Der Jihad von Papst Franz gegen die Christenheit

Raymond Ibrahim, 19. Mai 2016 (FrontPageMagazine)

Der Mann, den man als Papst und Vikar Christi kennt – der aber angesichts dessen, was folgt, wohl am besten bei seinem richtigen Namen genannt wird: Jorge Mario Bergoglio – gab vor kurzem ein Interview, mit dem er demonstrierte, warum „so viele Menschen glauben, er sei der Antichrist“.

Die auffälligeren Merkmale folgen:

Christus als Kriegstreiber

In klassisch relativistischer Manier behauptet Jorge:

Es stimmt, dass die Vorstellung von Eroberung der Seele des Islam innewohnt. Es ist aber auch möglich die Zielvorgabe des Matthäus-Evangeliums, in dem Jesus seine Jünger in alle Nationen ausschickt, in Begriffen derselben Vorstellung von Eroberung zu interpretieren.

Nur jemand, der dem Christentum gegenüber völlig ignorant ist, kann eine solche Behauptung aufstellen. Um das Offensichtliche festzustellen: Ja, sowohl das Christentum und der Islam streben an Bekehrte zu gewinnen. Jesu Aufruf an seine Jünger „in alle Nationen zu gehen und zu Jüngern zu machen“ im Matthäus-Evangelium wurde allerdings friedlich verstanden und ausgeübt. Jünger predigten; Menschen bekehrten sich. Keine Gewalt, kein Zwang. Tatsächlich waren es Christen – als erste Jünger und Evangelisten – die einfach deshalb verfolgt und getötet wurden, weil sie Christus predigten, zuerst vom heidnischen römischen Imperium, später (und heute immer noch) vom Islam.

Umgekehrt sagte Mohammed: „Ich wurde gesandt mit dem Schwert zwischen meinen Händen, um sicherzustellen, dass niemand außer Allah angebetet wird – Allah, der meine Lebensgrundlage unter den Schatten meines Speers stellte und der denjenigen Demütigung und Verachtung zufügt, die meine Gebote nicht befolgen“ (The Al Qaeda Reader, S. 12).Der Koran steckt voller Geboten denen Gewalt anzutun, die es ablehnen sich dem Islam zu unterwerfen – und ja, auf Arten, die im Vergleich weit über die Gewalt des Alten Testaments hinausgehen.

Anders als die Verbreitung des Christentums verbreitete sich der Islam durch das Schwert. Das ist eine schlichte historische Tatsache, die von sachlicheren europäischen Führungskräften eingeräumt wird: Die überwältigende Mehrheit des Territoriums, das heute die „muslimische Welt“ bildet, wurden Nichtmuslimen mit großer Gewalt und Blutvergießen abgenommen. Zwei Drittel der Christenheit – der Nahe Osten und Nordafrika – sollten vom Islam ein Jahrhundert nach seiner Gründung geschluckt werden. Selbst Rom wurde geplündert und der Vatikan von arabischen Plünderern im Namen des Islam im Jahr 846 geschändet.

Dass Märtyrer gemacht werden ist die einzige Ähnlichkeit, die Christentum und Islam teilen, wenn es darum geht, wie sie verbreitet wurden.: Während Christen wegen ihres Glaubens zu Märtyrer gemacht wurden, machen Muslime jeden zum Märtyrer, der ihren Glauben ablehnte.

Ablehnung „christlicher Wurzeln“ in Europa (oder: Ablehnung von Wahrheit)

Laut Jorge:

Wenn ich höre, dass von den christlichen Wurzeln Europas gesprochen wird, dann graut mir manchmal vor dem Ton, der als triumphalistisch oder gar rachsüchtig erscheinen kann. Dann nimmt er kolonialistische Untertöne an.

Man erwartet solchen ahistorischen, multikulturellen Blödsinn von einem ahnungslosen Atheisten – aber nicht vom Papst. Schnell etwas Bildung für Jorge: „Christliche Wurzeln Europas“ sind eine Tatsache. Jahrhunderte lang nach der bereits erwähnten islamischen Eroberung des Nahen Ostens, dem ursprünglichen Kernland des Christentums, wurde Europa das Herz und der Standartenträger des christlichen Glaubens. Deshalb wird es „Christentum“ genannt. Wie kann ein angeblicher Priester oder Repräsentant Christi bei dieser Tatsache „grauen“ und er sie als „triumphalistisch oder gar rachsüchtig“ verurteilen?

