Zitate

Aufgeschnappt:

Facebook-Userin zum Attentat im Regionalzug, Facebook, 19.07.16:
Warum sind nur muslimische Jugendliche so traumatisiert, dass sie willkürlich Menschen abschlachten.
Warum sind Christen, selbst wenn sie sich vor Gewalt und Terror nach Deutschland geflüchtet haben und hier in Flüchtlingsheimen erneut brutalen Übergriffen von Friedensreligiösen ausgesetzt sind, nicht unter den Attentätern? Vielleicht, weil das alles nichts mit dem Christentum zu tun hat?

Facebook-User nach dem Terroranschlag im Regionalzug nach Würzburg, 21.07.16:
BERICHTIGT MICH WENN ICH WAS ÜBERSEHEN HABE
Ich warte jetzt geschlagene 2 Tage auf etwa folgende Nachrichten:
° Freiwillige und anteilnehmende Bürger bringen Blumen ans Bett der malträtierten Chinesen.
° Auf ein Spendenkonto für die Rekonvaleszenzkosten wird kräftig eingezahlt.
° Politiker aus Würzburg und dem ganzen Bundesgebiet senden Solidaritätsadressen und eilen ans Krankenbett.
° Die Presse initiiert einen Aufruf FÜR die Chinesen
° Es gibt in Würzburg vor dem Krankenhaus eine Demo oder eine Lichterkette FÜR die Chinesen.
° Gauck wendet sich mit einem Statement an die Honkonger Bevölkerung, veröffentlich als Großanzeige in der Hongkong Sun.
ICH SEHE NICHTS: Sie etwa?

Gerd Buurmann zu den Morden von München und dem Umgang damit (Facebook, 22.07.16):
Was mich so wütend macht: eine Gruppe hofft inständig, dass der Anschlag einen islamistischen Hintergrund hat, die andere Gruppe hofft inständig, dass der Anschlag einen rechtsradikalen Hintergrund hat. Aber unabhängig von dem, was herauskommen wird: Deutschland hat ein Problem mit Rechtsradikalismus und mit Islamismus, unabhängig von dem Motiv des heutigen Anschlags. Es ist nicht nötig, die brutale Tat von heute zu instrumentalisieren. Das Problem ist da. Niemand sollte sich zurücklehnen.

Phillipe Assouline, Facebook, 22.07.16:
Europa hat im Zeitalter des regelmäßigen 3 Optionen, wie ich das sehe. Es kann:
1. den Kopf weiter in den Sand stecken und Dinge verantwortlich machen, die es kontrollieren kann (Geld, Außenpolitik, Israel):
2. In Faschismus ausbrechen und seine eigenen Werte verraten.
3. Israel werden: liberal und offen bleiben, während es mit dem geisteskranken Grad an Terrorismus und Hass auf seine Kinder fertig wird.
Option 3 ist klar die beste. Aber sie ist auch die bei weitem schwierigste. Haben die Europäer – die nie Ungemach gekannt haben – das Zeug dazu?

Henryk M. Broder über die Medien und Politik und ihren Umgang mit dem Amoklauf in München – Die Achse des Guten, 24.07.16:
Es gibt in der Bundesrepublik keine Reichspressekammer und auch keine Zensurbehörde, aber irgendwo in diesem Land muss es ein „Ministerium für Wahrheit“ geben, das Empfehungen für den Umgang mit heiklen Themen gibt und auch konkrete Vorschläge macht, wie man Situationen beschreiben und interpretieren sollte. Aus diesem Ministerium kommt auch die Maßgabe, zwischen Amokläufern und Terroristen zu unterscheiden und so lange von einem Amoklauf zu sprechen, bis man bei dem Amokläufer einen Mitgliedsausweis des IS gefunden oder der IS ein Bekennervideo des Täters ins Netz gestellt hat. Dann ist der Amokläufer ein mutmaßlicher Terrorist, wobei man immer noch unterscheiden muss, ob er „auf Anweisung einer terroristischen Organisation“ gehandelt hat oder nur von ihr „inspiriert“ war. Wobei man immer noch prüfen muss, ob er als Junge in der Schule gemobbt wurde, was sowohl die Entwicklung zum Amokläufer wie zum Terroristen erklären könnte.

Helmut Zott, Conservo, 31.07.16:
Der Begriff „Frieden“ bedeutet im Islam nicht etwa harmonisches Zusammenleben, sondern „leben unter dem Gesetz Allahs“.
Die Erde befrieden heißt den Islam verbreiten, heißt: das Haus des Krieges „Dar al-Harb“ in das Haus des Islams „Dar al-Islam“ zu überführen und damit zum Haus des Friedens „Dar al-Salam“ werden zu lassen.
Weltfriede im Islam ist Friedhofsfriede der Alleinexistenz unter dem Gesetz Allahs, wo der Unglaube ausgerottet ist.

