Wie Glaubwürdig ist der PA-Friedenswille? (2001)

Beispiele für das, was Palästinenser „Waffenstillstand“/“Feuerpause“ und „Streben nach Frieden“ nennen
und dem, was sie sonst noch an „friedlichen“ Äußerungen von sich geben:

Die offizielle Fatah-Webiste berichtete (auf http://www.fateh.net/e_editor/01/311201.htm zum 38-jährigen Jubiläum der Gründung der Fatah über deren Geschichte und stellte Positionen klar, darunter:

„Sie [die Fatah] glaubt, dass ein legitimes palästinensisches [staatliches] Gemeinwesen die wichtigste Waffe darstellt, die die Araber gegen Israel, den Vorposten der imperialistischen Mächte, haben.“
Hier schreiben sie ganz deutlich, wozu der „Friedensprozess“ führen soll: die Ausgangslage für den Kampf gegen Israel zu verbessern und eine günstigere Ausgangsbasis zu bekommen. Schön, wie „glaubwürdig“ Arafats Friedensschwüre sind, wenn seine ureigene Organisation solche Fakten schafft!


Die offizielle Fatah-Website vermeldete auf http://www.fateh.net/e_editor/01/151201.htm im Dezember 2001:

„Als Konsequenz der übermäßigen Gewalt durch die israelische Armee breitete sich die Intifada über die Westbank, Gaza und andere Gebiete in die 1948 besetzten Gebiete aus.“
Also: Der Staat Israel ist ein Besatzungsstaat, sein Staatsgebiet ist besetztes Land – wo bleibt da die angebliche Anerkennung des Existenzrechts Israels? Und wie soll man glauben, dass Arafat Frieden mit Israel schließen will, wenn ausgerechnt seine PLO-Fraktion (die nichts ohne seine Erlaubnis tut) solche Sprüche los lässt?

„Er [Sharon] wusste, dass die Intifada eine rechtmäßige, friedliche Reaktion auf die israelische Besatzung ist.“
Wie friedlich diese „Intifada“ ist, haben über 500 [Stand vom Juli 2002] tote und tausende verletzte und verstümmelte Israelis gemerkt – darunter die in Ramallah gelynchten Soldaten, ein 10 Monate altes Mädchen, das von einem palästinensischen Scharfschützen in den Armen seiner Mutter erschossen wurde (die PA behauptete übrigens, die Mutter habe das Kind selbst getötet), 21 Jugendliche, die am 1. Juni 2001 in Tel Aviv von einem besonders friedlichen Selbstmord-Bomber zerfetzt wurden, 15 Kunden einer Pizzeriaa, die von einer überaus friedlichen Selbstmord-Bombe zerrissen wurden, die 16 Benutzer eines Busses in Haifa, die absolut gewaltfrei mit Handgranaten und Sturmgewehren nieder gemetzelt wurden, ein israelischer Minister, der von völlig friedfertigen PFLP-Männern vor seinem Hotelzimmer erschossen wurde – muss ich noch weitere Beispiele anführen?

„Sharons Gräueltaten machten ihn zu einem Kriegsverbrecher, der jetzt in Abwesenheit in Belgien vor Gericht steht.“
Nur dass das auf tönernen Füßen steht – übrigens ist auch der Kriegsverbrecher Arafat in Belgien angeklagt (aber das zählt ja nicht).

„… Während diese Ziele die Quintessenz unseres nationalen Konsenses darstellen, sollte nationalen und islamischen Kräften innerhalb der palästinensischen Gesellschaft erlaubt sein, ihre eigenen Strategien und Ideologien zu verfolgen.“
Mit anderen Worten: Während Arafat von Frieden und Verhandlungen redet und seine eigenen „Kräfte“ angeblich keine „Initiativen“ gegen Israelis mehr unternehmen werden, darf man den Terroristen von Hamas, Hisbollah und Islamischem Jihad auf keinen Fall verbieten Bomben, Mörser und Gewehrkugeln völlig friedlich und in purer „Selbstverteidigung“ auf Israelis abfeuern, damit diese absolut gewaltfrei ermordet werden!
Wie viel Verlogenheit braucht der Westen noch, bis er aufwacht?


Am 16.12.2001 hielt Yassir Arafat eine weit beachtete Rede, in der er die Einstellung einige terroristischer Aktionen beschwor (zwei Tage später wurde nicht beachtet, dass er genau das Gegenteil verkündete). Was davon zu halten ist, kann unter der Rubrik „Arafat“ nachgelesen werden.
Der Radiosender Arutz-7 berichtet am 24.12.2001, was Palestinian Media Watch am 23.12.01 anhand eines Artikels der PA-Tageszeitung Al-Hayat Al-Jadida analysierte:

