Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (04.-10. September 2016)

Sonntag, 04.09.2016:

Der Regierungskoordinator für die Gebiete und der PA-Minister für zivile Angelegenheiten haben eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Postdienst zwischen Israel und den PA-Gebieten zu verbessern.

Mahmud Abbas verdammt, dass er von Russland, den USA und der arabischen Welt unter Druck gesetzt wird. „Niemand wird uns irgendetwas diktieren“, wettert er. Wobei es nicht um das Verhältnis zu Israel geht, sondern das der Palli-Terroristen untereinander.

Die PA-Medien melden, dass dieses Jahr bis Ende August „10.081 Siedler und mit der Besatzung in Zusammenhang stehende Personen in die Al-Aqsa-Moschee einbrachen und sie schändeten“, 11 Prozent mehr als im selben Zeitraum des letzten Jahres. (Merke: Jude zu sein reicht schon, um zu schänden…)

Dienstag, 06.09.2016:

Palestinian Media Watch ist eine Watchdog-Organisation, die die Veröffentlichungen der PA-Medien beobachtet und übersetzt. Weil sie das tut und damit Hetze der PA-Führung, -Medien, -Moscheen und -Schule aufdeckt, schimpft jetzt WAFA (offizielle PA-Nachrichtenagentur) PMW würde gegen die PA hetzen.

Mittwoch, 07.09.2016:

Ein Vertreter der Jerusalemer Polizei erklärte vor Gericht, dass es Juden überall im muslimischen Viertel der Altstadt verboten sei ohne Genehmigung der Polizei zu beten. Das verletze die öffentliche Ordnung. Die Richterin akzeptierte die Erklärung und verurteilte mehrere Angeklagt dazu die nächsten 15 Tage das muslimische Viertel nicht zu betreten.

Es gibt widersprüchliche Angaben zu möglichen Friedensgesprächen zwischen PA und Israel in Russland. Einerseits wird immer wieder gesagt, es gebe keine, weil die PA sich sperrt und Vorbedingungen stellt; andererseits hießt es auch wieder, dass Russland und Abbas drängten auf Gespräche.

Der arabische Hetz-Knessetabgeordnete Ahmed Tibi besuchte demonstrativ Marwan Barghouti im Gefängnis.

Donnerstag, 08.09.2016:

Die Fatah hat die Kandidatenliste für den Stadtrat von Hebron aufgestellt – auf Platz 2 steht Taysir Abu Sneineh, auf den sie ganz stolz sind, weil er 1980 am Mord von 6 Israelis beteiligt war. Er ist ein Held der Fatah.

Nazaretz-Illith: Zwei muslimische Frauen verprügelten eine Christin, weil deren Sohn bei der Grenzpolizei dient.

Freitag, 09.09.2016:

Israel begann den Bau einer 70km langen unterirdischen Sperre entlang der Grenze zum Gazastreifen, das den Bau weiterer Terrortunnel (weitgehend) verhindern soll.

Die IDF bereitet sich darauf vor, dass über die großen Feiertage die Gewalt der Terroristen zunimmt. Die jüdischen hohen Feiertage (wie Rosch HaShana) fallen mit den angesetzten Kommunalwahlen der Palästinensergebiete zusammen, die angesichts der Fraktionskämpfe zwischen Fatah und Hamas eine bereits explosive Lage noch verschärfen könnte.

Samstag, 10.09.2016:

Das libanesische Militär gab vor zwei Tagen an, dass eine seiner Patrouillen nahe der Schebaa-Farmen ein israelisches Spionagegerät gefunden habe.

Heckmeck:
Abbas behauptet Israel reagiere nicht auf internationale Friedensbemühungen. Russland hat den erhofften Gipfel gestrichen. (Seltsam, es gab bisher immer nur widersprüchliche Meldungen dazu, dass die PalAraber mal dafür waren, sich dann wieder weigerten.)

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