Schaschlik

Gegen eine Ausstellung in Kopenhagen wurde am Montag Anzeige wegen Ermutigung zu Terrorismus erstattet; die Ausstellung wollte die Selbstmord-Bomber von Paris und Brüssel als Helden darstellen.

Die britische Labour Party hat innerhalb der letzten Monate 50 Mitglieder wegen antisemitischer und rassistischer Äußerungen ausgeschlossen. (Aber laut Herrn Corbyn gibt es kein Antisemitismus-Problem in der Partei…)

Der Leiter des UN-Büros für humanitäre Angelegenheiten (UNOCHA) betonte am Sonntag, es gäbe keinerlei Beweise dafür, dass in den Gazastreifen geliefertes Baumaterial für „militärische Zwecke“ verwendet werde. Ja klar… War nicht im Januar noch der UNO-Generalsekretär „alarmiert“ wegen des Tunnelbaus der Hamas mit abgezweigtem Material? Erst vor zwei Wochen verurteilte Ban einen von Israel entdeckten Tunnel, weil der Bau solcher Werke den Wiederaufbau im Gazastreifen behindert?

Mal sehen, ob das auch so kommt: Die PA hat für Oktober Kommunalwahlen angekündigt.

Das jordanische Parlament lehnte die Anwesenheit einer israelischen Delegati          on bei einer internationalen Konferenz in Jordanien ab. Die Organisatoren wurden aufgerufen die Israelis auszuladen.

Erstaunlich, aber wird es Folgen haben? Der norwegische Außenminister sagte Mahmud Abbas im Gespräch, es sei „inakzeptabel“, dass die PA den Terroristen in israelischer Haft Gehälter zahlt.

Das hat auch was (von Wahn): Die Israel hassende BDS-Bewegung in Indien schießt u.a. gegen den Iran, die USA, den Mossad, die Regierung Modi und verschiedene Konzerne, weil die „gemeinsam ISIS trainieren“.

Eine erstaunliche (und erfreuliche!) Schlagzeile beim Tagesspiegel, die endlich mal die Wahrheit sagt: Mit Scharfschützen und Mörsergranaten – Hamas provoziert israelische Militärschläge. Darunter: Nach Beschuss durch die Terrororganisation Hamas fliegt die israelische Armee Angriffe auf Stellungen der Terrororganisation.

Jetzt ermittelt das libanesische Militär: In illegal genutzten Internetservern wurden israelische Komponenten vorgefunden.

Palästinenser im Libanon sorgen seit Donnertag dafür, dass die UNRWA nicht arbeiten kann. Grund ist, dass die UNO-Organisation nicht mehr 100% der Gesundheitsosten übernimmt.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit)

Medien:
Eine Studie stellte fest, dass der Antisemitismus in den online-Medien einen neuen (negativen) Höhepunkt erreicht hat. 2015 hat es hat es viermal so viel antisemitische Äußerungen gegeben wie 2014. Damals hatte während des Gaza-Kriegs es ein enormes Hoch gegeben, das während der aktuellen Terrorwelle um ein Mehrfaches übertroffen wurde.

Deutschland (für Deutschland ist eine umfangreiche Listung auf Facebook zu finden):
– In Berlin-Prenzlauerberg beschimpfte ein Mann Restaurantgäste antisemitisch und gab den Hitlergruß. Außerdem warf er mit einer Glasflasche nach ihnen.
In Braunschweig wurden „Stolpersteine“ mit Hakenkreuzen beschmiert. Täter waren anscheinend Mitglieder der Jugendorganisation der NPD.
Auf eine Schule in Neuhof wurden antisemitische und rassistische Sprüche geschmiert: „Ihr Juden“, „Scheißjuden“, …
Belgien:
– In einem Restaurant in Brüssel behauptete ein alter Herr, die Gaskammern habe es nie gegeben. Er als Widerständler gegen die deutsche Besatzung wisse das. Der Mann ist aktiver Unterstützer eines Museums und Mahnmals für die Deportation der belgischen Juden in die KZs.
Großbritannien:
– Mit Ilyas Azis musste wieder ein Labour-Politiker von der Partei geschasst werden – ein absoluter Unterstützer von Parteichef Corbyn (aber der ist weiter der Meinung, dass es in seiner Truppe kein Antisemitismusproblem gibt). Azis hatte behauptet Israelis würden „das Blut der Menschen im Gazastreifen trinken“. Außerdem unterstützte er den Vorschlag, Israel hätte nach Amerika verfrachtet werden sollen, wegen dem eine andere Abgeordnete von der Partei suspendiert wurde.
– Die Zahl der antisemitischen Vorfälle in Großbritannien schnellt in die Höhe. 2015 zählte die Polizei insgesamt fast 1.000, das sind 25% mehr als im Jahr davor.
– Eine Umfrage stellte fest, dass die Hälfte der Briten der Meinung ist, dass Israels Existenzrecht in Frage zu stellen nicht antisemitisch ist.
– Fans von Tottenham Hotspurs wurden in den sozialen Medien mit antisemitischen Sprüchen überschüttet, nachdem der Verein mit seinem Unentschieden gegen Chelsea dafür sorgte, dass Leicester City Meister wurde.
– Ein ranghohes Mitglied der Labour Party wurde suspendiert, nachdem er behauptete die Juden seien für den afrikanischen Sklavenhandel verantwortlich.
– Ein Mitglied der Schottischen Nationalpartei behauptete auf Facebook Israel stecke hinter dem 9/11 und ISIS.
Spanien:
Ein spanisches Dorf hat seinen judenfeindlichen Namen geändert. Seitdem ist es Opfer von Vandalismus, vor allem antisemitischen Schmierereien.
Schweden:
– In Umeå gab es eine Kundgebung „Umeå gegen Nationalsozialismus“, um des Holocaust zu gedenken – und die Juden der Stadt wurden NICHT EINGELADEN, schließlich könnte eine gewisse Gruppe (Anhänger einer bestimmten Religion) sich dadurch provoziert fühlen! (Gesagt wird natürlich, dass man nicht wolle, dass die Juden sich unwohl fühlen, weil da Leute kommen, die Palästinenserflaggen schwenken und den Davidstern mit dem Hakenkreuz mischen.)
Baltikum:
Ein Holocaust-Mahnmal in Vilkaviskis (Litauen) wurde an Hitlers Geburtstag mit Hakenkreuzen beschmiert.
Ukraine:
– Am Holocaust-Mahnmal in Babi Yar wurde am Holocaust-Gedenktag eine israelische Flagge verbrannt.

Muslime/Araber:
– Die Buchmesse in Abu Dhabi hat wieder jede Menge antisemitischer Titel im Programm, darunter die „Protokolle der Weisen von Zion“.
– Die Regierung Algeriens hat französischen Juden (nix Zionisten!) die jährliche Pilgerreise zum Grab eines mittelalterlichen Rabbiners untersagt.

Gute Nachrichten aus Israel/Israel für die Welt:
Eine israelische Erfindung könnte Menstruationsschmerzen beseitigen.

Die Religion der Liebe, Toleranz, des Frauenschutzes, der Wissenschaftlichkeit…
– : Homosexuelle sollten hingerichtet werden – von hohen Orten geworfen, dann zu Tode gesteinigt.

Jihad:
– Der IS richtete einen siebenjährigen Jungen wegen „Blasphemie“ hin.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s