Arafat ehrt „illegale“ Terroristengruppierung
Während PLO-Führer Yassir Arafat kürzlich weit verbreitete Versprechen an Präsident Bush und Premierminister Sharon gab, dass er terroristische Organisationen für illegal erkläre, fährt die palästinensische Führung fort ihre Solidarität mit Terroristen auszudrücken, wenn sie sich an Arabisch sprechendes Publikum wendet.
Nach Angaben von Palestinian Media Watch (PMW) hielt die Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) eine Feier zu ihrem 34-jährigen Bestehen ab. Die PFLP ist die Terror-Organisation, die den israelischen Minister Rechavam Ze’evi ermordete. Die PA erlaubte nicht nur die Feier der „illegalen“ Organisation, Arafat schickte auch seinen Kabinett-Sekretär Ahmed Abed Al-Rahman, um dort eine Rede für ihn zu halten. Eine Übersetzung der Rede legt offen, dass die PA die PFLP lobt und die Einheit „aller palästinensischen Fraktionen“ rühmt.
Um sicher zu stellen, dass die Botschaft der Einheit ein größeres arabisches Publikum erreicht, veröffentlichte die offizielle PA-Zeitung einen langen Artikel auf der Titelseite, die den Anlass in allen Details schilderte. Der Artikel beinhaltete ein Foto von Arafats Helfer Al-Rahmen, wie er auf der Feier sprach, wo er seine Verachtung für die USA und Israel ausdrückte. Er sagte auch, dass zwar eine harte Haltung eingenommen werde, die internen Angelegenheiten aber mit Weisheit und Vorsicht behandelt wird, um die Verschwörung Sharons und seiner amerikanischen Verbündeten zu durchkreuzen.

PMWs Fazit: Arafat führt die Welt über sein Verhältnis zu Terror-Organisationen an der Nase herum.
Arafats Botschaft in Englisch an Bush: Die Terror-Organisationen sind für illegal erklärt.
Arafats Botschaft an die Palästinenser: Die PA und die Terror-Organisationen sind vereint.

Ich finde es interessant, dass solche Äußerungen, die eindeutig belegen, was die palästinensische Führung wirklich vor hat, hier bei uns keinerlei Beachtung finden oder als pures Gerede, das nicht ernst genommen werden muss, abgetan wird!


Tzemach News Service, USA (Florida), 21.10.2001

Mythen und Fakten: Der Stufenplan und die Zerstörung Israels

Der Wunsch nach friedlichen Beziehungen zwischen Juden und Arabern verleitet die Menschen manchmal dazu, die öffentlichen Kommentare von arabischen Beamten und Veröffentlichungen in den Medien zu übersehen, die oft aufhetzend und manchmal offen antisemitisch sind. Regelmäßig werden gegenüber westlicher Zuhörerschaft moderatere Töne übernommen, aber genauere und mehr von Herzen kommende Ansichten werden in Arabisch gegenüber den Wählern des Sprechers verwendet.

>> „Das palästinensische Volk akzeptierte die Oslo-Vereinbarungen als einen ersten Schritt und nicht als Dauerzustand, gegründet auf der Voraussetzung, dass der Krieg und Kampf auf dem Boden (d.h. vor Ort gegen israelisches Gebiet) effizienter ist als ein Kampf von einem entfernten Land… denn das palästinensische Volk wird die Revolution fortsetzen, bis die Ziele der Revolution von 1965 erreicht werden…“ – PA/PLO-Minister für Versorgung Abd El Aziz Shahian, in: Al Ayaam, 30.05.2000 [Die „Revolution von 1965″ ist die Gründung der PLO und die Veröffentlichung des palästinensischen Bundes, der die Zerstörung Israels durch einen bewaffneten Kampf fordert.]

>> Als wir 1965 die Waffen aufnahmen und die moderne palästinensische Revolution begann, hatte sie ein Ziel. Dieses Ziel hat sich nicht geändert und ist die Befreiung von Palästina.“ – Salim Alwadia Abu Salem, Berater für Palästinensische Politische Angelegenheiten, in: Al-Haya al-Jadida, 20.01.2000.

>> „Ich möchte sagen, dass dies unser Palästina ist, von Metulla [Israels nördlichste Stadt] bis Rafiah [Südgrenze] und nach Aqaba [Israels südlichster Punkt], vom Fluss [Jordan] bis zum [Mittel-] Meer, ob sie das nun wollen oder nicht.“ – Dr. Jareer Al-Kidwah, Berater von „Präsident“ Arafat im PA/PLO-Fernsehen, gesendet am 29.11.2000

>> „Wenn wir damit einverstanden sind unseren Staat auf 22% von dem, was Palästina ist, zu erklären und damit die Westbank und Gaza meinen, bleibt unser Endziel die Befreiung des ganzen historischen Palästina vom Fluss bis zum Meer… Wir unterscheiden die strategischen, langfristigen Ziele von den politischen Stufen-Zielen, zu deren Akzeptanz wir vorläufig aufgrund internationalen Drucks gezwungen sind.“ – Faisal Husseini, Al-Arabi, 24.06.2001

>> „Die Gewalt ist um die Ecke und die Palästinenser sind bereit, sogar 5000 Leben zu opfern“. – PA-Justizminister Freih Abu Middein, Al-Hayat al-Jadida, 24.08.2000

>> „Die Intifada wird bis zur Erreichung unserer nationalen Ziele fortgeführt.“ – PA-Finanzminister Muhammad Al-Nashashibi, Al-Ayyam, 10.10.2000


Leserbrief aus der Mailingliste „honestly-concerned.org“:

