Besuch an der Kotel HaKatan – der am meisten ignorierten heiligen Stätte in Jerusalem

Elder of Ziyon, 25. Juli 2016

Am Freitag besuchten Mrs. Elder und ich zum ersten Mal seit 2007 die Kotel HaKatan.

Die berühmte Kotel, die Westmauer („Klagemauer“) umfasst nur einen kleinen Teil der gesamten Westmauer der Grundmauern des zweiten Tempels. Der größte Teil der Mauer wird für verschiedene arabische Gebäude in dem Bereich genutzt.

Der nördlichste noch zugängliche Teil der tatsächlichen Westmauer ist die Kotel HaKatan, ein kleiner Bereich, der noch näher an der Stelle des Allerheiligsten des ersten und zweiten Tempels liegt. Sie ist die heiligste Stätte der Welt, die Juden frei zugänglich ist.

Trotzdem ist sie fast menschenleer.

Gelegentlich organisieren Juden dort ein Gebet und Muslime beschweren sich über die „talmudischen Rituale“.

Es ist natürlich schwieriger als zum Platz der Kotel zu gehen. Sie liegt außerhalb der Sicherheitseingrenzung der Kotel und man muss durch einen Bereich des muslimischen Viertels gehen, um dorthin zu gelangen.

Es gibt dort allerdings eine Polizeipräsenz, die es noch nicht gab, als ich vor neun Jahren da war. Es gibt eine kleine Polizeiwache sowie Wachen, sowohl am Eingang zur Gasse, die dorthin führt, als auch direkt neben dem angrenzenden Tor zum Tempelberg. (Sie sollen sicherzustellen, dass keine Juden auf den Tempelberg gehen. Wirklich.)

Es hat dort Auseinandersetzungen gegeben. Ein Jude, der ein Schofar blies, wurde 2006 von der israelischen Polizei festgenommen, mutmaßlich um die Araber zu besänftigen, die in der Nähe wohnen. Aber der Vorfall war den Tagen in den 1930-er Jahren zu ähnlich, als die Briten Juden verhafteten, die das Schofar an der Kotel verhafteten.

Die Kotel HaKatan ist ein immens wichtiger Teil des jüdischen Erbes. Jeder sollte es sich zum Prinzip machen sie zu besuchen, wenn er nach Israel kommt.

2 Gedanken zu “Besuch an der Kotel HaKatan – der am meisten ignorierten heiligen Stätte in Jerusalem

    • Meines Wissens offiziell ja – nur müssen die religiösen Kleidungsstücke wohl „versteckt“ dorthin und wieder weg gebracht werden, weil Araber sonst böse werden könnten.

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