Abbas nimmt Behauptung der „Brunnenvergiftung“ zurück. Mal sehen, was er NICHT zurücknahm.

Elder of Ziyon, 25. Juni 2016

Aus der New York Times:

Wenig mehr als einen Tag nachdem Präsident Mahmud Abbas von der palästinensischen Autonomiebehörde Rabbiner in Israel beschuldigte ihre Regierung aufgefordert zu haben von Palästinensern genutztes Wasser zu vergiften, zog er die Vorwürfe am Samstag in einer Erklärung zurück, in der er sagte, es sei „offensichtlich“ geworden, dass sie „unbegründet“ war.

Herr Abbas erhob die unbegründete Anschuldigung am Donnerstag während einer Rede vor dem Europaparlament. Die Bemerkungen geben antisemitische Behauptungen wieder, die im Mittelalter zu Massentötungen an europäischen Juden führten.

Ursprünglich hatte die Palästinensische Befreiungsorganisation die Anschuldigung auf einer von einem ihrer Büros betriebenen Internetseite veröffentlicht; sie verbreitete sich über einige regionale Medienkanäle.

Herrn Abba’s Rücknahme wurde am frühen Samstagmorgen an Reporter geschickt, ausgegeben von der PLO, deren Vorsitzender Herr Abbas ist. Darin hieß es, Herr Abbas „weist alle Behauptung zurück, die ihn und das palästinensische Volk der Beleidigung der jüdischen Religion bezichtigen“. Hinzugefügt wurde, dass er „auch alle Beschuldigungen des Antisemitismus verurteile“.

Nachdem offensichtlich wurde, dass die behaupteten Äußerungen eines Rabbiners zur Vergiftung palästinensischer Brunnen, die von verschiedenen Medienorganen berichtet wurde, haltlos waren, hat Präsident Mahmud Abbas bestätigt, dass er nicht vorhatte dem Judentum Schaden zuzufügen oder jüdische Menschen weltweit zu beleidigen“, fuhr die Erklärung fort.

Es ist ja sehr nett, dass Abbas das zugegeben hat, nachdem er den Druck der Nachrichtenmedien spürte.

Aber was ist mit den anderen Lügen, die Abbas allein in dieser Rede von sich gab?

  • Er sagte, Israel habe seit 1967 eine Million Palästinenser verhaftet, eine klare Lüge, die jedes Jahr größer wird.
  • Er sagte, israelische Siedler machten den Palästinensern armselig, obwohl es im vergangenen Jahr in Wirklichkeit weit mehr Siedler von Palästinensern getötet wurden als umgekehrt.
  • Er unterstellte, dass israelische Siedlungen immer weiter ausgedehnt werden, obwohl in sie in Wirklichkeit in mehr als zwei Jahrzehnten praktisch kein Gebiet dazu geholt haben.
  • Er sagte, dass sein Volk seit tausenden Jahren in der Gegend ist, obwohl die Wirklichkeit so aussieht, dass jeder größere Clan in andere Bereiche des Nahen Ostens zurückverfolgt werden kann.
  • Er bezeichnete alle Gebiete unter seiner Kontrolle „ein großes Gefängnis“, während er selbst kein Problem hat nach Brüssel zu reisen und jeden Tag mehr als 100.000 Palästinenser die Grüne Linie überqueren.
  • Er behauptete, dass Frauen unter dem palästinensischen Recht Männern gleichgestellt seien, obwohl in Wirklichkeit die Strafe für „Ehrenmorde“ an Frauen immer noch leichter ausfällt als die für die Ermordung eines Mannes.
  • Er sagte, er wollen keinen Religionskrieg, obwohl der in Wirklichkeit letztes Jahr zu den Messeranschlägen anstachelte, indem er sagte, die Al-Aqsa müsse mit allen Mitteln vor besuchenden Juden geschützt werden.
  • Er behauptete, er wolle Frieden und sei gegen Terror, während die von ihm geführte politische Partei Terrorismus ausdrücklich preist und die Inspiration für die Terrorwelle ausdrücklich ihm zuschreibt. Auch Abbas selbst preist Terroristen, selbst heute.

Und das waren nur einige der Lügen, die Abbas vor dem EU-Parlament von sich gab. Wir erwähnen noch nicht einmal die Litanei der Lügen, die er in der in der Vergangenheit äußerte.

Dieser Vorfall zeigt eine wichtige Tatsache: Abbas kann in Schande gebracht werden. Doch Reporter hätten ihn nicht um Kommentare gebeten, hätte Israel nicht diese eine spezifische ungeheuerliche Lüge hart kritisiert. Der wichtigste Teil der Werkzeugkiste des politischen Reporters besteht darin Widersprüche und Lügen wichtiger Führer der Welt aufzuzeigen. Doch ist dies die Ausnahme, die die Regel bestätigt – Reporter zögern Abbas auf all die anderen Ungereimtheiten und offenen Lügen anzusprechen, die er im Verlauf der Jahre von sich gegeben hat.

Die Weigerung harte Fragen zu stellen zeigt die Einseitigkeit der Journalisten. Tief in sich wollen sie einen Friedens-Deal sehen und sie glauben, Abbas‘ Lügen offenzulegen wird einen Handel erschweren. Nur Israel darf nach ihrer Ansicht unter Druck gesetzt werden. Also kann Abbas ungestraft lügen, bis Israel aus den Lügen eine Story macht, die nicht ignoriert werden kann.

Und das ist der Grund, dass Abbas das Gefühl hat, er könne damit davon kommen.

Reporterfragen-an-Abbas

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