  • In den bisherigen Abkommen zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde ist immer wieder die Aufforderung zur Gewalt gegen den anderen Vertragspartner untersagt worden, so im 12.Artikel des Gaza-Jericho-Abkommens vom Mai 1994 und im 22.Artikel des Oslo-Abkommens vom 28.9.1995, nach dem Israel und die palästinensiche Autonomiebehörde verpflichtet sind, „von Aufforderungen zur Gewalt einschließlich feindlicher Propaganda gegeneinander abzusehen“ und schließlich auch im Wye-Abkommen von 1998.
  • Am 13.September 1993, am selben Tag, an dem Jassir Arafat in Washington den Oslo-I-Vertrag unterzeichnete und sich als Friedensvertreter feiern ließ, sagte er im jordanischen Fernsehen – auf arabisch, für westliche Ohren nicht verständlich – zu den palästinensischen Arabern: „Da wir Israel nicht im Krieg besiegen können, tun wir es in Phasen. Wir nehmen soviel Territorium von Palästina wie möglich und errichten unsere Souveränität dort. Dann benutzen wir es als Sprungbrett, um mehr zu nehmen. Wenn die Zeit gekommen ist, können wir die arabischen Nationen auffordern, sich uns beim Endschlag gegen Israel anzuschließen.“
  • Am 1.Januar 1994 sagt Arafat: „Die Wiedergewinnung unserer besetzten Territorien ist nur die erste Stufe auf dem Weg zur völligen Befreiung Palästinas.“
  • Am 10.Mai 1994 sagte Jassir Arafat in einer Moschee in Johannesburg/Südafrika, über das Osloabkommen mit Israel: „Dieses Abkommen – für mich hat es nicht mehr Bedeutung als das Abkommen, das zwischen unserem Propheten Mohammed und dem Stamm der Kuraisch unterzeichnet wurde – … ein verachtenswerter Waffenstillstand. In der gleichen Weise, wie Mohammed es damals akzeptiert hat, akzeptieren wir heute dieses Streben nach Frieden.“
  • Zur Erklärung: Mohammed schloß mit den Kuraischiten in Mekka im Jahre 628 einen Waffenstillstand, weil er sie zu diesem Zeitpunkt nicht besiegen konnte und weil er von den Kuraischiten die Genehmigung brauchte, daß die Moslems in der Ka’aba beten können. Als er nach wenigen Jahren stark genug war, hob er den Vertrag auf, griff die Kuraischiten an, besiegte sie und tötete jedes männliche Stammesmitglied.
  • Diesen Vergleich gebrauchte Arafat zu einer Zeit, als Yitzchak Rabin Ministerpräsident war, also einer israelischen Regierung, die gegenüber den Arabern in vielem nachgab. Arafat sagt so was natürlich nicht vor westlichen Ohren und bei westlichen Zeitungsinterviews, sondern er hat es in einer Moschee in Südafrika gesagt, wo – für ihn peinlicherweise – jemand seine Rede aufnahm. Es zeigt jedenfalls, daß Arafat in seinem Herzen weiterhin hofft, Israel zu vernichten.
  • Am 27.Mai 1994 sagt der Chef der palästinensischen Polizei, Jibril Rajoub an der Universität Bethlehem: „Für diejenigen, die gegen das Abkommen mit Israel sind, stehen die Türen zum verstärkten bewaffneten Kampf weit offen.“
  • Im Juni 1994 stellt die palästinensische Polizei in Gaza die terroristischen Brüder Rajah und Amr Abu-Sita ein, die am 8.3.1993 den Israeli Uri Megidish ermordet hatten und um deren Auslieferung Israel gebeten hatte.
  • In einem Brief an den Hamas-Führer, Sheikh Yasssin, und an den Hamas-Terroristen, Sheikh Hunam, der 1989 bei einem Bus-Anschlag 14 Israelis ermordete, schreibt Arafat am 5.10.1994: „Sheikh Abdelhadi Hunam, ich erkenne euren Teil am Befreiungskampf Palästinas an. Euretwegen ist Palästina frei.“
  • Farouk Kaddumi („Außenminister“), ein führender Mann hinter Arafat in der PLO-Hierarchie, sagte 1994 nach OSLO-I, Israel sei ein künstlicher Staat, der beseitigt werden müsse.
  • Die Palästinenserpolizei haben noch kein einziges Mal während der unzähligen Demonstrationen in den letzten Jahren eingegriffen, auf denen in Anlehnung an die Busattentate in Israel ein Papp-Egged-Bus mit der Nummer der zerstörten Busses öffentlich verbrannt wurden und damit die Terroranschläge verherrlicht wurden.
    Der „Justizminister“ der palästinensichen Autonomiebehörde, Freih Abu Middein, sagt im April 1995 an der Al-Azhar-Universität in Gaza: „Der Hauptfeind des palästinensischen Volkes – jetzt und für immer – ist Israel. Diese Wahrheit darf unserem Bewußtsein nie entschwinden.“
  • Arafat sagt in derselben Universität in Gaza am 19.6.1995 über Dalal al-Maghrabi, die 1978 bei einem Terroranschlag dabei war, bei dem 37 Israelis umgebracht wurden: „Sie war eine der Helden. … Sie befehligte die Gruppe, die den ersten palästinensischen Staat in einem Bus errichtete. … eine Frau, auf die wir stolz sind.“
