Mörser einer Terrorgruppe tötete 13 Palästinenser in Rafah bei einzelnem Vorfall

Elder of Ziyon, 25. August 2016

Newsweek schrieb 2014:

In einem Haus in Rafah im südlichen Gazastreifen, nahe der ägyptischen Grenze, legt Nabil Siyam (34) langsam Bilder seiner Familie vor. Er hat nur einen Arm, der andere wurde von einer israelischen Bombe im Sommerkrieg abgerissen. Die Bilder zeigen seine Frau Schirin und ihre Kinder – Mustafa (9), Ghaida (ein achtjähriges Mädchen), Abdul Rahman (6), Badruddin (5) und Dalal, ebenfalls ein Mädchen (9 Monate alt). Alle außer Badruddin wurden von derselben Bombe getötet; der kleine Junge verlor eine Niere und spielt jetzt auf dem Schoß seines Vaters. Ebenfalls getötet wurden Nabils Brüder, zwei der Ehefrauen seiner Brüder und drei ihrer Kinder, die in seinem Haus lebten.

Mit blutunterlaufenen Augen starrt Nabil geradeaus; der ehemalige Gemüsebauer sagt, als der Krieg im Juli ausbrach, fühlte sich seine Familie hier sicher. Gazaner von nahe der Grenze kamen in diese Gegend, um dem Beschuss dort, wo sie lebten, zu entgehen. Niemand konnte nach Ägypten entkommen, das seinen Übergang in Rafah geschlossen hatte; und offensichtlich war es nicht möglich über die israelische Grenze in die Schusslinie zu entkommen. Auf der anderen Seite war das Meer. „Alle saßen in der Falle.“

Am 21. Juli trafen israelische Raketen das Haus nebenan und um 6 Uhr morgens fohen Nabil und seine in Schrecken versetzte Familie. „Wir rannten auf die Straße, die Kinder waren bei ihren Müttern. Wir kam 10 Meter weit, als ich eine Drohne hörte. Ich hörte den Klang der Bombe – das ist ein besonderer Klang und sah nach oben. Die Israelis müssen uns gesehen haben. Drohnen sehen alles. Das nächste, an das ich mich erinnern kann, war eine Staubwolke und ich sah mich nach meinen Kindern um.“

Neben den 12 Mitgliedern von Nabil Familie, die direkt durch die Bombe starben, wurden zwei Cousins schwer verletzt, darunter der 15-jährige Mohammed, der ein Bein verlor und zur Operation in ein palästinensisches Krankenhaus in Ostjerusalem überwiesen wurde. Um sein Leben kämpfend wurde er erneut verlegt, diesmal in die Türkei, damit Ärzte Splitter aus seiner Lunge entfernen konnten. „Wenn ich sterbe, möchte ich nach Hause zurückkommen und bei meiner Familie beerdigt werden“, sagte Mohammed seinem Großvater, der ihn in die Türkei begleitete.

Es gab viele weitere Artikel über die Familie Siyam und wie Israel sie gefühllos ohne Grund ermordete.

Im Krieg ist das erste Opfer die Wahrheit. Und so ist es auch in diesem Fall. Leider dauert es selbst bei der professionellsten Armee lange Zeit, die Fakten zu ermitteln und aufzudecken, lange nachdem die Menschen bereits durch schlampige Berichterstattung von Medien und NGOs überzeugt sind, dass sie wissen, was geschah.

In diesem Flal lange die vielen Medienorgane, die Israel rundheraus für die Todesfälle der Familie Siyam verantwortlich machten, falsch. Die 13 Familienmitglieder und Verwandten wurden von Mörsern getötet, die Terrorgruppen schossen und die in Rafah zu kurz fielen.

