Schaschlik

Jordanien macht dicht: Weil die Ägypter nur sehr sporadisch die Grenze öffnen – und das auch nur für extrem weniger Menschen – hat Israel genehmigt, dass Menschen aus dem Gazastreifen durch Israel nach Jordanien und von dort weiter in alle Welt und zurück reisen dürfen (für Mindestaufenthalte im Ausland von mindestens einem Jahr, was also für Studenten/Akademiker, aber auch Geschäftsleute funktioniert. Jetzt hat Jordanien ohne Angabe von Gründen die Ausgabe entsprechender Dokumente fast eingestellt. Der internationale Aufschrei – fehlt…

Lügende Hetze und Dämonisierung: Man kann das ja durchaus für fragwürdig halten, was die Rabbiner auf ihrer Konferenz forderten – nämlich: „Jeder arabische Terrorist, der in der Absicht das Haus verlässt Juden Schaden zuzufügen, verliert sein Existenzrecht und auf ihn sollte ohne überflüssige weitere Überlegungen geschossen werden.“ Was machen arabische Medien daraus? Das hier: „Rabbiner fordern Palästinenser wahllos zu töten.“ Dazu ein Bild, was Rabbiner sind.
Außerdem soll Rabbiner eine religiöse Entscheidung getroffen haben, dass jüdische Frauen ermutigt werden ihre Babys auf dem Tempelberg zu stillen. Die PA warnte vor dieser „furchtbaren Eskalation“. Fakt ist: Eine Frau hatte eine Rabbinerin gefragt, ob sie ihr Baby, wenn das notwendig sei, auch an dem heiligen Ort stillen dürfe. Die Antwort: Solange das „züchtig“ geschieht, ist nichts dagegen einzuwenden. Fakt ist außerdem, dass letztes Jahr eine Frau, die das in aller Stille und abseits der Öffentlichkeit machte, von der Polizei vom Gelände verwiesen wurde.

Der neue Militärchef der Hisbollah soll eine Waffenruhe mit Israel erklärt haben. Der jüdische Staat soll – jedenfalls im Moment – nicht mehr als Feind der schiitischen Organisation betrachtet werden. Die Terrorgruppe plane einen großen Angriff auf Saudi-Arabien.

Belgische Parlamentarier haben den wegen mehrfachen Mordes in israelischer Haft sitzenden Marwan Barghouti für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen.

Mal sehen, wie die Briten mit dem Toben des Erdowahn umgehen werden (oder wird der Typ dort keine Klage einreichen/einfordern?): Der ehemalige Bürgermeister von London, Boris Johnson, hat Recep Tayyip Erdoğan in einem Limerick einen „wanker“ („Wichser“) genannt -allerdings ohne ihn beim Namen zu nennen (außerdem sprach er von einem „jungen Burschen“:

„There was a young fellow from Ankara
Who was a terrific wankerer.
‚Till he sowed his wild oats
With the help of a goat
But he didn’t even stop to thankera.“

Einige Israelis und Araber haben in Jerusalem die Gruppe „Running Together“ (zusammen laufen) gegründet, die am 2. Juni wieder ein Rennen veranstaltet. Das Rennen ist ihr Höhepunkt der Zusammenarbeit; sie treffen sich regelmäßig, um miteinander zu trainieren und bleiben danach noch auf ein Getränk zusammen; zudem reisen sie gemeinsam zu Rennen an anderen Orten. Ein Projekt, das alle israelischen Bürger einander näher bringen soll.

Die Hamas plant 13 wegen Raub mit Mord verurteilte Männer öffentlich „vor einer großen Menschenmenge“ hinzurichten.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit)