  • Am 3.9.1995 ehrt Arafat wieder die Terroristin Dalal al-Maghrabi und zusätzlich den Terroristen Abir al-Wahidi, der 1991 an der Ermordung eines Israelis beteiligt war: „Abir al-Wahidi … und Dalal al-Maghrabi, Märtyrer für Palästina.“
  • Am 7.9.1995 erhebt Arafat ziemlich unverhohlen Anspruch auf Städte, die sich im innersten Kern Israels und nicht in der sogenannten Westbank befinden, wie z.B. Haifa und Lod: „O Lod, o Haifa, o Jerusalem, ihr kehrt heim, ihr kehrt heim.“
  • Arafat läßt im Jahre 1996 einen Platz in Jericho nach dem arabischen Busbombenbauer Jihje Ajasch benennen und nennt ihn am 8.1.1996 „Held des palästinensichen Volkes“ und „Märtyrer“. Seine Polizisten stehen Spalier bei dessen Beerdigung und schießen zu seiner Ehre aus 21 Gewehren Salut.
  • Die palästinensische Polizei in Jericho stellt Anfang 1996 Abd al-Majid Doudin ein, der an der Planung des Selbstmordanschlages in Jerusalem am 21.8.1995 beteiligt war und daraufhin von einem palästinensischen Gericht zu 12 (!) Jahren Haft verurteilt worden war, aber kurz danach wieder freigelassen wurde.
  • Am 22.4.1996 läßt das palästinensiche Informationsministerium Folgendes verlauten: „Die israelische Regierung spricht von Greueltaten, die in Auschwitz, Birkenau und Dachau an Juden verübt wurden. … Unsere Heimat wurde in ein großes Konzentrationslager verwandelt.“
  • Am 7.6.1996 sagt Arafat: „Wenn Israel unsere Forderungen zurückweist …, haben wir 30.000 Mann unter Waffen.“
  • Feisal Husseini, getaufter und angeblich gemäßigter PLO-Vertreter in Jerusalem sagt am 9.9.1996 um 9.30 Uhr in der Sendung „Focus“ des syrischen Fersehens: „Alle Palästinenser stimmen darin überein, daß die gerechten Grenzen Palästinas der Jordan und das Mittelmeer sind. Was immer wir nun bekommen könnten, sollte genommen werden und darauf folgende Ereignisse in den nächsten 15 oder 20 Jahren geben vielleicht die Gelegenheit, die gerechten Grenzen Palästinas zu verwirklichen.“
    Arafat bezeichnet Israel am 6.10.1996 als „Dämon, der bekämpft werden müsse.“
  • Arafat sagt am 21.10.1996 zu Arabern aus Hebron, die sich über die Anwesenheit jüdischer Bewohner in der Stadt beschweren: „Wie? Sind euch die Steine in Hebron ausgegangen?“
  • Arafat ruft wegen einer Tunnelöffnung, die übrigens die Fundamente der Moscheen des Tempelberges überhaupt nicht berührt, im November 1996 zu einem Aufstand auf. Dabei versuchen die Araber jüdische Siedlungen und Heiligtümer zu stürmen. Israelische Soldaten sterben. Wem wird die Schuld gegeben: Netanyahu und Israel.
    Im Hebronabkommen ist festgelegt, daß arabische Demonstranten nur im Abstand von 300 m zur israelisch verwalteten Zone demonstrieren dürfen. Aber die arabischen Polizisten setzten diese Bestimmung in keiner Weise durch. Bei den Demonstrationen im Frühjahr 1997 kamen die arabischen Demonstranten bis an die Gebietsgrenze, und kein arabischer Polizei versuchte sie, z.B. durch Gummigeschosse, 300 m davor aufzuhalten.
  • Die PLO-Behörde erläßt 1997 ein Gesetz, daß arabische Makler, die Land an Israelis verkaufen, zum Tode verurteilt werden. 3 werden daraufhin ermordet. Am 11.7.1997 erklärt der von Arafat ernannte Mufti von Jerusalem, Ikrama Sabri, im Freitagsgottesdienst der Jerusalemer Al-Aksa-Moschee: „Juden sind Hundesöhne und Schweine.“
  • Am 21.7.1997 sagt Jabril Rajoub, oberster Polizeichef der palästinensischen Autonomiebehörde, im Radiosender der Autonomiebehörde, Voice of Palestine: „Sobald der letzte Jude aus Hebron vertrieben wurde, wird es nicht mehr lange dauern, bis auch der letzte Jude aus Jerusalem und aus ganz Palästina heraus ist. Dann wird hier endlich Ruhe und Frieden herrschen.“
  • Der Präsident des palästinensischen Autonomieparlaments, Ahmad Korei, trampelt im Juli 1997 in Ramallah auf der Asche einer verbrannten israelischen Flagge herum.
  • Im Juli 1997 wird bekannt, daß der Polzeichef von Gaza dem Einsatzleiter der Polizisten den Befehl gegeben hat, mit palästinensischen Autonomiepolizisten eine israelische Siedlung bei Nablus anzugreifen. Die israelische Polizei zeichnete ein entsprechendes Telefongespräch auf.
  • Im August 1997 umarmt Arafat demonstrativ führende Vertreter der Hamasterroristen, die Terroranschläge in Israel verüben und das erklärte Ziel haben, Israel zu vernichten.
