Wenn es um den Islam geht, sind westliche Führungspolitiker Lügner oder Idioten

Raymond Ibrahim, 25. Juli 2016 (PJ Media)

Wenn es um die Verbindung zwischen Islam und Gewalt gegen Nichtmuslime geht, muss eine Tatsache angenommen werden: Die Mehrheit in Führungs- und Obrigkeitspositionen im Westen sind entweder Lügner oder dumm – oder beides.

Es gibt keine Alternative.

Der Grund für diese lieblose Aussage ist einfach: Wenn der Islam einst eine weit entfernte, exotische Religion war, hören wir heute Rufe nach und sehen Akte von Gewalt, die in seinem Namen begangen werden – oder im Namen seiner Gottheit: „Allahu Akbar!“ – praktisch jeden Tag. Und viele von uns haben immer noch „Ohren, zu hören und Augen zu sehen“.

Das ist kein Geheimnis: Muslime aus aller Welt und aus allen Gesellschaftsschichten – nicht nur „Terroristen“ oder „ISIS“ – verkünden unmissverständlich und unverfroren, dass der Islam ihnen gebietet alle zu hassen, zu unterwerfen oder zu töten, die ihm Widerstand leisten, einschließlich aller nichtmuslimischen „Ungläubigen“.

Das ist die offizielle Haltung mehrere muslimischer Regierungen, darunter Amerikas engste „Freunde und Verbündete“ wie Saudi-Arabien und Qatar; es ist die offizielle Haltung islamischer Institutionen grundlegenden und höheren Lernens – von Oberschulen in Bangladesch bis zu Ägyptens Al-Azhar, der prestigeträchtigsten islamischen Universität der Welt; und es ist die offizielle Haltung, die in zahlreichen Sprachen auf durch islamische Satellitensender in die muslimische Welt ausgestrahlt wird.

Kurz gesagt: Es gibt heute keine Ausrede für die Ignoranz gegenüber dem Islam – besonders für die in Führungs- oder Obrigkeitspositionen. Und doch sind es genau sie, die am vehementesten jede Verbindung zwischen Islam und Gewalt bestreiten.

Warum?

Das jüngste Beispiel (jedenfalls zum Zeitpunkt, als dies geschrieben wurde) ereignete sich am 18. Juli in Deutschland. Ein mit einer Axt bewaffneter muslimischer Flüchtlinge griff eine Reihe Passagiere in einem Zug an und verletzte drei schwer. Obwohl in seinem Zimmer eine ISIS-Flagge gefunden wurde, obwohl der dazu aufrief jeden Muslim abzuschlachten, der es wagt den Islam zu verlassen, obwohl er „Allahu Akbar“ brüllte – den unmissverständlichen Kriegsruf des Islam – behaupteten die Behörden: „Es ist zu früh, um über die Motive des Attentäters zu spekulieren.“

Der katholische Bischof Friedhelm Hofmann aus Würzburg, wo der Anschlag mit der Axt stattfand, was fassungslos: „Man ist in einem solchen Moment sprachlos. Diese Tat ist nicht zu verstehen.“ Statt in der Nähe von muslimischen Immigranten wachsam zu sein empfahl er: „Vielleicht müssen wir den unbegleiteten jungen Flüchtlingen noch mehr helfen und ihnen helfen ihre Traumata zu überwinden.“

Etwa einen Monat davor spielte sich in Deutschland dieselbe Szene ab: Ein weiterer „Allahu Akbar“ und „Ungläubige müssen sterben“ brüllender Muslim in einem anderen Bahnhof erstach einen Mann und verletzte drei weitere Personen. Dennoch fanden deutsche Behörden „keine Beweise für ein islamistisches Motiv“.

Im benachbarten Frankreich – das „Europas größte muslimische Minderheit“ hat und zudem (zufällig?) das „am stärksten bedrohte Land“ ist – wird dieser Ablauf der Ereignisse (ein muslimischer Anschlag im Namen des Islam, die Behörden behaupten Probleme beim Finden des „Motivs“) endemisch. Am 19. Juli erstach ein mit seiner schwangeren Frau und den Kindern Urlaub machender Muslim eine benachbarte Frau und ihre drei Töchter, weil sie „leicht bekleidet“ waren. Die jüngste der Mädchen, 8 Jahre alt, befand sich mit einer durchstochenen Lunge in kritischem Zustand.

Obwohl es ein häufiges Ereignis überall in der muslimischen Welt ist – viele muslimische Frauen legen genau deshalb den Hijab an, weil sie wissen, dass die Folgen dafür das in der Öffentlichkeit nicht zu tun, kennen – und obwohl das französische Fernsehen mutig genug war zu sagen, dass der Mann namens Mohamed B (37) „vielleicht aus religiösen Motiven gehandelt hat“, sagte der örtliche Bürgermeister Edmond Francou, er ziehe es vor „nicht über das Motiv des Anschlags zu spekulieren“.

Ein paar Tage davor tötete ein weiterer „Allahu Akbar“ brüllender Muslim 84 Menschen in Nizza. Doch gemäß dem französischen Innenminister Bernard Cazeneuve waren „die Motive des Mörders noch nicht bekannt“. Gefragt, ob er zumindest bestätigen könnte, dass die Motive des Attentäters Verbindungen zum Jihadismus haben, sagte er: „Nein.“ Reuters ging so weit einen Artikel zu schreiben, der Frankreich für die Terrorisierung des eigenen Landes verantwortlich machte.

