Oper Jerusalem, Genesis-Preis und mehr

The Real Jerusalem Streets, 23. Juni 2016

Heiß.
Es ist heiß in Jerusalem (Israel).
Das Schwimmbad am Dan Hotel Jerusalem sah schön kühl aus.

Aber Shurat HaDin hatte eine Konferenz im Hotel,
also hörten wir drinnen zwei Experten auf Podien,
die die neuen Cyber- und juristischen Schlachtfelder diskutierten, denen sich Israel gegenüber sieht.

Wenn es heiß wird,

werden die Parks tagsüber still,

aber jeder Brunnen ist so gut wie der Strand.

Selbst neue Graffiti befanden sich an einer schattigen Stelle.

Das war gewiss die größte Zufallsszene

der Vorbereitung auf eine Fahrt zum Strand,
aber mit einer Kiste Grablichter?

Ende Juni.

Es ist wieder die Saison
der großen Leute mit kleinen Stühlen.

Die verbindlichen Feiern zum Schuljahresende
gibt es zu jeder Stunde, Tag wie Nacht.

Aber diese Woche gibt es eine weitere Feier.
Itzhak Perlman ist in Jerusalem, um den Genesis-Preis in Empfang zu nehmen.

Ein talentierter Musiker, dessen Fähigkeiten seine Behinderungen überwand.
Mit Auftritten in der Sesamstraße
lehrte er eine ganze Generation wichtige Werte.
Er ist in Israel geboren,
und obwohl er seit Jahrzehnten in New York gelebt hat,

war er nach einer Presskonferenz im Mishkanot Sha‘ananim
von hebräischen Medien und Gratulanten umgeben.

Auch Helen Mirren war diese Woche in Israel,
um den Genesis-Preis zu übergeben.

Sie spielte nur im Film die Queen,
aber sie auch im wirklichen Leben majestätisch.

Ihre Geschichten von guten Zeiten, die sie in Israel verbrachte – unbezahlbar.

Sie war offenkundig erfreut einen Mitgliedsausweis
des Presseclubs Jerusalem zu erhalten.

Jetzt kann ich sagen, dass ich etwas mit großen Helen Mirren gemeinsam habe.

Aber an manchen Tagen

ist nicht nur auf den Straßen Jerusalems das Durchkommen schwierig,
sondern es geschieht derart viel,
dass es schwierig ist alles mitzubekommen.

An diesem Abend war die Eröffnung der Jerusalemer Opernwoche

mit einem italienischen Motiv für Rigoletto.

Die Menschen wurden gewarnt, sie sollten früh kommen.
Parken und die Eintrittskarten für Hunderte
Opernbesucher erforderten Planung,
dazu kam, dass wegen des Endes des Fastens zu diesem Zeitpunkt
ein Engpass an Taxis erwartet wurde.

Die riesige Bühne wurde im Sultansteich gebaut,
die Sitze reichten bis zur Straße hinauf.
Als die Sonne unterging,

bereiteten sich die israelische Philharmonie auf den Auftritt vor.

An der Bühne und seitlich davon gab es
Übersetzungen ins Englische und Hebräische.

Großartige Musik erfüllte die Luft.
Und obwohl die Handlung eine tragische ist,

war es besonders spannend eine israelische Darstellerin zu sehen,
die die weibliche Hauptrolle überragend spielte.

Es mag nicht nimmer alle so schön sein wie ein Beet Blumen,
aber als ich kurz vor Mitternacht zu Fuß nach Hause ging,

waren immer noch Leute beim Shavuah HaSefer am Alten Bahnhof,
sahen sich das Fußballspiel an und tranken Bier.

Hunderte weitere verließen das Jerusalem Theater.

Die Plakate für die neue Theater-Spielzeit hängen,
aber der Genesis-Preis wird heute Abend verliehen.

Dann werden wir abwarten müssen, um zu sehen,
was als nächstes auf den Straßen Jerusalems geschieht.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s