  • Arafats Polizei greift 1997 nicht ein, obwohl der Hamasführer Rantisi im Autonomiegebiet mehrmals zu weiteren Terroranschlägen aufrief. Die Autonomiebehörde will 1997 verhindern, daß im Schulunterricht in Ostjerusalem die arabischen Schüler vom Holocaust hören und wollen entsprechende arabische Bücher boykottieren. Sie wollen verhindern, daß ihre Bürger ein Verständnis für die Juden aufgrund der jüdischen Geschichte gewinnen.
  • In Bethlehem hat die Autonomiebehörde eine ganz neues Denkmal errichten lassen, das das Gebiet des zukünftigen „Palästinenserstaates“ darstellt: Es ist das ganze Gebiet vom Mittelmeer bis zum Jordan, von der libanesischen Grenze bis nach Eilat zu sehen, d.h. man strebt einen Palästinenserstatt auf dem ganzen Gebiet des heutigen Israel an.
  • Im August 1997 erscheinen auf der Internet-Homepage der PLO Nahost-Landkarten mit dem Titel „Palästina und Umgebung“, in denen die arabischen Länder benannt sind, Israel aber nirgends erwähnt wird, d.h. im Herzen streben die Araber nach der Vernichtung Israels. Auch sonst erscheinen immer wieder Karten des ganzen Heiligen Landes mit der Bezeichnung Palästina.
  • Im September 1997 verbrennen Angehörige von Arafats Fatah-Jugendgruppe die israelische Fahne in Gaza als Zeichen dafür, daß Israel vernichtet werden soll. Die Polizei der PLO, die in Oslo auf dem Papier Israel anerkannt hat, schreitet nicht ein.
  • Auf einem Kongreß am 29.12.1997 sagt der Hamasführer Mussa Abu Marsuk: „Das zionistische Gebilde (Israel) wird nicht in unserer Region verbleiben, auch wenn es noch 1 oder 10 Jahre überleben wird; es ist ein Fremdkörper und muß daher beseitigt werden!“ Arafat nahm an diesem Kongreß teil und klatschte zu dieser Rede auch noch Beifall.
  • Trotz Friedensversprechen im Oslovertrag feierte die PLO mit ihrem Präsidenten Arafat am 1.Januar 1998 den 33.Jahrestag des 1.Terroranschlages der Fatah-Gruppe. Dabei wurde von maskierten Gruppen, die an Arafat vorbeizogen, die israelische Fahne verbrannt und gerufen: „Es lebe der Terror! Israel hat keine Chance!“ Arafat hob zustimmend und jubelnd seine Hand zum V-Siegeszeichen.
  • Am 18.April sagte Arafat im ägyptischen ORBIT-Satellitenfernsehen: „Das Oslo-Abkommen ist eine vorübergehende Waffenruhe, und ich begrüße jeden palästinensischen Selbstmordmärtyrer und hoffe, selbst einer zu werden.“ Außerdem verglich Arafat wieder das Oslo-Abkommen mit Mohammeds Bruch des Friedensvertrages mit dem Koraschitenstamm (s.o.)
  • Am 14.5.1998 sagt Hamed Bitawi, Vorsitzender der Vereinigung der religiösen Gelehrten in Palästina und des palästinensischen Sharia-Berufungsgerichts, im Fernsehen (Al-Jazira): „Unsere Wahl ist der militärische Weg. Wir müssen die jämmerlichen Verhandlungen beenden. Die Zeit ist gekommen für den Heiligen Krieg und das Märtyrertum.“
  • Am 24.5.1998 sagt Abd al-Rachman, ein Mitglied der palästinensichen Autonomiebehörde, im palästinensischen Fernsehen: „Jerusalem ist eine palästinensisch arabische Stadt und hat keine Beziehung zu Israel.“
  • Im Frühjahr und Sommer 1998 sah man im Kinderprogramm des offiziellen palästinensischen Fernsehens am Freitagnachmittag 5-10 jährige Kinder folgendes sagen:
    „Wenn ich zu Deinen Toren eingehe, Jerusalem, verwandle ich mich in eine Selbstmordattentäterin!“ Die erwachsenen Betreuer riefen dabei: „Bravo! Bravo!“ (ein ca. fünfjähriges Mädchen)
    „Die Unterdrücker haben ihre Grenze überschritten. Deshalb sind Jihad und Opfer die Pflichten. … Der Tod wird rufen, und das Schwert wird von einem großen Gemetzel verrückt sein. … O Palästina, die Jugend wird dein Land erlösen.“ (14. Mai, ein etwa zehnjähriges Mädchen)
    „Oh, meine Schwester, singe immer wieder über mein Leben als ein Selbstmordkrieger.“ (ein ca.siebenjähriges Mädchen) „Ich habe das Land mit meinem Blut getränkt. Palästina gehört uns, nicht den Zionisten.“ (1.Juli)
    „Wir sind bereit mit unseren Gewehren. Wir sind bereit mit unseren Gewehren.“ (2.Juli)
  • Im August 1998 veröffentlicht Arafats Fatah (größte Gruppe der PLO) im Internet eine Homepage (auf Englisch)(http://www.fateh.org) ihrer Verfassung, in der zur Zerstörung Israels aufgerufen wird, z.B. unter der Überschrift „Goals“ (Ziele)Artikel 12: „Die vollständige Befreiung Palästinas und Auslöschung der zionistischen Wirtschaft, politischen, militärischen und kulturellen Existenz.“; unter der Überschirft „Method“ Art.19: „wollen nicht ruhen, bis der zionistische Staat zerstört ist und Palästina vollständig befreit.“
