Zitate

 

Aufgeschnappt:

Aron Sperber über Jakob Augstein im Besonderen und Linke im Allgemeinen, 10.05.16:
Linke Vordenker wie Augstein sind vom deutschen Proletariat enttäuscht und daher stets auf der Suche nach einem neuen Proletariat, das sich vielleicht zur Weltrevolution anstiften lässt.
Beim eingewanderten Proletariat nehmen einheimische Linke auch die reaktionärsten Auswüchse wie Antisemitismus und Geschlechterapartheid billigend in Kauf, solange die davon träumen dürfen, mit dem neuen Proletariat den alten Klassenfeind zu besiegen.

Alexander Wendt, Die Achse des Guten, 11.05.16:
Wie konnte der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime Aiman Mazyek, 47, zur islamischen Medienfigur schlechthin in Deutschland werden? Sein Verband ist der kleinste und unwichtigste unter den Islamverbänden. Trotzdem besitzt der Mann inzwischen eine Omnipräsenz in Print und Funk. Wie das? Durch Dauerbeschwerde. Die Klage ist nicht nur der Gruß des Kaufmanns, sondern auch des Mazyek. Er dient als perfektes Rollenmodell für die Medientheorie, dass nicht Reflektion Aufmerksamkeit verschafft, sondern die anklagende Dauerschleife.

Imad Karim, zitiert von Aron Sperber, Facebook, 16.05.16:
Jürgen Todenhöfer, all das, was Sie hier aufzählen ist hohle Polemik mit falschen Behauptungen. Ich bin Araber und kann Ihnen genau sagen, von wem wir all das geklaut haben. Ich kann Ihnen und Ihren Gleichen empirisch aufzeigen, von welcher alten Kultur was übernommen (geklaut ) wurde. Ihre schwachen und inhaltlosen „advokatischen“ Vorträge über den „Superislam“ sind mehr als peinlich. Wir, im Islam geborene, arabischsprechende und an arabischen Universitäten, zum Teil an Al Azhar studierende Menschen, die heute und seit geraumer Zeit als Agnostiker leben, könnten Menschen, wie Sie innerhalb von 20 Min. entlarven und jedem beweisen, dass Sie vom Islam soviel Ahnung haben, wie ich von der Raumfahrttechnk……NICHTS!!!!!!
(Todenhöfer hatte von den „Erfindungen“ der Muslime schwadroniert, ohne die wir im Westen gar nicht existieren können.)

Paula R. Stern, Facebook, 18.05.16
Ich habe es die letzten zwei oder drei Jahre gesagt und ich werde es wieder sagen. Eine einfache Aussage: Die, die das Land lieben, setzen es nicht in Brand. Die, die Brände legen, lieben das Land nicht.
Überall in Israel gab es heute Vorfälle von Brandstiftung, wo Palästinenser das heiße Wetter ausnutzten. Wenn du dieses Land abbrennst, dann leibst du es nicht nein: Es ist nicht dein Land.

Benjamin Weissinger, Facebook, 09.06.16:
Als es Bilder jubelnder Amerikaner gab, die die Tötung Bin Ladens durch ein Spezialkommando feierten, fragten hierzulande viele: Darf man das? Also feiern? Die Antwort vielfach: Nein. Und sei er noch so schlecht gewesen. Das Feiern sei widerlich. Unmenschlich. Barbarisch. Die Kommentarspalten waren randvoll davon.
Vier israelische Cafe-Besucher werden von palästinensischen Terroristen ermordet: In Gaza Stadt gibt es daraufhin volksfestähnliche Jubelszenen. Was haben die oben genannten Kommentatoren dazu zu sagen? Überwiegend dies: Man mache sich nun große Sorgen über eine unverhältnismäßige Überreaktion der rechten Hardliner in Israel. Das haben die Kommentatoren zu diesen Jubelszenen zu sagen.
Möge diese moralisch bankrotten Heuchler der Blitz beim Scheißen treffen.

