Wie Glaubwürdig ist der PA-Friedenswille? (2003)

Beispiele für das, was Palästinenser „Waffenstillstand“/“Feuerpause“ und „Streben nach Frieden“ nennen
und dem, was sie sonst noch an „friedlichen“ Äußerungen von sich geben:

Aus WSJ „Best of the Web“ (11.12.2003): Palästinas Beste und Gescheiteste

Eine Art „Baby Boom“ [heplev: bezieht sich auf einen vorher gehenden Kommentar] hat auch Auswirkungen auf palästinensisch-arabische Studenten. Associated Press berichtet aus Ramallah: „In einer Wahl zur Studenten-Vertretung in der Westbank, deren Wahlkampf sich darauf konzentrierte, wer die meisten Israelis getötet hatte, landete die gewalttätige Hamas Mittwoch einen überwältigenden Sieg über Yassir Arafats Fatah.“

In einer Debatte fragte der Hamas-Kandidat den Fatah-Kandidaten: „Hamas-Aktivisten dieser Universität töteten 135 Zionisten. Wie viele haben die Fatah-Aktivisten der Bir Zeit-Universität getötet?“

[heplev: Kommentar von „Best of the Web“] Muss uns wirklich jemand noch daran erinnern, warum diese Leute keinen eigenen Staat haben sollten?]


Palestinian Media Watch, 27. Oktober 2003

PA-Zeitung: Amerika muss im Irak bekämpft werden – Israel muss vernichtet werden
Von Itamar Marcus

Einleitung:
Die zwei brennenden Fragen der arabischen Welt heute sind die totale Vernichtung Israels und der Kampf gegen die USA im Irak, sagt die offizielle Zeitung der palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat Al-Jadida. Die Forderung nach der Vernichtung Israels, eine grundsätzliche und weit verbreitete arabische Ansicht, sollte nach Abschluss der Oslo-Vereinbarung von der PA abgelehnt werden, wird aber von den straff kontrollierten PA-Medien weiter gefördert. Man sollte bedenken, dass die Weigerung, Israels Existenz anzuerkennen, im Artikel durch die Ablehnung des Names Israel genauso ausgedrückt wird, wie auch Bezugnahmen auf Israel in Anführungszeichen erfolgt: „Israel“ – was andeutet, dass es „das sogenannte Israel“ heißen soll.

Der Artikel beschreibt Israel und die USA als gleiche und Hauptfeinde der arabischen Welt; das stimmt mit der Meinung der allgemeinen palästinensischen Bevölkerung überein, wie die PMW-Umfrage zeigt, die letzte Woche in Washington veröffentlicht wurde. Diese Umfrage fand heraus, dass 87% der Palästinenser der Meinung sind, dass entweder die USA oder Israel „die größte einzelne Bedrohung des Weltfriedens“ sind. (51% nannten Israel, 36% nannten die USA.) Der Aufruf des Artikels, die Amerikaner im Irak zu bekämpfen, stimmt ähnlich mit den Meinungen in der PA überein, da die Umfrage ergab, dass 42% der Palästinenser die irakischen Anschläge auf Amerikaner und 74% der Palästinenser Saddam Hussein im Krieg unterstützten.

Der folgende Abschnitt entstammt dem Artikel in der PA-Zeitung:

Während dieser Augenblicke in der Geschichte ist es extrem wichtig, eine direkte und entschiedene Haltung gegenüber dem Imperialismus einzunehmen, besonders gegenüber dem zionistischen Gebilde. Es gibt keine andere Option als Widerstand gegen den Imperialismus… Es ist notwendig eine Position herauszubilden bezüglich des imperialistisch-zionistischen Projekts in der arabischen Region. Der Widerstand – der dazu dient die Entfernung der amerikanischen Besatzung des Iraks herbeizuführen – sollte mit allen Mitteln unterstützt werden. Das gleiche gilt für den Kampf gegen das zionistische Gebilde, bis das zionistische Projekt geschlagen ist, sein Gebilde eliminiert und ein freies und arabisches Palästina gegründet ist, als erstem Schritt auf eine Vereinigung des arabischen Heimatlands und dem Streben nach unabhängiger Entwicklung und Sozialismus. Es gibt keine anderen fundamentalen Lösungen für das arabische Problem außer diesem…