  • Die palästinensische Journalistenvereinigung verbietet ihren Mitgliedern, außerhalb ihrer beruflichen, journalistischen Tätigkeit israelische Akademien und Fortbildungen zu besuchen oder weitere private, freundschaftliche Kontakte mit Israelis zu unterhalten. Diese Entscheidung wurde nach einer Tagung arabischer Journalisten in Ägypten im Sommer 1998 getroffen. Tawfiq Abu Khousa, der Vizepräsident dieser Journalistenvereinigung, sagte, daß Journalisten, die gegen diese Regel verstießen, auf eine schwarze Liste kämen und ihre Namen bekanntgemacht würden, so daß offizielle arabische Stellen mit ihnen nicht mehr zusammenarbeiten würden.
  • Das Palästinenserparlament verabschiedete ein neues Gesetz mit dem Namen „Gesetz bezüglich des Besitzes von palästinensischem Grundbesitz durch Ausländer“, nach der jeder israelische Bürger oder jede israelische Institution, die Grundbesitz in Palästina besitzt, sich strafbar macht „wegen der Gefährdung der nationalen palästinensischen Sicherheit“. Aut diesen Straftatbestand steht nach Recht der Autonomiebehörde die Todesstrafe. Unter diesen Straftatbestand fällt jeder israelische Hausbesitzer in Ostjerusalem oder in einer der Siedlungen in Judäa und Samaria. Das heißt, daß solche Personen z.B. bei der Durchfahrt durch Jericho festgenommen und zum Tode verurteilt werden könnten.
  • Farouk Kaddumi, der für außenpolitische Fragen zuständige Mann der PLO, der schon zuvor nach der Unterzeichnung der Osloverträge mit Aufrufen zur Zerstörung Israels aufgefallen war, sagte Mitte Oktober 1998 in der in den palästinensischen Autonomiegebieten erscheinenden Zeitung „Al Hayat al-Jedida“, daß ein Palästinenserstaat im Mai 1999 ausgerufen werden und daß dann die Palästinenser Gewalt zur Vertreibung der Israelis ausüben wollen: „Nachdem der Palästinenserstaat von den meisten Nationen der Welt wie erwartet erlangt haben wird, wird die israelische Anwesenheit auf palästinensischem Land illegal werden, und wir werden dagegen mit Waffen kämpfen.“
  • Obwohl im Wye-Abkommen festgelegt wurde, gegenseitige Hetze und Aufforderung zum Haß des anderen gesetzlich zu ahnden, wurde Anfang November 1998 wenige Tage nach Unterzeichnung des Abkommens vom offiziellen palästinensischen Fernsehen eine Sendung über den Glauben der Juden ausgestrahlt, in der es unter anderem hieß: „Ihre Torah (1.-5.Mose) heute ist lediglich eine Sammlung … von Lügen über Gott“. – „die Juden sind der Same des Satans und der Teufel“. – „Die Juden glauben nicht an Gott noch an die Endzeit.“
  • Ende Januar 1999 feierte die Hamas in den palästinensischen Autonomiegebieten ihren 12.Jahrestag. Dabei zeigte sie in aller Öffentlichkeit in einer Art Schauspiel, wie man gefangene israelische Soldaten foltert und umbringt. Öffentlich warben sie auch für neue Selbstmordattentäter. Die palästinensische Polizei schritt nicht ein.
    In einer Rede im Autonomiegebiet in Ramallah am 4.August 1999 sagt Arafat: „Wir werden bald in Jerusalem einziehen, wie einst die Moslems zur Zeit der Kreuzritter.“ Die Moslems zogen nicht friedlich in Jerusalem ein, sondern führten Krieg gegen die Kreuzritter und besiegten sie. Wenn man Arafats Worte ernst nimmt, will er Krieg gegen Israel und Israel besiegen. Die Kreuzritter waren aggressive, brutale Eroberer. Die Worte Arafats verraten, was er in seinem Inneren denkt, auch wenn er es vor westlichen Reportern unterdrückt und verheimlicht: Israels sei ein brutaler Erobererstaat, der es verdient aus dem Nahen Osten vertrieben zu werden wie die Kreuzritter.
  • Im November 1999 findet sich in derselben unter der Rubrik „Sport“ eine Erwähnung Israels, die Israels Namen nicht verwendet und damit die Rechtmäßigkeit der Existenz Israels ablehnt: „Das hebräische Gebilde nimmt an der Weltmeisterschaft in Malaysia teil.“
  • Am 28.Dezember 1999 wird anlässlich des moslemischen Fastenmonats Ramadan in der offiziellen Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat Al-Jadida, Yichye Ayash zum „Märtyrer des Tages“ ernannt. Ayash, auch „der Ingenieur“ genannt, baute mehrere Bomben für palästinensische Terroranschläge, bei denen insgesamt 51 Israelis starben und noch weit mehr verletzt wurden. Ayash wurde im Januar 1996 umgebracht, manche Stimmen sagen: durch den Mossad. In der besagten Zeitung wird er außerdem noch als „heroischer Märtyrer“ bezeichnet und man liest dort auch über den Umgang der Autonomiebehörde mit Terroristen: „Mit der Aufrichtung der Palästinensichen Nationalen Autorität fand er (Ayash) Zuflucht in Gaza.“. (Siehe oben seine Ehrungen durch die Palästinensische Autonomiebehörde schon 1996.)
