Obama verschiebt formellen Übertritt zum Islam bis nach dem Ausscheiden aus dem Amt

Unterschiedliche Vorhersagen dazu, ob ein Übertritt nach dem Präsidentenamt echte politische Konsequenzen haben wird

PreOccupied Territory, 4. April 2016

Washington DC, 4. April – Barack Obama hat sich entschieden bis zum Ende seiner Amtszeit als US-Präsident zu warten, bis er sich der formellen Annahme des Islam als seinen Glauben unterzieht, kündigten Quellen aus dem Weißen Haus heute an.

Beim täglichen Presse-Briefing heute Morgen sagte Sprecher Josh Earnest gegenüber Reportern, dass zwar der Präsident offensichtlich eine tiefe Zuneigung zu den Anhängern Mohammeds hat und danach strebt bald ihrer Glaubensgemeinschaft anzuschließen, politische Überlegungen es aber für ihn weiser erscheinen lassen nicht zu konvertieren, bis er im kommenden Januar aus dem Amt scheidet.

„Der Präsident hat bei vielen Gelegenheiten seine Affinität zum Islam und den ihn Ausübenden zum Ausdruck gebracht“, merkte er an. „Es scheint nur passend, besonders nach seiner berühmten Rede in Kairo, dass er die Haltung der gesamten Region gegenüber den USA verändert, dass dies der nächste Schritt auf seiner spirituellen Reise sei. Das jetzt formell zu tun, mitten in einem Präsidentschafts-Wahlkampf, bei dem so viel auf dem Spiel steht, würde jedoch das Land von den wichtigen aktuellen Dingen ablenken.“

Kommentatoren erklären, dass Earnest sich auf die negativen Auswirkungen für demokratische Kandidaten bezog. „Wenn Obama jetzt zum Islam konvertiert, wird das rhetorische Munition für Typen wie [den republikanischen Favoriten] Donald Trump sein, dessen Daseinszweck die Ausbeutung und Verschlimmerung ethnischer Spannungen ist“, sagte New York Times-Kolumnist Thomas Friedman. „Und es ist zu diesem Zeitpunkt prinzipiell eine Formalität. Angesichts der Anpassung an die politischen, territorialen, militärischen, wirtschaftlichen und diplomatischen Ambitionen des Iran ist es nicht einmal mehr eine Frage dessen, ob er den schiitischen oder den sunnitischen Islam vorzieht.“

Die Vorhersagen unterscheiden sich, ob ein Übertritt nach dem Ausscheiden aus dem Amt echte politische Konsequenzen haben wird. „Selbst wenn der nächste Präsident Demokrat ist -wahrscheinlich, aber nicht notwendigerweise Hillary Clinton – haben sich die Kandidaten der Demokraten bisher große Mühe geben sich von ihrem Vorgänger zu unterscheiden, also sehe ich nicht, wie das sehr viele Menschen über eine Gruppe am rechten Rand hinaus betreffen wird, die behauptet, dass Obama immer Muslim gewesen sei“, offeriert Charles Krauthammer von der Washington Post.

George Will widerspricht: „Die Demokratische Partei wird auf immer befleckt sein“, beharrte er. „Ein Übertritt zum Islam nachdem er aus dem Amt scheidet, auch wenn er nur formell ist, wird schlicht eine Bestätigung von allem sein, was meine konservativen Kollegen und ich vom allerersten Tag an gewettert haben: seine Sympathien für Muslime beeinträchtigen seine Integrität und führen unser Land in eine strategische Katastrophe, besonders in Sachen eines atomwaffenfähigen Iran und eines verratenen Israel.“

Bei Redaktionsschluss waren First Lady Michelle und die Töchter des Paares, Sasha und Malia, dabei Burkas einzukaufen.