Barry Shaw, Facebook, 10.06.16:
Wenn Sie Kritik an israelische „Kollektivbestrafung“ hören, reagieren Sie sofort damit, dass Israels Priorität kollektive Sicherheit und Gefahrenabwehr ist.
Wenn Palästinenser sich ungerecht behandelt fühlen, dann weil, wenn sie Juden töten, sie sich selbst ins Knie schießen.

Eldad Beck, Facebook, 10.06.16:
Hätten die Palästinenser ihre Energien genutzt, um zu produzieren, zu bauen, zu entwickeln und zu lieben statt zu zerstören, zu massakrieren, auf Kosten anderer zu leben, zu terrorisieren und zu hassen, wäre die Welt ein viel besserer Ort.
Hätte die internationale Gemeinschaft die Palästinenser gezwungen zu produzieren, zu bauen, zu entwickeln und zu lieben statt ihre nationale Identität auf Zerstörung, Massaker, auf Kosten anderer, Terror und Hass zu gründen, hätte es schon vor langer Zeit Frieden geben können.

Ein Facebook-User zur Meinung des Tagesspiegels zum Terroranschlag in Tel Aviv und der israelischen Reaktion; gefunden am 10.06.16:
Ich stelle mir gerade vor, es gäbe dauernd Attentate durch Deutsche in Polen und es würden laufend Polen durch diese Deutschen auf offener Straße erstochen (z.B., weil irgendwelche durchgeknallten Nazis die Ostgebiete für „besetztes Gebiet“ und die Polen dort für „Siedler“ halten oder so…). Würde dann der Tagesspielgel auch, nach einem weiteren dieser Attentate und vier weiteren Todesopfern das Schließen der polnischen Grenze kritisieren und Titeln: „Bisher haben solche Maßnahmen eher zu einer Aufheizung der Stimmung geführt.“ ?
Oder wäre das natürlich etwas gaaaaanz Anderes?

Jennifer Nathalie Pyka, 12.06.16:
Nachdem ein Terrorist in einem Schwulenclub genüsslich 50 Menschen ermordet und weitere 53 verletzt hat, beginnt in Deutschland das große Rätselraten. Auch beim „Brennpunkt“ ist man sich noch nicht sicher, ob das Blutbad in Orlando einen islamistischen Hintergrund hatte, oder ob es sich nicht doch um ein homophob motiviertes „hate crime“ handeln könnte. Denn Homophobie und Islamismus schließen sich ja bekanntlich aus. Dieser Logik folgend hätte ich bloß eine kurze Frage: Gibt es in der Nachbarschaft der ARD womöglich einen geheimen Arbeitskreis mit dem Namen „Islamisten für LGBT-Rechte“? Und falls nicht: Wo genau findet man diese toleranten Regenbogen-Islamisten mit Sympathie für Schwule und Lesben? In einer vom Verfassungsschutz beobachteten Berliner Moschee? In Teheran? Oder doch eher im IS-Headquarter Raqqa? Die Antwort erfahren wir hoffentlich überübermorgen im „Brennpunkt“.

Michael Klonovsky, 13.06.16
Ist es nicht niedlich, wie unsere Genossen Medienschaffenden versuchen, aus dem islamistischen Massenmord in Orlando, Florida, eine Zufallstat ohne andere als allenfalls psychologisch bzw. psychiatrisch relevante Gründe zu machen? Wie sie das IS-Bekenntnis des Killers kleinreden und hinter diesem die böse Fratze der homophoben Weltbewegung und des Waffenlobbyismus beschwören? Ob sie allen Ernstes glauben, mit solch journalistischem Voodoo und all ihren vorauseilenden Unterwerfungsgesten könnten sie für sich selbst im künftigen Zweifelsfalle Verschonung ergaunern? Das – die Verschonung – wollen wir doch nicht hoffen! Im Süddeutschen Beobachter schreibt ein geradezu exzeptionell gemütsverrotteter Spitzbube, der Täter hätte „genauso gut auch ein evangelikaler Christ gewesen sein können“, wie das bekanntlich bei sämtlichen vorangegangenen Massenmorden an Schwulen, Lesben, Intersexuellen und Klingonentransen der Fall war. Und hängen nicht regelmäßig Schwule an evangelikalen Baukränen? Hat nicht die sachsen-anhaltinische AfD-Landtagsfraktion stellvertretend für Dunkeldeutschland in Orlando mitgeschossen? Sind nicht all die konservativen Glorifizierer der Mutter-Vater-Kind-Normalität mitverantwortlich für das Gemetzel? Blutbeschmiert sind die Hände der Heteronormativen. „Homophobie ist Alltag“, schreibt die Kartoffel, „auch in Deutschland“ (der ganze Seim hier).