Christentum als Willkommens-Fußmatten

Offenbar dürfen – für Jorge – Europäer ihre christlichen Wurzeln und ihren Glauben bekennen – aber nur als „Willkommen“-Fußmatten:

Ja, Europa hat christliche Wurzeln und es liegt in der Verantwortung der Christenheit diese Wurzeln zu wässern. Aber das muss im Geist des Dienstes wie beim Waschen der Füße[1] getan werden. Die Pflicht des Christentums gegenüber Europa ist einen Dienst zu leisten … Der Beitrag des Christentums zu einer Kultur ist besteht darin, dass Christus Füße wusch.

Gemäß dem Oberhaupt der katholischen Kirche ist also der ganze Zweck und die Botschaft des Christentums das „Füße waschen“ – oder, in diesem Zusammenhang, Millionen muslimischer Migranten aufzunehmen, von denen viele offen der Christenheit gegenüber feindlich sind.

Ja, Christus diente und wusch seinen Jüngern die Füße und predigte Gnade und Barmherzigkeit – aber war kaum das einzige oder auch vorrangige Ziel seines Auftrags. Er bot eine komplette Weltsicht, die sich auf tiefgreifend theologische Aussagen gründete. Als die Menschen fehlgingen, indem sie den Tempel entweihten, hielt er nicht „die andere Wange hin“ (ganz zu schweigen vom Füße waschen). Er peitschte sie. Er predigte nicht Naivität – „öffnet denen die Türen, die eine lange Geschichte der Unterdrückung haben und immer noch versuchen euch zu unterwerfen“ – sondern lehrte seine Anhänger „weise wie Schlangen“ zu sein. Er sprach von ewiger Hölle und Qualen – tatsächlich mehr als jeder andere sonst in der Bibel. Das ist der Grund, warum alle christlichen Konfessionen traditionell der Meinung gewesen sind, dass Christ zu sein weit über „das Waschen von Füßen“ hinaus geht.

Aber für Jorge sind die einzigen Aspekte des Christentums, die zum Ausdruck zu bringen sind, die, aus denen muslimische Migranten Nutzen ziehen, von denen einige Christen in Europa hassen und verfolgen.

Die Probleme der muslimischen Welt: unser Fehler und unsere Verantwortung

Gefragt, ob Europa die Kapazitäten hat weiterhin so viele Migranten aufzunehmen, sagte Jorge: „Die tiefer gehende Frage lautet, warum es jetzt so viele Migranten gibt.“ Wie ein echter Verfechter des Islam fuhr er damit fort alles und jedes – Waffenproduzenten, Hunger und, da plapperte er die Obama-Administration nach, Arbeitslosigkeit – als Ursache für die Unruhen im Nahen Osten anzuführen, während der das Offensichtliche ignorierte: islamische Kultur, die funktionsgestörte, intolerante, gewalttätige, autoritäre und Gesellschaften.

Man werfe einfach einen Blick auf den Geburtsort des Islam, wo das islamische Recht strikt aufrechterhalten wird: Saudi-Arabien ist reicher als die meisten westlichen Staaten und hat keines der von Jorge beschriebenen Probleme; dennoch ist auch Saudi-Arabien barbarisch, korrupt, rückständig und allen gegenüber feindselig, die sich nicht zum Islam bekenne. Warum?

————-

Im selben Matthäus-Evangelium, das Jorge arglistig zitiert, um den Auftrag Jesu an seine Jünger zu mit dem Auftrag Mohammes an die Jihadisten zu verschmelzen, erklärt Christus: „Hütet euch vor den falschen Propheten, die in Schafspelzen zu euch kommen – darunter aber sind sie reißende Wölfe! An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“[2]

Sollte es je einen Menschen gegeben haben, für den diese Mahnung gilt – einen Mann, der das maßgebende Amt des „Repräsentanten Christi“ inne hat, aber den historischen (und fortdauernden) Feind des Christentums stärkt, während er die Europäer drängt ihr christliches Erbe zu unterdrücken und ihren Glauben ausschließlich durch das „Waschen der Füße“ zum Ausdruck zu bringen, sprich: sich widerspruchslos vor den Muslimen niederzuwerfen – dann passt das mit Sicherheit auf Jorge Mario Bergoglio.

______

[1] Anmerkung heplev: Er spielt hier darauf an, dass Jesus am Abend vor dem Passahfest seinen Jüngern die Füße wusch. Jorge macht das demonstrativ vor Ostern z.B. bei Häftlingen im Gefängnis; dieses Jahr bei muslimischen Flüchtlingen.

[2] Matthäus 7,15-16, Zürcher Bibel

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s