  • Anfang Februar 2000 ist in der Autonomiestadt Nablus unter den Augen der palästinensischen Polizei, die nicht eingreift, bei einer Parade der islamischen Terror-Organisation Hamas Folgendes zu sehen: Kinder von ungefähr 5 Jahren gingen auf der Parade als anti-israelische Selbstmordattentäter mit Bomben-Attrappen, die um ihren Körper geschnallt waren. Auf der Parade wurden auch Pappmodelle israelischer Busse in die Luft gesprengt und Pappmodelle jüdischer Siedlungen angezündet.
  • „Oslo ist eher der Fuss in der Tür, weniger ein dauerhaftes Friedens-Abkommen, bis dass die Revolution ihre Ziele von 1965 erreicht hat.“ (Der Minister der Autonomiebehörde, Shahin, zitiert in der Zeitung Al-Ayam vom 30.Mai 2000; die Ziele der PLO-Charta von 1965 sind die Verichtung Israels und die Errichtung eines Palästinenserstaates zwischen Mittenlmeer und Jordan.)
  • Am 3.Juli 2000 rief Imad Al Faluji, der palästinensische Minister für Nachrichenwesen, auf einer Sitzung des Palästinensischen Zentralrates in Gaza die islamische-arabischen Terrorgruppen Hamas und Islamischer Yihad wie Verbündete dazu auf, sich auf einen bewaffneten Konflikt mit Israel vorzubereiten. „Es wird einen Kampf um Jerusalem geben. Siedlern wird es nicht gestattet sein, in ihren Häusern zu bleiben.“, sagte Faluji.
  • Als Yassir Arafat am 26.Juli 2000 von den gescheiterten Camp-David-Verhandlungen nach Gaza zurückkehrt wird er für seine Unnachgiebigkeit in der Jerusalemfrage gelobt und es steht auf vielen Mauern der Satz „Willkommen zuhause, Saladin unserer Zeit“. Saladin zeichnete sich durch Krieg gegen die Kreuzfahrer (mit denen die Juden in Israel hier verglichen werden) mit dem Ziel ihrer Vertreibung aus Israel und die gewaltsame Eroberung Jerusalems aus.
  • „Die Toten werden nicht auferstehen, bis die Palästinenser die Juden umgebracht haben werden. … Alle Abkommen mit Israel sind nur provisorisch.“ (eine Freitagspredigt, die im offiziellen Fernsehen der Autonomiebehörde am 28.Juli und 11.August ausgestrahlt wurde.)
  • Am 28.Juli 2000 sagte Dr.Abu Halbiah, Mitglied des palästinensischen Nationalrates, dass „es dann eine Totenauferstehung geben wird, wenn im Heiligen Krieg alle Juden getötet wurden.“
  • Anfang Oktober 2000 läßt Arafat fast alle führenden Hamas-Terroristen aus ihren Gefängnissen frei und lädt einige – wie Verbündete – auch noch ganz offiziell zu einer Kabinettssitzung ein. Hier werden also Menschen wie Verbündete behandelt, die die Vernichtung Israels auf ihre Fahnen geschrieben und ihren Ziele durch Terroranschläge (z.B. auf Busse) schon oft haben Taten folgen lassen.
  • Die von Dr.Achmed Abu Halabia, Rektor der Islamischen Universität Gaza, am 14.10. gehaltene Freitagspredigt wurde im offiziellen palästinensischen Fernsehen übertragen. Diese Predigt sucht an terroristischer Gesinnung und Menschenverachtung ihresgleichen. Hier einige Auszüge: „Juden sind Kriminelle und Terroristen.“ Dann zitierte er aus dem Koran eine anti-jüdische Aggression: „Die Juden müssen abgeschlachtet und umgebracht werden, wie Allah sagte: „Bekämpft sie.“ (Sure 9, Vers 29) Allah wird sie mit seinen Händen foltern und wird sie erniedrigen.“ Weiter sagte Halabia: „Juden sind die Verbündeten der Christen, und Christen sind die Verbündeten der Juden. … Habt kein Mitleid mit den Juden, ganz egal in welchem Land sie sind. Wo immer ihr sie trefft, bringt sie um.“
  • Der palästinensische Minister für Telekommunikation, Ammad Alfalougy, sagte am 18.10. auf einer Pressekonferenz in Dubai: „Wir sind stolz darauf, Terroranschläge gegen unsere Feinde, gegen Israel, durchzuführen. … Die Hisbollah hat eine ausgezeichnete Erfahrung. Wir wollen von dieser ausgezeichneten Erfahrung lernen.“
  • In der offiziellen Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat Al-Jadida droht der Chefredakteur Hafez Barguti in der Ausgabe vom 27.10 den Eltern, die die nicht wollen, dass ihre Kinder bei den Unruhen mitmachen und ihr Leben riskieren: „Es schmerzte mich, dass einige Väter ihren älteren Kindern verbaten, an diesen Demontrationen teilzunehmen, während dies ihr gutes Recht ist. Aber wenn einer von ihnen sagt: „Geh nicht, und jeder, der stirbt, ist ein Kadaver.“ – wirklich, dann ist dies eines der ernstesten Vergehen. Unsere Nation muss eine Lektion lernen und später mit denen abrechenen.
