Saukomisch: Abbas schenkt saudischem König eingerahmte zionistische Zeitung

Elder of Ziyon, 22. Juni 2016

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas gab dem saudischen König Salman am Sonntag ein Erinnerungsgeschenk: eine gerahmte Ausgabe der Palestine Post aus den 1930-er Jahren.

Das war eine zionistische Zeitung und der Vorläufer der heutigen Jerusalem Post.

Das kann man sich nicht ausdenken.

Wann ist Abbas eine dritte Hand gewachsen?

Ich habe das Datum der Zeitung gefunden: 13. August 1935.

Sie berichtet ausführlich über einen Besuch von Emir Saud in Palästina, weshalb Abbas diese Ausgabe wählte. Aber sie hat auch Berichte, die von denen Abbas nicht so gerne hätte, dass der König sie liest, so „Luzerner Bienenstock an Aktivitäten, als zionistische Delegierte eintreffen“ und „Kurbäder verbieten alle Juden“ in Deutschland, geschrieben von der sehr jüdischen „Palestine Telegraphic Agency“; oder „Wiener Polizei sucht 2 Araber“ – aus irgendeinem unerfindlichen Grund werden sie nicht „Palästinenser“ genannt.

Warum konnte Abbas keine nicht zionistische Zeitung mit „Palästina“ im Titel finden, um den König diesen Artikel zu zeigen?

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Die Araber waren „not amused“; ihre Medien nannten nennen Abbas‘ Geschenk einer zionistischen Zeitung einen „Skandal“

Elder of Ziyon, 23. Juni 2016

Es dauerte ein paar Tage, aber die arabischen Medien haben bemerkt, dass Mahmud Abbas König Salman eine zionistische Zeitung schenkte. Die Agentur Shehab News Agency schreibt:

Mit einer schallenden Ohrfeige für das Erbe und die Geschichte des palästinensischen Volks schenkte PA-Präsident Mahmud Abbas dem saudischen König Salman bin Abdul Aziz ein Souvenir, ein historisches Bild der ersten zionistischen Zeitung in Palästina, „Palestine Post“.

Dass Abbas dem saudischen König eine Ausgabe dieser Zeitung schenkt, zeigt den Grad des Verfalls der palästinensischen Diplomatie, den Versuch die Geschichte zu verändern und palästinensischem Erbe aus dem Weg zu gehen.

Wer sagte Abbas, er solle dieses skandalöse Geschenk machen? Und wie kam es dazu? Wie konnte er eine zionistische Zeitung verschenken, die immer ihr Gift gegen unser Volk zur Schau getragen hat?

Das wird richtig gut.

Soweit es die Antwort auf die Frage nach Abbas‘ vermeiden des palästinensischen Erbes angeht, so ist das nicht wirklich das erste Mal, dass die Palästinenser gezwungen worden sind britische und jüdische Institutionen als „palästinensisch“ zu vereinnahmen. Immerhin betrachteten sie sich bis lange nach dem Ende des britischen Mandats Palästina nicht als „Palästinenser“.

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