… Die Zweistaaten-Lösung, ein binationaler Staat oder sogar ein demokratischer Staat außerhalb der arabischen Dimension wird nicht in der Lage sein, den Kontrast zwischen den arabischen Massen und dem zionistisch-imperialistischen Projekt in der arabischen Region loszuwerden…
[Es gibt] eine weitere Sache, die die Weltbewegung entscheiden sollte und einen Standpunkt einnehmen sollte: Es gibt keine „progressiven Israelis“. Jede Person, die Teil des zionistisch-imperialistischen Projekts ist, selbst bei „Opposition“ gegen die zionistische Politik, ist Teil der Struktur von „Israel“… Eine Person kann nicht gleichzeitig progressiv und Teil des zionistischen Gebildes sein, des zionistischen Projekts… Israel ist ein illegitimer Staat. Diese Definition trifft auf Organisationen und Individuen zu, die es [Israel] repräsentieren oder anerkennen. Um diese Unrechtmäßigkeit zu betonen, sollten daher alle Verbindungen zu den „Israelis“ beendet werden – mit anderen Worten: Normalisierung mit Zionisten sollte weltweit abgelehnt werden, nicht nur in der arabischen Heimat…
… Es gibt keine andere Möglichkeit als die Eliminierung des imperialistisch-zionistischen Projekts… Widerstand gegen Israel heißt Widerstand gegen Globalisierung und umgekehrt…“

[Kommentar von Dr. Hischam Al-Bustani, jordanischer Kolumnist,
in Al-Hayat Al-Jadida, der offiziellen PA-Zeitung, 25. Oktober 2003]

“Israel lehnt palästinensisches Angebot einer ‘dauerhaften Waffenruhe’ ab”
Shaath, Shalom bilden bilaterales Gremium für Außenpolitik

Palestine Media Center- (PMC) [Offizielles Organ der PA], 04.08.2003
http://www.palestine-pmc.com/details.asp?cat=1&id=966

Vorbemerkung heplev:
Das ist wieder ein tolles Stück der palästinensischen Verdrehung von Tatsachen: Israel wird vorgeworfen, dass es seit Beginn der Roadmap nichts Spürbares getan habe; anhand nicht in der Roadmap stehender Forderungen wird „belegt“, dass Israel seinen Aufgaben nicht nachkommt. Gleichzeitig wird selbstverständlich davon ausgegangen, dass die Palästinenser mit der „Hudna“ alles getan haben, um die Roadmap zu erfüllen – während Israels Forderung, die Palästinenser sollten die Aufgaben der Roadmap erledigen, als Hindernis für Fortschritt und Frieden dargestellt wird. Prima, nicht? Und ich erlebe, wie unsere Medien diesen Schwachsinn eifrig verbreiten, damit bei uns derselbe Eindruck erweckt wird: Israel ist schuld!

Der palästinensischen Außenminister schlug am Sonntag eine “dauerhafte Waffenruhe” im Konflikt mit Israel vor, wenn der jüdische Staat seinem Teil der von den USA gesponserten Roadmap zum Frieden nachkommt, [Äh, habe ich da was verpasst? Heißt es nicht in der „Roadmap“, dass im ersten Schritt die Gewalt eingestellt wird, die PA die Terroristen verhaftet und ihre Infrastruktur und Organisationen abbaut? Könnte es sein, dass die Palästinenser etwas mehr zu tun haben, als nur eine Waffenruhe zu verkünden?] aber sein israelischer Gegenpart wies das Angebot zurück und verlangte statt dessen das vollständige Aufbrechen der palästinensischen Gruppen, die gegen die israelische Besatzung sind. [Hm, so kann man Terrorgruppen offenbar auch nennen, so wie unsere Medien immer von Radikalen statt Terroristen reden. Das Dumme ist nur: Die Roadmap verlangt von den Palästinensern genau das, was der israelische Minister verlangt hat – d.h. dann wohl, dass die Palästinenser ihrem Teil der Roadmap nicht nachkommen wollen, weil es eine Unverschämtheit ist, von ihnen zu verlangen, was von ihnen verlangt wird. Wieder mal. Oder besser gesagt: Wie üblich!]

„Wir sind bereit die Waffenruhe durch Dialog mit den Palästinensergruppen auszudehnen, wenn die Israelis wirkliche Schritte zur Umsetzung der Roadmap unternehmen“, sagte der Außenminister der Palästinensischen Nationalbehörde (PNA) [gibt es nicht, es gibt die palästinensische Autonomiebehörde], Nabil Shaat gegenüber Reuters nach dem Treffen mit seinem israelischen Gegenüber Silvan Shalom im israelischen Außenministerium in Jerusalem. [Was soll Israel eigentlich noch tun, damit die PA einmal anfängt ihren Aufgaben nachkommt, Herr „Außenminister“?]

Shaat sagte, er und Shalom hätten es nicht geschafft sich über den Vorschlag zu einigen, weil „die Israelis von uns verlangten, die palästinensischen Organisationen zu zerschlagen und die Führer dieser Organisationen zu verhaften“. [Wenn die Roadmap die Zerschlagung der Terror-Infrastruktur und der Terror-Organisationen verlangt, warum sollte Israel darauf verzichten – zumal die PA bisher keine Anstalten macht, ihren Teil der Roadmap zu erfüllen?]

