„Pardon, ich bin Moslem“ und das Massaker von München

Raymond Ibrahim, 24. Juli 2016 (FrontPage Magazine)

Ein in Deutschland geborener 18-jähriger iranischer Abstammung namens Ali Sonboly ging letzten Freitag auf Amoklauf. Berichten zufolge zielte er auf Jugendliche und ermordete neun.

Dieser Vorfall ist eine Erinnerung, dass die fortgesetzte Terrorisierung des Westens nicht auf den Islamischen Staat (ISIS), „extreme“ wahabitische oder salafistische Interpretationen des Islam oder auf Terroristen, die sich als Flüchtlinge ausgeben und in den Westen ziehen, begrenzt ist.

Ali Sonboly war keiner davon. Er war in Deutschland geboren und aufgewachsen und hatte – aufgrund seines Namens und iranischen Erbes, mit größter Wahrscheinlichkeit einen schiitischen Hintergrund.

Aber er war Muslim. Er schrie während seines Amoklaufs den uralten Kriegsruf des Islam, „Allahu Akbar“ und, was weniger von Bedeutung ist, begann seinen Anschlag an dem einen Tag der Woche, an dem viele geplante islamische Anschläge auf Nichtmuslime stattfinden: Freitag.[1]

Und das ist die gewaltige Lektion des Massakers von München. Pardon, ich bin Moslem – um eine Anleihe bei C. S. Lewis‘ berühmten Buch  über die vielen Gemeinsamkeiten der meisten christlichen Konfessionen zu machen – ist für die fortgesetzte Terrorisierung des Westens verantwortlich.

Wenn Sie Zweifel haben, wenden Sie sich einer aktuellen Studie zu. Sie stellte fest, dass Muslime aller Sekten, Rassen und soziopolitischen Verhältnisse – nicht nur „ISIS“ – für die Verfolgung von Christen in 41 der 50 für dort lebende Christen schlimmsten Staaten verantwortlich sind: der schiitische Iran ist der neuntschlimmste Staat, das „wahhabitische“ Saudi-Arabien ist Nummer 14, während „moderne“ Länder wie Malaysia und Indonesien auf den Plätzen 30 und 43 liegen.

Der gemeinsame Nenner all dieser Staaten ist ISLAM – ohne Einschränkung.

Selbst die verabscheuungswürdige Behandlung von Christen und anderen Nichtmuslimen durch ISIS ist nur eine extreme Reflexion dessen, was Muslime allgemein Nichtmuslimen überall auf der Welt antun. Siehe die „Muslim Persecution of Christians“-Berichte, die ich jeden Monat seit jetzt fünf Jahren zusammenstelle und sehen Sie sich die ständige Diskriminierung, Verfolgung und Gemetzel an, die von „Alltags“-Muslimen an Christen begangen werden – von der höchsten Obrigkeit bis zum gemeinsten Mob. Jeder monatliche Bericht (derzeit gibt es 58) beinhaltet Dutzende Gräueltaten, von denen jede, würde sie von Christen an Muslimen begangen, rund um die Uhr flächendeckende Berichterstattung erhalten würde.

Während die Medien eine beliebige Anzahl an Lügen ausbrüten, um den islamische Beschaffenheit des Anschlags von München zu zerstreuen – die üblichen Strategien, besonders das Gerede von „Beschwerdegründe“, werden bereits aufgefahren – bleibt die Tatsache: Bei allen Differenzen und Spannungen zwischen Europas einheimischer und muslimischer Bevölkerung kommen die von Muslimen verfolgten Christen oft aus der gleichen Rasse, Ethnie, nationalen Identität, Kultur und Sprache. Es gibt keinen politischen Disput, keinen um Land. Diese entmachteten und geächteten christlichen Minderheiten haben auch keinerlei politische Macht – was bedeutet, dass es auch keine muslimischen „Beschwerdegründe“ gibt.

Weshalb werden sie dann gehasst und gejagt? Weil sie Christen sind – also nicht muslimische Ungläubige – und das ist der wahre Grund, weshalb westliche Menschen von Muslimen terrorisiertw werden, aktuell (zumindest zum Zeitpunkt, wo dies geschrieben wird) in München.

Abstoßend oder nicht, diese Wahrheit, dass der bloße Islam – nicht „ISIS“, der „Salafismus“, der „Wahhabismus“ oder die „Schiiten“ – Hass auf und Gewalt gegen Nichtmuslime fördert, wird niemals abgestellt werden, bis diejenigen in Führungspositionen es erst einmal eingestehen. Und mit der bemerkenswerten Ausnahme von Donald Trump sind sie weit davon entfernt das zu tun.

[1] Zu beklagen, wie Muslime oft gegen „Ungläubige“ während wöchentlicher Freitagspredigten in Moscheen in Ägypten  aufgestachelt werden, sagte einst ein koptischer Christ: „Lass mich dir sagen… wir [Christen] wissen, dass jeder Freitag ein Tag des Todes ist; dass wir am Tag nach dem Freitag, am Samstag, in die Leichenhalle getragen werden.“

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