Die UNESCO hat eine seltsame Definition für „Geschichte“

Elder of Ziyon, 10. Juli 2016

Die Times of Israel berichtet:

Das Welterbe-Komitee der Kulturorganisation der UNO soll über einen umstrittenen Resolutionsentwurf abstimmen, der die historischen Verbindungen der Juden zur Altstadt von Jerusalem und dem Tempelberg bestreitet und eine Rückkehr zum „historischen Status quo“ an der heiligen Stätte aufruft. Eine ähnliche Resolution wurde im April vom Leitungsgremium der Organisation verabschiedet, ein Schritt, der Israel wütend machte.

Ein überarbeiteter gemeinsamer palästinensisch-jordanischer Resolutionsentwurf zur „Altstadt von Jerusalem und ihren Mauern“ wurde dem 21 Mitglieder zählenden Komitee vorgelegt, das zu seinem jährlichen Treffen in Istanbul (Türkei) zusammenkommt. Der Text fordert eien Rückkehr des Tempelbergs und der Al-Aqsa-Moschee zum „historischen Status quo“, einem Status, der vor dem Krieg von 1967 bestand.

Die Formulierung des „historischen Status quo“ ist neu und war in der Resolution vom April nicht enthalten.

Die Wortwahl impliziert dass die anormale Situation in Jerusalem während der 19 Jahre von 1948 bis 1967 überhaupt nicht anormal war, sondern ein „historischer Status quo“.

Während dieser absurde Resolutionsentwurf jegliche jüdische Verbindung zum heiligsten Ort des Judentums auf dem Tempelberg bestreitet, könnte der Gebrauch des Wortes „historisch“ in Bezug auf die Zeit vor 1967 leicht dazu benutzt werden zu behaupten, dass jegliche jüdische Präsenz in der Altstadt eine Verletzung der Situation von 1948 bis 1967 war, als Jordanien sicherstellte, dass die Altstadt judenrein war.

Die PLO und Jordanien haben eine interessant schräge Definition für „historisch“. Immerhin existierten vor hundert Jahren weder Jordanien noch das palästinensisch-arabische Volk, wenn man sich die Mühe macht in irgendwelchen zeitgenössischen Zeitungsartikeln oder Büchern nach ihnen zu suchen.

Die Palästinenser benutzen den Begriff „historisches Palästina“ um sich auf die Grenzen des britischen Mandats zu beziehen, ein Gebilde, das weniger als drei Jahrzehnte bestand. Es gibt keine Landkarten des „historischen Palästina“, die vor 1920 diese Grenzen zeigen.

Übrigens: Wenn Ereignisse, die im 20. Jahrhundert stattfanden, „historisch“ sind, dann ist alles davor prähistorisch und irrelevant.

Der bewusste Missbrauch des Wortes „historisch“ ist ein Versuch das jüdische Volk ethnisch aus der Geschichte zu säubern – und den Wert der erst vor kurzem erfundenen jordanischen und palästinensisch-arabischen Völker aufzublähen.

Vielleicht sollte Israel eine Resolution einbringen, dass Jerusalem zu dem historischen Status quo zurückkehrt, wie es unter König Salomo war. Zumindest könnte das entlarven, wie die Araber versuchen die Welt an sich zu kapern.

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