Palästinenser sagen, mehr Araber an Universitäten bekommen zu wollen, ist „rassistisch“. Echt.

Elder of Ziyon, 8. August 2016

Sehen Sie mal, wie vielfältig das PA-Ministerium für höhere Bildung ist.

Ha’aretz berichtete am Sonntag:

Es wird erwartet, dass das Ministerium für Jerusalem-Angelegenheiten und -Erbe besondere Gelder von mehr als 20 Millionen Schekeln (€4,7 Millionen) für die kleine Minderheit an Schulen zur Verfügung stellen wird, die in Ostjerusalem nach dem israelischen Lehrplan unterrichten, wo fast alle Palästinenser der Stadt leben.

Die meisten Schulen im Osten der Stadt lehren nach dem palästinensischen Lehrplan, derweil die Absolventen dieser Schulen an den Abschlussprüfungen der PA teilnehmen. Aber in den letzten Jahren haben mehr Schulen angefangen den israelischen Lehrplan anzubieten.

Das lässt die Studenten israelische Abschlussprüfungen ablegen, was ihre Annahme an israelischen Colleges und Universitäten erleichtert. Umfragen haben zudem festgestellt, dass zunehmende Zahlen der palästinensischen Eltern aus Ostjerusalem es vorziehen, dass ihre Kinder nach dem israelischen Lehrplan lernen, um die Aussichten ihrer Kinder auf Ausbildung und Arbeit zu verbessern.

In palästinensischen Gebieten der Stadt gibt es 180 Schulen; diese sind entweder staatlich oder privat getragen und erhalten Gelder des israelischen Bildungsministeriums. Letztes Jahr boten nur 10 dieser Schulen Unterricht an, der auf das israelische Abschlussexamen ausgerichtet war.

Es wird erwartet, dass diese Zahl dieses Jahr auf 14 steigt, da an den meisten dieser Schulen lernen nur einige der Schüler für das israelische Examen, was nur etwa 3 Prozent der Gesamtschülerschaft repräsentiert.

Die Stadt Jerusalem und das israelische Bildungsministerium planen diesen bescheidenen Trend anzufachen. Vor etwa einem Jahr genehmigte das Ministerium einen Plan für Ostjerusalem, der den Schulen Priorität einräumt, die nach dem israelischen Lehrplan lehren.

Das sieht unstrittig aus – Israel versucht arabische Schulen zu ermutigen israelische Standards zu nutzen, die Studenten hilft israelische Universitäten zu besuchen und produktive Mitglieder der Gesellschaft zu werden.

Was natürlich bedeutet, dass die Palästinenser deswegen ausflippen.

WAFA hat eine Übersicht der täglichen palästinensischen Zeitungsartikel und diese Story war die Topstory in allen größeren Zeitungen:

Al-Quds berichete, dass der Minister für höhere Bildung Sabri Saidam die israelische Anforderung als „Kriegserklärung gegen die arabische und palästinensische Existenz in Ostjerusalem“ beschrieb.

Soweit ich es sagen kann, nimmt der Plan keinerlei bestehende Finanzierung weg; er ist eine reine Belohnung, keine Strafe. Doch die PA-Medien behaupten etwas anderes und die übertriebene Äußerung von Saidam war nicht anders zu erwarten.

Saidam ging sogar noch weiter und bot freie Schulbücher für Schulen an, die es ablehnen den israelischen Lehrplan zu nutzen. Er setzte seine Übertreibungen fort:

Saidam bezeichnete dies eine üble Israelisierungskampagne und betonte den Schutz der palästinensischen nationalen Identität in der heiligen Stadt durch die Ablehnung aller Versuche der Israelisierung und Politik den israelischen Lehrplan aufzuzwingen und das nationale Curriculum zu bekämpfen. Das Ministerium erneuerte seinen Aufruf an alle Institutionen und Menschenrechtsorganisationen und Medien diese unfaire Praxis anzugehen, die die Jerusalemer Schulen betrifft, besonders in diesen Tagen, die einen Krieg wie keinen anderen gegen die Bildung in Jerusalem erleben.

Es wird noch besser.

Ma’an berichtete: „Der Rat für höhere Bildung verurteilte die rassistische Praxis der Besatzung bezüglich des Rechts auf Bildung in Jerusalem, die den Ansturm, der gegen den palästinensischen Lehrplan geführt wird und die Vorgehensweisen der Besatzung, die es anstrebt palästinensische Studenten für israelische Universitäten zu gewinnen.

Ja, die Israelis verletzen Menschenrechte, indem sie versuchen die Zahl der Araber zu vergrößern, die israelische Universitäten besuchen.

Wenn das kein Rassismus ist, was dann?

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