Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29. Mai – 4. Juni 2016)

Sonntag, 29.05.2016:

PA-„Premierminister“ Hamdallah besuchte Samstag eine Schule in Beit Izja, nordwestlich von Jerusalem. Dabei ehrte er einen Teenager-Terroristen, der beim Versuch Juden zu ermorden den Tod fand.

Araber legten am Sabbat in Samaria mehrere Feuer, die jüdische Ortschaften schaden sollten.

Montag, 30.05.2016:

Die Polizei konnte die jugendlichen Terroristen ermitteln und festnehmen, die am 10. Mai ältere Frauen mit Messern angriffen und zwei verletzten. Zwei der Terroristen waren schon früher verhaftet worden, der dritte wurde jetzt ermittelt.

Heckmeck:
– Während Mahmud Abbas die Franzosen wegen deren „Friedens“-Initiative bauchpinselt, fordert die PFLP zum „massenhaften Kampf“ dagegen auf. Sie wollen keinen Frieden aufgezwungen bekommen, sondern die Juden vernichten.

Dienstag, 31.05.2015:

Das Innenministerium hat einen Prozess eingeleitet, um einem Araber die israelische Staatsbürgerschaft zu entziehen, der mit seinem Auto einen Terroranschlag verübte, dann ausstieg und auf Passanten einstach; insgesamt verletzte er vier Juden.

Eine große Mehrheit von 78% der jüdischen befürwortet die Annexion von Ma’ale Adumim nach Israel.

Mittwoch, 01.06.2016:

Überraschung: Messerangriffe auf Juden und andere Anschläge tendieren dazu dem Tourismus für die PalAraber zu schaden – es gab einen Rückgang der Hotelbelegungen in der „Westbank“. Die Zahl der Übernachtungen sank im ersten Quartal 2016 um 32% gegenüber dem Quartal davor und um 20% gegenüber dem ersten Quartal 2015.

Ein 43-jähriger Druse, der als Reporter für einen iranischen Fernsehsender arbeitet, wurde unter dem Vorwurf festgenommen Terrorgruppen zu unterstützen und zu Terror aufzustacheln. Die Mullah-Fernsehleute behaupten natürlich, der Mann sei „grundlos“ festgenommen worden.

Die Polizei von Jerusalem verstärkt ihre Präsenz und Bereitschaft für das Wochenende. Es gibt gleich zwei Ereignisse, die zu schützen sind: den Jerusalem-Tag und das Hilula für den Propheten Samuel.

Donnerstag, 02.06.2016:

Eine Studie stellte fest, dass 13% der Terroranschläge der aktuellen Terrorwelle von Arabern verübt wurden, die über Familienzusammenführung nach Israel kamen. Von den Terroristen mit israelischer Staatsbürgerschaft, die seit September Anschläge gegen Israelis verübten, sind 73% über das Gesetz zur Familienzusammenführung nach Israel gekommen.

Die Fatah veröffentlichte eine Karikatur (in Englisch), die Netanyahu zeigt, wie er auf einer Steigung aus arabischen (toten) Kindern die Beliebtheitsskala hochmarschiert. Dazu wird gefragt: „Wie viele ermordete palästinensische Kinder hast du gebraucht, um die israelischen Stimmen zu bekommen?“ (Impliziert: Die Bevölkerung Israels ist blutrünstig und wählt denjenigen, der die meisten arabischen Kinder ermordet.)

Heckmeck:
– Der UNO-Gesandte für den Nahen Osten macht wieder nur Israel für Probleme verantwortlich. Seine Minister „killen die Hoffnung“ auf Frieden.

Freitag, 03.06.2016:

Heckmeck:
– Der Außenminister der EU ließen auf der Konferenz in Paris wissen, dass die großen Mächte die Pflicht haben die Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern wiederzubeleben und dass die Perspektiven der Oslo-Verträge von 1993 gefährdet sind. Dafür machte Frau Mogherini die „Siedlungsexpansion“, Abrisse, Gewalt und Aufstachelung verantwortlich. (Womit sich wieder zeigt, dass ausschließlich Israel direkt genannt wird, nicht die Terroristen und ihr Tun!)
Benjamin Netanyahu ließ dem französischen Außenminister ausrichten, dass es sinnvoller wäre die PA-Chefs zu direkten Gesprächen mit Israel zu ermutigen.
– Derweil stellte der Franzose kategorisch fest, dass direkte Gespräche derzeit nicht funktionieren.

Samstag, 04.06.2016:

Saeb Erekat findet die französische Initiative toll und lehnt – wieder einmal – direkte Gespräche mit Israel ab.

2 Gedanken zu “Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (29. Mai – 4. Juni 2016)

  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Gegenseitige Anschuldigungen und Aufrechnung von Opfern ist einer Aussöhnung im Nahostkonflikt wenig dienlich, fördert Unfrieden und Hass. Aussöhnung erfordert gegenseitige Anerkennung von Schuld und Leiden und ein Engagement ohne politischen oder religiösen Hintergrund und ein Streben nach Gewaltlosikeit und Menschlichkeit. Mit Menschlichkeit meine ich Besinnung auf Gerechtigkeit und Menschenwürde, im Bewusstsein eigener Fehlbarkeit.
    Hinter dem verständlichen Sicherheitsbedürfnis Israels steht eine der stärksten Armeen der Welt und die Weltmacht Amerika, hinter demjenigen der Palästinenser, in der Regel nie erwähnt, steht abgesehen von ein paar leeren Worthülsen aus dem arabischen Raum, niemand.
    Diese ungleiche Machtverteilung macht Ihre Schuldzuweisung unglaubhaft. Das grundsätzliche Problem, wie ich in Palästina, in einer israelischen Familie und Kontakten im Leo Baeck-Zentrum in Haifa erfahren habe, liegt in der rücksichtslosen Machtausübung der israelischen Besatzung, der Siedlungspolitik und der gegenwärtigen rassistischen Regierungspolitik (Minister Lieberman, Shaked, Bennet).
    Mit freundlichen Grüssen
    Peter Kägi

    • Selten so viel Unsinn auf einmal gelesen.
      Iran?
      Terror?
      Nie gehört?
      Dass sich die Palästinenserführung jeglichem Dialog verweigert, zählt auch nicht, oder?
      Dass Israel im Westen immer mehr zum Alleinschuldigen gemacht wird, sieht Herr Kägi nicht.
      Blindheit? Oder Böswilligkeit?
      Die üblichen Scheuklappen der Israelhasse, die sich als Israelfreunde gerieren, die besser wissen, was für die Juden gut ist, als die Juden selbst.
      Den Schwachsinn dieses Hernn werde ich nicht weiter freischalten. Meiner Einschätzung nach hat es keinen Sinn mit ihm zu argumentieren. Leider.

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