Jerusalem-Tag 2016

von Arye Shalicar:

Heute, vor genau 49 Jahren begann der 6-Tage-Krieg. Der Name kommt daher, da der Krieg 6 Tage anhielt und am Ende das kleine, gerade mal 19 Jahre junge Israel, als Sieger hervorging gegen seine Widersacher, in erster Linie Ägypten, Syrien und Jordanien.
Dieselben Widersacher gehörten auch 1947/48 zu einer Anzahl Ländern, die alles daran setzten, das neu gegründete Israel basierend auf dem Teilungsplan der UNO im November 47, zu vernichten und die „Juden ins Meer zu treiben“. Jedoch wie im Jahre 1967 ohne Erfolg.
Ein dritter und letzter Anlauf im Jahr 1973 brachte den arabischen Nachbarn Israels wiederum nichts außer eine erneute Niederlage und unnötiges Blutvergießen.
Seitdem hat sich einiges verändert.
Mit Ägypten und Jordanien hat Israel mittlerweile seit vielen Jahren gute Beziehungen und insbesondere in Sicherheitsangelegenheiten einen guten Austausch. Syrien versinkt im Bürgerkrieg mit knapp 500.000 Toten in den letzten 5 Jahren und schätzungsweise 7 Millionen Flüchtlingen, die insbesondere in Jordanien, Libanon und der Türkei in Flüchtlingslagern leben, sowie in Europa.
Eine Anzahl an Terrororganisationen, unter anderem Hisbollah, Hamas, Al Qaeda, ISIS, haben Gebiete unter ihrer Kontrolle größer als manch Bundesland, mit einem größeren Waffenarsenal als einige europäische Länder und werden im Nahost-Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten von den Größmächten in der islamischen Welt aufeinander gehetzt. So bekämpfen sich Muslime in Syrien, Irak, Libanon, Jemen, Bahrein, Gaza und in einem Dutzend anderer Länder.
Und was ist mit Israel?
Israel steht fest wie ein Fels in der Brandung und wartet auf ein wenig mehr Ruhe in dieser aggressiven Nachbarschaft, um dann hoffentlich auch in der Lage zu sein anderen Ländern und Völkern im Nahen Osten näher zu kommen.
Heute vor 49 Jahren standen wir vielen Gefahren gegenüber. Auch heute werden wir an fast allen Grenzen herausgefordert und müssen wachsam bleiben.
Obwohl sich einiges verändert hat, hat sich eine grundlegende Sache nicht verändert. Es gibt weiterhin Länder und Organisationen um uns herum, die auch nach fast 70 Jahren der Unabhängigkeit Israels, und knapp einem halben Jahrhundert nach dem 6-Tage-Krieg, weiterhin das Ziel verfolgen, uns bis auf den letzten Juden aus unserer Heimat zu vertreiben.
Das hat 1948 nicht funktioniert.
Das hat 1967 nicht klappen sollen.
Und es wird auch weder in naher noch ferner Zukunft dazu kommen, dass Israel und allen voran die IDF in einem Konflikt sich eine Niederlage erlauben können.
Uns bleibt somit nichts anderes übrig als uns weiterhin für einen Schlagaustausch vorzubereiten, mit der tiefen Hoffnung, dass bestimmte Nachbarn endlich aus der Vergangenheit lernen werden und sich gegen Krieg und für Frieden mit Israel entscheiden werden.

Euer Arye

Ein Video zum Krieg der Wunder (in Englisch):

Und eines von der Kotel – der „Flaggentanz“ zum  Jerusalem-Tag (auch wenn kaum welche wirklich tanzen, weil der Platz dafür nicht vorhanden ist):

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