Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-24. September 2016)

Sonntag, 18.09.2016:

Das Terrorpärchen von Hebron gestern: Der Mann ist tot, die Frau im Krankenhaus. Sie hinterließ ein Testament, in dem sie sagte sie nahm an dem Anschlag teil, um ihre voreheliche Beziehung zu dem toten Terroristen wieder gutzumachen.

Ein 20-jähriger Araber wurde wegen Hetze angeklagt, nachdem er auf Facebook die Ermordung der schlafenden 13-jährigen Hallel pries und schrieb, die „Eliminierung des zionistischen Kindes“ sei „unerlässlich“ gewesen.

Montag, 19.09.2016:

Infolge der Terroranschläge am Morgen wurden die zentralen Eingänge zur Altstadt von Jerusalem und zum Tempelberg (hier mit Ausnahme der Mitglieder der Waqf) geschlossen.

Ferienlager der PA: Palästinensische Kinder lernen, dass Judenabstecher Helden sind. Deshalb ist ein Lager in Bethlehem nach einem 16-jährigen Messerstecher benannt worden. Die Lager werden unter Aufsicht des obersten Rats der PA für Sport und Jugend und in Partnerschaft mit dem PA-Bildungsministerium veranstaltet.

Mahmud Abbas sprach vor „palästinensischen“ Studenten in Venezuela. Dort rechtfertigte er die neue Welle der Messerstecher-Anschläge in Israel; die palästinensischen Kids „haben keine Hoffnung“. (Und niemand ist daran beteiligt, es gibt ja keinerlei Hetze in den Medien, Moscheen, Schulen…)

Einige Knesset-Abgeordnete und „Land of Israel“-Aktivisten besuchte Hebron und Umgebung. Sie wurden von linken Aktivisten verbal und physisch angegriffen.

Am Abend fand der „Jerusalem-Lauf“ statt (mit verschiedenen Streckenlängen). Einige PalAraber nutzten das wieder zu Hetze: damit solle Jerusalem verjudet werden.

Dienstag, 20.09.2016:

Die UNO-Vollversammlung eröffnet ihre Sitzungsperiode. Das scheint der Anlass dafür zu sein, dass die PA-Araber ihre Angriffe auf israelische Fahrzeuge wieder hochfahren – ein Muster, das sich in den letzten Jahren immer wieder gezeigt hat. Sie schienen zu glauben, dass sie damit ihre Sache puschen können.

Mittwoch, 21.09.2016:

Die PA lügt weiter über ihre Terroristen: Die Stecher sind „unbewaffnete Opfer israelischer Hinrichtungen“. Israel führt eine einseitige (Mord-) Kampagne. Und die PLO ruft auf den „Volkskampf gegen die Besatzung zu eskalieren“. (Wie verträgt sich „eskalieren“ mit Frieden?)

Das Rabin Center in Tel Aviv hat sich einen Unfreund gemacht. Der Direktor des Yescha-Rats stellte dort fest, dass die „Forscher“ sie Siedler „als Besatzer verewigt“ und die Terroropfer schlicht außen vor lässt.

Der Oberkommandierende des Südkommandos ist sich sicher: Die Hamas ist auf den nächsten Krieg fertig vorbereitet.

Donnerstag, 22.09.2016:

Die Fatah veröffentlichte mal wieder antisemitische Karikaturen, mit denen behauptet wird, dass die Juden hinter dem Terror der Welt stecken:

Premierminister Netanyahu sagte in seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung, dass Israel bereit ist mit der PA Frieden zu schließen „wie wir das mit Ägypten gemacht haben“. Das folgte der Rede von Ägyptens Präsident Sisi, der Israel und die Palästinenser aufforderte an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Derweil versucht die PA weiter Israel aus der FIFA und der UEFA werfen zu lassen. Mahmud Abbas forderte vor der UNO, Israel müsse „Palästina“ endlich anerkennen, die PalAraber hätten umgekehrt Israel schon 1993 anerkannt. Er warf den USA und Großbritannien darüber hinaus vor, sie würden Israel nicht unter Druck setzen; die Briten sollten sich für die Balfour-Erklärung entschuldigen, indem sie die PA als Staat anerkennen. Israelische Siedler seien wie Terroristen; Israel führe außergerichtliche Hinrichtungen durch und habe die Oslo-Vereinbarungen aufgekündigt, ohnehin in jedem Aspekt gebrochen.
Dann setzte er noch einen drauf: Israel besetzt seit 1948 palästinensisches Land. Es verletzte und verletzt die Resolution 181 der UNO-Vollversammlung, die eine Teilung des britischen Mandats forderte. (Wobei er so tut, als sei diese verpflichtend statt wegen der arabischen Ablehnung hinfällig!)

Freitag, 23. September 2016:

Die NGO Islamic Relief Worldwide will Israel vor Gericht zerren, weil ihr die „Arbeit“ in der „Westbank“ verweigert wird. Sie war auf die Verbotsliste gesetzt worden, weil sie Geld an die Hamas geschleust hat.

Heckmeck:
– Das Nahost-Quartett warnte, die israelischen Siedlungsaktivitäten würden riskieren die Chancen einer Friedenslösung mit zwei Staaten zu beenden.

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