  • Am 22.12.2000 sagte der palästinensische Minister Abu Ali Schaheen in der palästinensischen Zeitung Al-Ayyam, dass es Ziel sei, ganz Israel zu erobern, indem er Orte in Kern-Israel wie Jaffa oder Beerschewa nannte: „Das palästinensische Volk, das heute seine Märtyrer begräbt, wird morgen die Rückgabe von Jerusalem, Jaffa und Beerschewa feiern.“
  • Am 31.12.2000 sagte Al Faluji, der palästinensische Minister für Nachrichenwesen: „Die Ermordung von Siedlern ist ein Vorrecht, das die Palästinenser haben. Die Siedler sollten lieber jetzt in Sicherheit verschwinden, bevor sie in Särgen davongetragen werden.“
  • Feisal Husseini, der sogenannte Jerusalem-Vertreter der palästinensischen Autonomiebehörde, sagte kurz vor seinem Tod in einem Interview mit der ägyptischen Zeitung Al-Arabi vom 24.6.2001: „Langfristiges Ziel ist die Befreiung Palästinas vom Fluss bis zum Meer.“ – damit meinte er einen palästinensichen Staat voim Mittelmeer bis zum Jordan-Fluss, ohne dass es Israel noch gibt.“
  • In einem Brief des Büros der Autonomiebehörde von Amman vom Ende Juni 2001, maschinell unterschreiben von Yassir Arafat, in dessen Besitz die ARD-Redaktion Kairo gelangte, lobt er die Tat des Selbstmordattentäters vor der Diskothek am Strand von Tel Aviv vor wenigen Tagen. Der Brief ist adressiert an die Familie des Selbstmordattentäters Said Hassan Hussein El Hotari, die in Jordanien lebt.
  • Am Freitag, dem 6.7.2001, hielt der moslemische Geistliche, Sheikh Muhammed Ibrahim Al-Mahdi, im offiziellen palästinensischen Fernsehen eine Predigt und sagte: „Wir müssen unsere Kinder zur Liebe zum Heiligen Krieg (Jihad) erziehen.“ Er sagte außerdem: „Wir werden nicht mit der Errichtung eines palästinensischen Staates allein zufrieden sein.“ …. Über die Zukunft Israels sagte er: „Wir heißen die Juden als religiöse Minderheit (Dhimmis – geschützt aber mit eingeschränkten Bürgerrechten), aber die Herrschaft in diesem Land wie in allen Ländern müss die Herrschaft Allahs sein.“
  • Am Freitag, dem 4.8.2001, enthielt die Predigt im offiziellen palästinensischen Fernsehen folgende Sätze:“Allah möge es geschehen lassen, dass die Moslems über die Juden regieren. Wir werden sie in die Luft sprengen in Hadera, in Tel-Aviv, in Netanya im Sinn der Gerechtigkeit Allahs … bis die Steine sagen werden: „Moslem, Diener Allahs, da ist ein Juden hinter mir, bring ihn um.““ – „Wir preisen die, die ihre Kinder zum Heiligen Krieg und zum Märtyrertum erziehen. Gepriesen sei der, der eine Kugel in den Kopf eines Juden schießt.“
  • In der Ausgabe vom 11.9.2001, einen Tag vor den teuflischen Terror-Anschlägen gegen die USA, findet sich in der offiziellen Zeitung der palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat-Al-Jedida, ein Artikel, der den Terror verherrlicht: „Die Selbstmordbomben-Attentäter von heute sind die edlen Nachfahren ihrer edlen Vorfahren: …. die libanesischen Selbstmord-Attentäter, die den US-Marine-Soldaten eine harte Lektion erteilten, … und dann … warfen sie die letzten verbleibenden (israelischen) Kämpfer aus der (südlibanesischen) Zone. Diese Selbstmordattentäter sind das Salz der Erde, die Maschinen der Geschichte. … Sie sind die Ehrenwertesten unter uns.“
  • Tafik Tirawi, der Chef des palästinensischen Geheimdienstes, sagte in einem Interview mit dem amtlichen Sender „Radio Stimme Palästinas“ am 1.Oktober 01: „Die, die das Feuer auf Israelis eröffnen, sind keine Terroristen. Die Israelis sind Terroristen. Wir sagen den Israelis, dass ihr Staat ein terroristischer Staat ist, der das Feuer auf unsere Bevölkerung eröffnet.“
  • Nur wenige Stunden nach der am Montag, 18.12.01 weltweit verbreiteten Fernsehansprache des Palästinenserführers, forderte Arafat das palästinensische Volk am Dienstag Abend, 19.12.01 dazu auf, mit dem gewalttätigen „Aufstand“ inklusive der „Märtyrertaten“, das heißt der Selbstmordattentate, weiter zu machen. „Wir sind alle Märtyrer im Paradies. Wir sind ein Volk von Helden“, erklärte Arafat der Menschenmenge, die sich außerhalb seines Hauptquartiers in Ramallah versammelt hatte. „Wir werden das Heilige Land mit unserem Blut und unserer Seele verteidigen“, proklamierte der Palästinenservertreter und sagte: „Ich bin bereit 70 Märtyrer für den Tod eines Israelis zu opfern.“ Die aufgebrachte Menge rief ihm in Sprechchören zu: „Millionen von Märtyrern marschieren schon nach Jerusalem.“

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