Oxfam fälscht die Bilanzen, schreibt Palästinensern zu sie beherbergen 2.000.000 Flüchtlinge

Elder of Ziyon, 19. Juli 2016

Oxfam hat einen neuen Bericht dazu, dass westliche Staaten nicht genug tun, um die weltweite Flüchtlingskrise anzugehen:

Die Verantwortung für die Versorgung der Flüchtlinge mit Unterkunft, Lebensmitteln und Gesundheitsvorsorge sowie mit Arbeit und Bildung fällt in unverhältnismäßig starke Weise ärmeren Ländern zu, die sich oft abstrampeln, um den Bedürfnissen des eigenen Volks nachzukommen oder riskieren ihre eigene Stabilität gefährden.

Die sechs reichsten Länder der Welt, die mehr als die Hälfte der globalen Wirtschaft stellen, beherbergen nur 8,8 Prozent der Flüchtlinge und Asylsuchenden der Welt. Unter den Ländern hat alleine Deutschland mehr als 736.000 Menschen aufgenommen, während die USA, Großbritannien, Frankreich, China und Japan die verbleibenden 1,4 Millionen unter sich aufteilen.

In scharfem Gegensatz dazu ist die Hälfte der Flüchtlinge und Asylsuchende der Welt – fast 12 Millionen Menschen – von Jordanien, der Türkei, den Besetzten Palästinensischen Gebieten, Pakistan, der Libanon und Südafrika aufgenommen worden, deren Wirtschaftskraft zusammen weniger als zwei Prozent der Welt beträgt.

Hier die Zahlen, die sie anführen:

Diese Zahlen sind durch die Hinzufügung von palästinensischen „Flüchtlingen“ völlig verzerrt.

Die „Flüchtlinge“ in der Westbank und dem Gazastreifen sind nach keiner zurechnungsfähigen Definition Flüchtlinge, da sie in dem Land leben, aus dem sie geflohen sein sollen.

Die weit überwiegende Mehrheit der „Flüchtlinge“ in Jordanien – mehr als zwei Millionen – sind palästinensische Staatsbürger Jordaniens!

200.000 der palästinensischen Flüchtlinge, die sich im Libanon befinden sollen, gibt es gar nicht und der Rest sind Nachkommen von Flüchtlingen – obwohl der Libanon sie ausnehmend schlecht behandelt.

Oxfam hat einigen Grund die Zahlen zu frisieren, die Flüchtlinge beinhalten, die keine Flüchtlinge sind. Wenn man die 5 Millionen falschen palästinensischen Flüchtlinge aus der Rechnung herausnimmt, dann geht die Zahl der von diesen sechs armen Staaten (und Quasi-Staaten) beherbergten Flüchtlinge von fast 12 Millionen auf etwa 7 Millionen zurück.

Das erklärt Oxfams Entscheidung die palästinensischen „Flüchtlinge“ in den Bericht einzubeziehen aber nicht wirklich.

Die jüngste Trendbericht des UNHCR von Mitte 2015 führt die Gastgeberländer der echten Flüchtlinge bereits an der Spitze – und sie sind zumeist immer noch arme Länder (beachten Sie, dass die Zahlen zu Jordanien und dem Libanon im Vergleich zu Oxfams Zahlen aussehen):

Oxfam hätte sein Argument zu den armen Ländern, die die Hauptlast der Beherbergung des Großteils der Flüchtlinge machen können, ohne die falschen UNRWA-Flüchtlingszahlen dazuzutun.

Offenbar will Oxfam die Palästinenser mit einem Heiligenschein versehen und so handeln, als wären sie eine Art humanitäres Kraftpaket, weil sie so großherzig ihrem eigenen Volk gegenüber, dass sie im Land leben dürfen, bis sie herausgefunden haben, wie sie Israel vernichten können.

Nutzt man die Zahlen des UNO-Menschenrechtsrats, dann steigt der Anteil der von den sechs reichsten Ländern aufgenommenen Flüchtlinge von 9% auf 14%. Sie hätten ihr Argument mit Hilfe der echten Zahlen anbringen können, aber die falschen palästinensischen „Flüchtlinge“ peppen ihre Statistiken auf.

Zum Mindesten offenbart dies, dass NGOs mehr als bereit sind Statistiken zu frisieren, im vollen Wissen, dass die Nachrichtenmedien ihre Zahlen blind akzeptieren werden.

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