Kürzeres:

In dem Moment, wenn du anderer Meinung bist als die Linken, dann bist du, wenn du weiß bist, ein Rassist, wenn du schwarz bist ein Onkel Tom.
Dennis Prager, Facebook (Video), 12.07.16

Bei dem Täter soll es sich nach Angaben der hiesigen Medien um einen Franzosen mit tunesischen Wurzeln handeln. Dabei lässt sich jetzt schon sagen, dass dieser Mann weder Franzose ist, noch seine Wurzeln jemals hinter sich gelassen hat.
Anabel Schunke, Tichys Einblick, 15.07.16 zum offiziellen Sprachgebrauch mit dem Anschlag von Nizza.

„S‘ ist leider Krieg und ich begehre, nicht schuld daran zu sein“, dichtete Matthias Claudius. Heute begehrt der Westen, den Krieg, der bereits gegen ihn geführt wird, nicht sehen zu müssen.
Vera Lengsfeld, Die Achse des Guten, 18.07.16

Er soll „Allahu Akbar!“ gerufen haben, was soviel heißt wie „Ich verzweifle am Kapitalismus“ (Übersetzung: Jakob Augstein)
Claudio Casula auf twitter zu Augsteins Ansicht, der Terrorist vom Würzburger Regionalzug hätte nicht erschossen werden dürfen; zitiert auf Facebook (Screenshot), 19.07.16

Nach ‪‎Augstein war Stauffenberg also auch nur ein feiger Versager, dem der Mut fehlte, in die Wolfsschanze zu marschieren und Hitler einfach festzunehmen.
Nikolaus Steinhöfel, Die Achse des Guten, 19.07.16 über Jakob Augsteins Reaktion darauf, dass die Polizei den Terroristen aus dem Zug bei Würzburg erschoss.

Als Künast noch grüne Lokalpolitikerin in Berlin war, hat sie regelmäßig die Polizei angegriffen, wegen angeblicher „Unverhältnismäßigkeit“ beim Einsatz gegen die radikalen Randalierer der „Revolutionären 1. Mai-Demo“, deren Unterstützerin sie war. Jahre später als Bundespolitikerin, zeigt sie, dass sie nichts dazugelernt hat.
Vera Lengsfeld, Die Achse des Guten, 19.07.16 über eine verwirrte Politikerin, die allen ernstes meinte, einen Terroristen müsse man mal eben so kampfunfähig schießen können, ohne ihn tödlich zu verletzen.

Zum Terroristen des Islamischen Staates wird man nicht, weil man sich ihm förmlich anschließt, sondern wenn man in seinem Namen mordet und verletzt.
Alex Feuerherdt, 23.07.16

Nur eine Sache scheint keine Auswirkungen auf Killer zu haben: religiöse Bücher – und da ganz speziell die, auf die sie sich selbst berufen.
Gideon Böss, DIE WELT, 24.07.16 über Innenminister de Maizières „Analyse“ der Ursachen von Mord und Totschlag. Er fährt fort:
Als zwei Islamisten 2015 in Paris eine komplette Zeitungsredaktion hinrichtete, stellte Killerismus-Experte de Maizière sofort fest: „Terroristische Anschläge habe nichts mit dem Islam zu tun.“ Klare Ansage, da können die Terroristen sich noch so oft auf ihr heiliges Buch beziehen, vor de Maizière kommen sie damit nicht durch. Hätten sie sich hingegen auf das Spiel Counterstrike berufen, gäbe es ein Tatmotiv. So einfach ist es manchmal.

Als Reaktion auf dem Amoklauf des Iraners will man das Waffengesetz verschärfen….. vielleicht, sollte man das Ausländerrecht verschärfen. Und das Waffengesetz liberalisieren ….. in Israel wäre er keine 10 Meter gekommen, weil viele Privatleute Waffen haben. Und obwohl in Israel 20% Araber leben und von islamistischen Staaten umgeben ist, ist es sicherer als in Europa…
Farcebook-User zum Amoklauf in München, 24.07.16

Auf deutsche Besserwisser und Rechthaber ist Verlass, vor allem, wenn sie für ein Leitmedium dichten.
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 28.07.16 darüber, was Medienschaffende als Erklärungen für muslimische Terroranschläge verbreiten.

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