, dass die Überreste aus der Antike gerettet werden konnten.
– Bei einer Durchsuchung im arabischen Dorf Azun in Samaria fanden Soldaten ein Gewehr und Munition.
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 17 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
– Am Abend nahm die Polizei von Beer Sheva am Busbahnhof zwei arabische Jugendliche fest, die sich als orthodoxe Juden „getarnt“ hatten; mindestens einer ihnen erregte Verdacht, weil er eine Kippa und Tzizit trug.

Mahmud Abbas: „Ganz Israel ist eine Besatzung“ – seit Israels Gründung 1948, „seit 67, 68 Jahren“. Ein von der PA finanziertes Magazin (an Kinder): Ganz Israel ist Palästina. Symbole der palästinensischen Kindheit sind nach Angaben des Magazins die PA-Gebiete plus Israel (in palästinensischer Flagge), eine Steinschleuder und ein Felsbrocken.
PA-Sicherheitskräfte: Akko (Israel) ist „Palästina“.
PA-Präsidentengarde: Ganz Israel ist „Palästina“.

Die Israel Electric Company hat sich auf einen vorläufigen Deal eingelassen; sie wird von der PA NIS20 Millionen erhalten, dafür wird eine Woche weiter unbeschränkt Strom geliefert und es werden Verhandlungen geführt. Bringen die kein Ergebnis, werden die Stromsperrungen wieder aufgenommen.

Donnerstag, 07.04.2016:

Die beiden PA-Ministerien für Kultur und für Bildung organisieren eine „Lesekette“ an einer Jungenschule in Qalqilya. Die Werbung dafür machen sie mit einem der Terroristen, der letztes Jahr 3 Juden in einem Bus in Jerusalem ermordete. Dieser sei „die Idee und die Idee stirbt nicht“.

Der ehemalige Leiter der PA-Finanzbehörde lässt wissen: Das Weltjudentum ist ein Virus, steckt hinter Finanzkrisen, folgt den Protokollen der Weisen von Zion.

Zuheir Bahlul, arabischer Knesset-Abgeordneter des „Zionistischen Lagers“, sagte gegenüber dem Armee-Radio, der von einem Soldaten in Hebron erschossene Araber sei kein Terrorist gewesen. Der Grund: Der Jugendliche habe keine Unschuldigen angegriffen, sondern Soldaten.

Freitag, 08.04.2016:

Ranghohe PA-Vertreter bestätigten, dass die Sicherheitsgespräche mit Israel fortgesetzt werden. Sie konzentrieren sich auf eine Einstellung aller militärischen Aktivitäten Israels in Judäa und Samaria.

Samstag, 09.04.2016:

Araber platzierten auf dem Tempelberg Notizen, auf denen sie ankündigten Überwachungskameras zu zerstören, die dort angebracht werden. Daraufhin kündigte Jordanien, das die Kameras installieren sollte/wollte, dass die Aktivitäten muslimischer Betender an den beiden Moscheen auf dem Plateau nicht beobachtet werden würden.

Der arabische MK Zouheir Bahloul von der „Zionistischen Union“ legte nach und verlangte, dass Terroristen nicht als Terroristen bezeichnet werden; wenn sie „Symbole der Besatzung“ angreifen (Soldaten), dann seien sie nicht anders als Juden, die die britische Besatzung bekämpften.