Der muslimische Wille gegen westliche Mittel

Raymond Ibrahim, 18. April 2016 (Front Page Magazine)

Im fortgesetzen Kampf zwischen dem Islam und dem Westen wird ein wichtiger Faktor regelmäßig übersezen: Eine Zivilisation hat den Willen zu triumphieren, aber nicht die Mittel; die andere hat die Mittel zu triumphieren, aber nicht den Willen.

Manche, die den Islam fürchtet, scheinen das nicht zu begreifen. Sie glauben, der Islam sei eine unwiderstehliche Kraft, mit der man rechnen muss; sie betrachten muslimische Migranten als Horden gewalttätiger Männer, die in Europa einfallen; sie rufen westlichen Männer auf Widerstand zu leisten, dem Ansturm standzuhalten, ihre Frauen und Kinder zu retten.

Selbstverständlich hat diese Darstellung historische Berechtigung: Tausend Jahre lang fielen Muslime wiederholt in Europa ein und eroberten Teile davon – sie terrorisierten, massakrierten, vergewaltigten und versklavten im Namen Allahs – und wurden nur mit Waffengewalt zurückgeworfen.

Die heutige Situation ist weit weniger dramatisch und monumental; sie ist eigentlich ziemlich erbärmlich. Muslimische Terroristen, Vergewaltiger und ISIS-Sympathisanten kommen nicht gegen dessen Willen in den Westen, sondern wegen dieses Willens. Mit anderen Worten: Der Westen ist zu 100% für diese „Invasion“ verantwortlich.

Betrachten Sie es mit einer Analogie. Was wäre, wenn Zoos anfingen zu behaupten, es sei ein verleumderisches Stereotyp zu sagen, dass Löwen von Natur aus auf Zebras Jagd machen? Die Zoos beginnen Löwen in Zebra-Gehege zu setzen. Das Unausweichliche geschieht: Obwohl sie gut gefüttert sind, jagen und zerfleischen einige Löwen weiter Zebras. Sicher würde nur ein großer Narr die Löwen für das Blutbad verantwortlich machen – die immerhin einfach Löwen sind – während er diejenigen ignoriert, die darauf bestehen überhaupt Löwen mit Zebras zusammen in eine Gehege zu setzen.

Ebenso sind die westlichen politischen Entscheidungsträger, die weiter darauf bestehen, dass der Islam friedlich ist (trotz der überwältigenden Gegenbeweise) und dass die muslimische Immigration gut ist (trotz der überwältigenden Gegenbeweise) zu 100% dafür verantwortlich zu machen, wenn Muslime im Westen Nichtmuslime terrorisieren, vergewaltigen und töten – heißt: wenn sie tun, was für sie in ihren Heimatländern ganz normal ist.

Westliche Politiker kommen mit ihrer verdrehten Politik trotzdem davon, weil die allgemeine Öffentlichkeit – einschließlich des Durchschnittswählers – mit den verzerrten Ansichten aufgezogen wurde. So proklamierte Dr. Stefanie von Berg, noch während die deutschen von einer Million muslimischer Migranten überwältigt wurde, in der Hamburger Bürgerschaft stolz:

„Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren – unsere Gesellschaft wird sich ändern. Unserer Stadt wird sich radikal verändern. Ich bin der Auffassung, dass wir in 20, 30 Jahren gar keine ethnischen Mehrheiten mehr haben in unserer Stadt… Und ich sage Ihnen noch ganz deutlich gerade hier in Richtung rechts: Das ist gut so!

Solche selbstmörderische Worte können gesprochen und umgesetzt werden, weil Wähler so konditioniert wurden, dass sie selbstmörderische Politik (die natürlich so verbrämt ist, dass sie westliche Eitelkeiten zufriedenstellt) akzeptieren und unterstützen. Wäre dem nicht so, würden Leute wie Berg nicht nur gar nicht erst ins Parlament gewählt werden, sondern wegen Hochverrat inhaftiert oder in die Psychiatrie eingeliefert werden.

Am Ende ist die Beziehung zwischen Islam und dem Westen von der Zwiespältigkeit des Willens und der Mittel zu verstehen. Der Westen hat die Mittel – einschließlich der militärischen und wirtschaftlichen Macht – den Islam vollkommen zu neutralisieren. Aber er hat nicht einmal den Willen sich selbst zu schützen. Stoppt die Präsenz des Islams im Westen – was machbar ist, sofern der Wille da ist – und der islamische Terrorismus auf dem Boden des Westens wird nachlassen. So einfach ist das.

Umgekehrt hat der Islam auf jeden Fall den Willen den Westen zu eliminieren, obwohl er derzeit nicht die Mittel hat (bis auf die, die der Westen ihm gibt). Historisch gesehen ging er mehr als ein Jahrtausend lang, wann immer er die Mittel hatte, in die Offensive.

Damals, als ein Großteil der Welt auf das Kämpfen mit Schwertern und Speeren, Pfeilen und Feuer beschränkt war – damals, als der Islam mit seinen Nachbarn auf Augenhöhe war – wurden Millionen Nichtmuslime abgeschlachtet, versklavt oder zum Islam bekehrt. Das sieht man an der historischen Tatsache, dass die überwältigende Mehrheit des Territoriums, das heute die „muslimische Welt“ bildet, mit enormer Gewalt und Blutvergießen Nichtmuslimen abgenommen wurde.

Westliche Militärtechnologie verbesserte sich irgendwann bis zu dem Punkt, dass der Islam im Staub zurückblieb. Sein Wille zur Dominanz ging in Winterruhe, blieb aber intakt.

Anders ausgedrückt: Wäre der Islam derjenige, der fortschrittliche Rüstung und Bewaffnung zur Massenvernichtung entwickelt hätte, während der Westen immer noch Schwerter und Speere nutzen würde, gäbe sein heute keinen nennenswerten Westen. Vor die drei Alternativen des Islam gestellt – Konversion, Versklavung oder Vernichtung – wäre der Westen ausgestorben wie viele Zivilisationen vor ihm.

Doch es gibt den freien und mächtigen Westen, der es ablehnt seine Macht einzusetzen – nicht einmal zum Selbsterhalt – während er den Islam stark macht, der offen schwört den Westen zu unterwerfen zu wollen und das auch tun wird, wenn ihm die Mittel das zu tun erst einmal zur Verfügung stehen.

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