Wendet man sich den Vereinigten Staaten zu, stellt man fest, dass dort dasselbe Muster am Werk ist. Der jüngste Fall: Ein Muslim ging in einen Homosexuellen-Nachtclub in Orlando und tötete 49 Personen. Trotz der Tatsache, dass ISIS regelmäßig  Homosexuelle tötet und dass der Mörder – der „während des Anschlags Gebete zu Allah rezitierte“ – der Gruppe die Treue schwor, „sagte Generalstaatsanwältin Loretta Lynch, dass die Ermittlungen noch andauern und ein Motiv noch festgestellt werden muss“, während „das FBI bezüglich Mateens Motiv noch irritiert ist“.

Anfang des Jahres schoss Edward Archer, ein Islam-Konvertit, auf Jesse Hartnett, einen Polizisten in Philadelphia und verletzten ihn. Später erklärte er sein Motiv: „Ich folge Allah. Ich schwöre dem Islamischen Staat die Treue. Das ist der Grund für das, was ich tat.“

Doch nachdem er ein Überwachungsvideo vorführte, das Archer in islamischer Kleidung zeigt, wie er auf Hartnett schoss, erklärte Philadelphias Bürgermeister Jim Kenney entschieden:

„Niemand in diesem Raum glaubt auf irgendeine Weise, dass der Islam oder die Lehren des Islam irgendetwas mit dem zu tun haben, was Sie auf dem Bildschirm gesehen haben… Es ist abscheulich. Es ist furchtbar und es repräsentiert nicht die Religion oder irgendeine ihrer Lehren. Das ist ein Krimineller mit einer gestohlenen Schusswaffe, der versuchte einen unserer Polizisten zu töten. Es hat nichts damit zu tun Muslim zu sein oder dem islamischen Glauben anzugehören.“

So kann man immer weiter machen. Allein aus Kalifornien:

  • Trotz der Beweise, dass das muslimische Paar, das in San Bernardino 14 Menschen massakriert hatte, von islamischer Lehre gegen die verhassten „Ungläubigen“ motiviert war, behauptete Obama: „Wir kennen ihre Motivation nicht.“ Chris Hayes und MSNBC waren bei ihrer Suche nach einem Motiv ebenfalls „ratlos“.
  • Trotz der vielen Hinweise, dass der als „frommer Muslim“ beschriebene muslimische Student, der in der University of California Merced messerstechend herumlief, eine ISIS-Flagge hatte und in seinem Manifest Allah pries, „bestanden lokale und Bundesbehörden darauf, dass Faisal Mohammad (18) seine grausamen Angriffe verübte, weil er aus einer Studentengruppe ausgeschlossen worden war“.
  • Trotz der Tatsache, dass ein Mann namens „Jihad“ in eine Polizeiwache in El Monte ging, wo er „mehrmals das Wort ‚Jihad‘ sagte“, während er eine Bombendrohung abgab, „hat die Polizei bisher kein Motiv“.

Die meisten Politiker – praktisch jeder Demokrat, aber auch die Mehrheit der Republikaner mit der bemerkenswerten Ausnahme von Donald Trump – stellen dieselben Behauptungen auf. Das fängt an bei Präsident Obama, der darauf besteht, dass der Islamische Staat „nicht islamisch ist“, dazu auffordert, „dass Nichtmuslime den Islam mit Terror gleichsetzen als ignorant ablehnen“ und das Massaker in Fort Hood als „Gewalt am Arbeitsplatz“ einstuft, trotz der erdrückenden Beweise, dass es sich um Jihad handelt.

Die demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton Ermahnte uns im Kopf zu behalten, dass „Muslime friedliche und tolerante Menschen sind und überhaupt nichts mit Terrorismus zu tun haben“. Führende Republikaner wie John McCain schwärmen davon, wie „unmissverständlich, ohne jeden Zweifel die Religion Islam eine ehrbare und vernünftige Religion ist ISIS hat nichts mit der Wirklichkeit des Islam zu tun.“ „Konservative“ Fernseh-Talker wie Bill O’Reilly tun Jihad flapsig als „eine Perversion des Islam“ ab – „wir alle wissen das“.

Was soll man mit all diesen Behauptungen unserer „Führungspersönlichkeiten“ anfangen, die der Realität so völlig widersprechen? Nur immens verwirrte oder enorm betrügerische Menschen können behaupten, dass ein Muslim, der den Koran zitiert und Allah anruft nicht im Namen des Islam handelt.

Wählen Sie, aber es gibt keine Alternative. (Anmerkung: Wenn ich so argumentiere, wiesen manche das mit dem Argument zurück, dass es andere Alternativen gibt – dass solche Leute zu feige sind, dass sie gekauft oder bezahlt werden usw. All dies sind Motivationen, die gleichwohl in die Kategorie Lügen fallen.)

Unabhängig von der Quelle des Narrativs, die den Islam verteidigt – Dummheit oder Arglist – es wird derselbe Schaden angerichtet. Erinnern Sie sich: Der Islam bedroht den Westen nicht wegen dessen angeborenen Fähigkeiten, sondern weil der der Westen es ihm erlaubt.

Damit dreht sich der wahre Kampf darum den Westen dazu zu bringen die Realität zu sehen – eine Schlacht, zu der es gehört die Lügner und Idioten aus der Regierung, den Medien, dem Bildungswesen und anderen einflussreichen Positionen zu entfernen – zugegebenermaßen eine Herkules-Aufgabe, bedenkt man, dass die Lüge jetzt das ist, was gilt Narrativ und die Wahrheit das Übel.

2 Gedanken zu “Wenn es um den Islam geht, sind westliche Führungspolitiker Lügner oder Idioten

  1. Schreibe niemals etwas der Dummheit zu, was hinreichend mit Boshaftigkeit erklärbar ist.
    Abu Schaitans Razer

    • Ich fürchte, es ist vor allem Dummheit – in dummer Verbohrtheit, dummem die Augen verschließen, dummer Angst. Sie wollen etwas nicht wahr haben.

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