So sagt die IDF-Untersuchung, die gerade veröffentlicht wurde:

Die Tatsachenfeststellung und das vom FFA-Mechanismus gesammelte und dem MAG vorgelegte Material zeigt an, dass kein Angriffe – aus der Luft oder sonstwie – in einem Angriff auf die Familie stattgefunden haben kann, wie er vorgeblich von IDF-Kräften in dem fraglichen Gebiet und zu dem relavanten Datum ausgeführt worden sein soll. Der FFA-Mechanismus hat ebenfalls die Möglichkeit ausgeschlossen, dass die Art der verwendeten Munition, wie sie in einer Reihe der Berichte beschrieben wurde, eingesetzt wurde.

Dennoch wurde festgestellt, dass zu der relevanten Zeit und in unmittelbarer Nähe zum Wohnsitz der Familie Siyam Terrororganisationen im Gazastreifen eine Reihe Möser verschoss, die auf das Territorium des Staates Israel gerichtet waren. Eine Reihe dieser Schüsse waren „fehlgeschlagen“, wodurch die auf israelisches Territorium gezielte Mörsergranaten noch innerhalb des Territoriums des Gazastreifens einschlugen. Bilder der Einschlagstellen der Munition, die die Familie Siyam und die Umgebung ihres Wohnsitzes trafen und die Israel zur Verfügung gestellt von den Organisationen wurden, waren dem FFA-Mechanismus zur Untersuchung übermittelt worden; sie deuten auch darauf hin, dass der fragliche Einschlag nicht das Ergebnis eines Luftangriffs war, wie es von der Mehrheit der Berichte behauptet wird. Der FFA-Mechanismus und das MAG Corps legten beim Rechtsvertreter der Organisation, die behauptete hatte, der Angriff auf die Familie Siyam sei von IDF-Munition verursacht worden, Einspruch ein, damit diese Beweise vorlegt, die solche Vorwürfe unterstützen. Dieser Einspruch wurde nicht beantwortet.

Nach Überprüfung der Faktenfestellung und dem vom FFA-Mechanismus gesammelten Material stellte der MAG fest, dass entgegen der Vorwürfe mit ausreichender Gewissheit ausgeschlossen werden kann, dass die Mitglieder der Familie Siyam als Ergebnis von IDF-Aktivität zu Schaden kamen.

Beachten Sie, dass nicht die IDF dies untersuchte. Abgesehen von der gewissenhaften Katalogisierung all ihrer Angriffe durch Flugzeuge, Drohnen und Panzer schaffte sie es Fotografien der Schäden zu sammeln, die Geschossflugbahnen zu berechnen, die die Art von Schaden verursachten, der zu sehen ist und sie mit den eigenen Belegen von Mörser- und Raketenfeuer zu abzugleichen, das aus dem Gazastreifen geschossen wurde. Keine Nachrichtenorganisation oder NGO hat die Kapazitäten etwas auch nur Annäherndes zu tun und es fällt ihnen leichter rundheraus Israel zu beschuldigen statt auch nur in Erwägung zu ziehen, dass der Angriff von einer der vielen Terrorgruppen hätte kommen können, die während des Krieges mutwillig tausende Raketen und Mörser schossen – obwohl es im Gazastreifen viele dokumentierte Fälle von Opfern der in diesem Krieg und in früheren von Raketen der Hamas und dem Islamischen Jihad gegeben hat.

Es scheint als sei die Organisation, die die Klage gegen Israel erhoben und nicht auf die Anfragen der IDF nach mehr Information geantwortet hat, die ihre Schuldzuweisung an Israel untermauert, das Al-Mezan Center war.

Werde Newsweek und andere Medienorgane, die als Tatsache berichteten, die Familie sie durch einen israelischen Luftangriff getötete worden, zwei Jahre nach dem Geschehen eine Korrektur veröffentlichen? Das erscheint höchst unwahrscheinlich.

Wird Amnesty sein „Gaza Patform“ korrigieren, damit die neue Information eingearbeitet ist? Schon die Vorstellung ist lachhaft, angesichts der Ungenauigkeit dieses Werkzeugs und Amnestys Weigerung seine vielen Fehler zu korrigieren, die alle zu Ungunsten Israels ausfallen.

Wird B’Tselem ihre Statistiken ändern? Das ist die interessanteste Frage.

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