Barry Shaw, Facebook, 15.06.16:
Wo Terror ist, ist eine Verbindung zu den Palästinensern nicht weit. Die zweite Frau des Orlando-Killers ist eine palästinensische Immigrantin. Sie wusste von seinem beabsichtigten Terroranschlag und verfehlte es die Behörden zu informieren. Das ist nicht ungewöhnlich. In Palästinenserkreisen betrachten Familienmitglieder den Terroristen als Helden und Märtyrer ihrer heiligen Sache. Als solche bieten sie diesen Terroranschlägen moralisch Trost und Unterstützung. Erst nachdem der Terrorist seine tödliche Tat verübt hat, spielten sie in ihrem Versuch Strafe zu entgehen die Opferkarte… Hier ist der Orlando-Terrorist und trägt einen Palästinenserschal.

Kürzeres:

Etwas Spaß: Die neuesten Nachrichten:
Ankara. Mit dem größten Kunstprojekt der Welt bewirbt sich die Türkei für den Titel „Weltkultur-Erbe“.
Auf persönlichen Wunsch von Präsident Erdogan wurde der weltbekannte Aktionskünstler Christo mit der Verhüllung aller türkischen Frauen beauftragt.

Extra 3, 26.05.16

Es stimmt: Auch das Christentum hat einen Migrationshintergrund. Aber die Einwanderung geschah vor so langer Zeit und die Integration gelang so gründlich, dass die meisten Bilder unseren jüdischen Jesus als nordisch aussehenden Hippie zeigen.
Rainer Bonhorst, Die Achse des Guten, 15.05.16

Wer Teil von etwas sein will, sollte nicht ständig das Trennende betonen – es sei denn, er möchte doch getrennt leben.
Jennifer Nathalie Pyka, Die Achse des Guten, 16.05.16 über ein „Integrationsprogramm“ von Ministerin Schwesig.

Palästinenser haben keinen Staat, keine Heimat oder Identität. Um das der Welt zu zeigen haben sie auf der Suche nach einer eigenen Identität ein leeres Museum eingeweiht, das viele Millionen Dollar gekostet hat.
Ulrich W. Sahm, Facebook, 19.05.16

Wenn der Präsident der freien Welt da steht und sagt „Der Islam ist eine Religion des Friedens“, dann schafft er ein perfektes Klima für mehr Terrorismus.
Mosab Hassan Yousef, der „grüne Prinz“, 22.05.16 (auf der jährlichen Jerusalem-Konferenz der Jerusalem Post)

Diejenigen, die heute in Europa von den Juden verlangen, sie sollen ihr Recht aufgeben, sich zu verteidigen, sind die Nachkommen derer, die die Juden brennen ließen.
David Collier, Facebook, 25.05.16 (gefunden bei Daniel)

Ich schlage vor, wir fordern von der arabischen Seite zunächst, dass alle Politiker so gemäßigt werden wie Avigdor Lieberman und dann kritisieren wir alle arabischen Politiker und Avigdor Lieberman zusammen!
Gerd Buurmann, Facebook, 28.05.16

Während des islamischen Feiermonats Ramadan tendieren Muslime dazu ihre Terrorangriffe gegen alle anderen zu verstärken.
The Jewish Press News Brief, Meldung zu einem Anschlag von Arabern mit Felsbrocken auf deinen Linienbus in Jerusalem, 13.06.16.

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