Medien:
In den sozialen Medien nimmt der Antisemitismus sprunghaft zu. Das Level lag 2015 etwa viermal so hoch wie im Jahr davor.
Deutschland:
– Am 02. Mai wurde am Helgoländer Ufer in Moabit ein Aufkleber mit der Aufschrift „Der Holocaust ist nicht bewiesen“ gefunden und entfernt. Dieser war auf einen antifaschistischen Sticker geklebt.
Ein Denkmal für ein KZ bei Braunschweig wurde verunstaltet. Die Täter sorgten dafür, dass 75 Schrifttafeln unlesbar wurden und hinterließen Sticker mit rechtsradikalen Sprüchen. Bei einer Gedenkveranstaltung tauchten drei Neonazis auf und brüllten Parolen. Es ist unklar, ob die beiden Vorfälle in Zusammenhang stehen.
– In der Berliner U-Bahn wurde ein Kippa tragender Mann von Arabisch sprechenden Männern belästig und beleidigt; beim Verlassen der Bahn schlugen sie an die Scheibe, wo der Jude saß und bespuckten diese.
Österreich:
– In Wien gab es wieder antisemitische Schmierereien.
Großbritannien:
– Nach dem Rauswurf von Ken Livingstone von seinen Posten in der Labour Party sollte eine schottisch-jüdische Parteisekretärin dessen Posten übernehmen. Seit der Bekanntgabe ihrer Kandidatur gibt es in den sozialen Medien eine koordinierte antisemitische Kampagne nicht nur gegen sie, sondern auch gegen Mitglieder ihrer Familie.
– Auf dem jüdischen Friedhof von Manchester wurden Grabsteine umgeworfen und zerstört.
– Politisch für Israel aktive Juden in Oxford sind antisemitischer Schikane ausgesetzt.
In Stamford Hill (London) – dort wohnen viele orthodoxe Juden – wurde ein Paar in einem Auto antisemitisch beschimpft.
Frankreich:
Eine Rat gebende Online-Ärzteseite zeigt im Bereich Reisen (ganz!) Israel als „besetztes Palästina“; auf einer Weltkarte ist das Land komplett ausgestanzt. (Inzwischen wurde die Beschriftung der einen Karte geändert und sagt jetzt „Israel“ und „Palästina“.)
Polen:
– Auf einen Friedhof in Szczytno wurde auf mehrere Grabsteine „Jude raus“ (in Deutsch und Polnisch) gesprüht.
Tschechien:
– Die Zahl der antisemitischen Vorfälle blieb 2015 unverändert.
Rumänien:
– Die Zentralbank hat eine neue Münze ausgegeben; diese trägt drei Porträts und einer der Dargestellten ist ein ehemaliger Zentralbank-Chef und hat aktiv Antisemitismus gefördert. Er war 1940 rumänischer Außenminister und Unterstützer der faschistischen Eisernen Garde.

Südamerika:
Rio de Janeiro: In einem vorwiegend von Juden bewohnten Viertel der Stadt wurden 3 Hakenkreuze auf Häuser geschmiert.

Muslime/Araber:
Freitagspredigt in Damaskus: Juden sind heimtückisch, versuchen den Islam auszumerzen, indem sie die Protokolle der Weisen von Zion einhalten.

Gute Nachrichten aus Israel/Israel für die Welt:
Israelische Biofirma arbeitet an der Beseitigung der Zika-Virus-Mücke
Israels Elbit bringt Farmern in North Dakota Drohnentechnologie; die Drohnen sollen bessere Qualitätsbilder zur Beobachtung ihrer Felder bringen als Satelliten.
Israel’s Good News Newsletter to 22nd May 16

Jihad:
– Der IS hat zu Terroranschlägen in den USA und Europa während des Ramadan aufgerufen. Der Ramadan sei der „Monat der Eroberung“.

Dhimmitum, Muslimisches Herrenmenschentum, Frauenfreundlichkeit, Güte, Beiträge zur westlichen Gesellschaft, irre gewordene Westler, usw.:
– Der ehemalige Großmufti von Jerusalem, Vorsitzender des Obersten Muslimrats, „predigte“ beim Freitagsgebet am 20. Mai. Dabei forderte er, allen Nichtmuslimen müsse der Zugang zu Tempelberg verboten werden.

BDS fail:
– Die Methodistische Kirche der USA hat auf ihrer Generalkonferenz insgesamt vier BDS-Anträge niedergestimmt, die die Kirche verpflichtet hätten ihre Investitionen aus Firmen abzuziehen, die Geschäfte mit Israel machen. Ähnliche Resolutionen wurden bereits 2008 und 2012 abgeschmettert.
– Die Musikband Coldplay hat nicht nur von Israelis gemachtes Visual Design für ihr letztes Video genutzt, es wurde auch von israelischen Regisseuren gedreht.
– Die französische Bank Crédit Mutuel schloss ein Konto der BDS-Kampagne; diese hatte illegale Mittel zur Eröffnung des Kontos genutzt.

Obama Watch:

Die US-Demokraten – d.h. ihre Parteiführung – setzen alle demokratischen Regeln außer Kraft, um Hillary ins Amt zu hieven.

Die Demokratische Partei setzte in Nevada alle Regeln außer Kraft, um Hillary die Stimmen zuzuschanzen. Das als ob das alleine nicht reichen würde, bekommt die dafür verantwortliche Parteichefin jetzt Morddrohungen von den Sanders-Anhängern. Tolle Demokraten…

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