Es wird berichtet, dass der palästinensische Premierminister Mahmud Abbas (Abu Mazen) sich mit Führern der Gruppierungen in Gaza zu weiterem nationalen Dialog über den Status quo und die Hudna (Waffenruhe) treffen wird.

Shalom bestätigte, dass er ein Angebot seines palästinensischen Gegenübers für eine „absolute und dauerhafte“ Waffenruhe zurückwies, berichtete Ha’aretz.

Israels Fernseh-Sender Channel One zitierte Shalom, er habe Shaat gesagt, Israel würde in die zweite Phase der von den USA geförderten Roadmap eintreten, die einen palästinensischen Staat bis 2005 vorsieht, so ange die PNA nicht zerschlägt, was er als die „Terror-Infrastruktur“ beschrieb. [Was in völliger Übereinstimmung mit der Roadmap steht!]

Palästinenservertreter warnen vor einem Bürgerkrieg, sollten sie gegen die Gruppen vorgehen, die gegen die israelische Besatzung sind; sie sagen, die effektivste Weise, die Gewalt des 34 Monate alten Aufstandes für die Unabhängigkeit aufzuhalten, sei, dass Israel den Friedensplan umsetzt. [Ah ja, die Israelis müssen leisten, damit die Palästinenser ihren Terror nicht wieder auf das frühere Level hoch fahren. Aber zu erwarten, dass die Palästinenser ihren Teil erfüllen, ist zu viel verlangt, oder?]

Shaat sagte, er erzählte Shalom, dass weitere israelische Rückzüge aus den wieder besetzten Städten der Westbank und andere Schritte, die den Palästinensern Bewegungsfreiheit verschafften, es der PNA-Regierung möglich machen würden, eine dauerhafte Waffenruhe mit den palästinensischen Parteien auszuhandeln. [Die Roadmap sagt nicht, die PA soll mit den Terroristen über eine Waffenruhe verhandeln, sondern sie soll die Terror-Organisationen und deren Infrastruktur zerschlagen!]

„Ihre Reaktion war, dass sie darauf bestanden, dies sei nicht genug; sie bestanden darauf, dass die Palästinenser die militante Infrastruktur beseitigen“, sagte Shaat der Associated Press. [Warum auch nicht – nichts anderes wird durch die Roadmap verlangt!]

Die wichtigen Palästinensergruppen erklärten am 29. Juni eine zeitlich begrenzte Waffenruhe und obwohl es seitdem sporadische Anschläge gegeben hat, ist das Niveau der Gewalt stark gesunken. [167 „sporadische Anschläge“ – abgesehen von den verhinderten…]

Shalom sagte dagegen, dass beider Treffen „geholfen habe, eine Grundlage für Kooperation zwischen uns zu schaffen“.

Shaat sagte, Shalom habe seine Einladung angenommen, die Gebäude des PNA-Außenministeriums in Ramallah oder Gaza zu besuchen.

Beide vereinbarten, ein bilaterales Komitee zur Diskussion außenpolitischer Fragen einzusetzen, sagte Shaat der Tageszeitung Al-Quds.

Unabhängig davon traf PNA-Staatsminister für Sicherheitsfragen, Mohammed Dahlan, mit Brigadegeneral Amis Gilad, dem Kopf des Sicherheits- und Politik-Teams im israelischen „Verteidigungs“- [streuen wir mal schnell eine kleine Beleidigung ein…] Ministerium und Koordinator der israelischen Besatzungsstreitkräfte (IOF) zusammen, um ein israelisches Angebot zum Rückzug aus Jericho und Kalkilia in der Westbank zu besprechen.

Israel schlug das erstmals letzte Woche in einem Treffen zwischen Dahlan und dem isrealischen „Verteidigungs“-Minister Shaul Mofaz [ein bisschen Diffamierung macht doch richtig Spaß, oder?] vor, aber die Palästinenser bestanden statt dessen auf einem Rückzug aus Ramallah.

Ein Statement aus Dahlans Büro beschuldigte die israelische Seite, sie gäbe kein echtes Engagement beim Abbau von Straßensperren und anderen Hindernissen um die beiden Städte. [Hm – nach einem Haufen abgebauter Straßensperren, mehreren geräumten Städten – während die Palästinenser gerade mal ihre „Hudna“ verkündeten – hat Israel also nichts wirklich voran Bringendes getan. Sehr bezeichnend. Ein Hinweis darauf, dass die PA bisher nichts tut, um die Hetze zu beenden, um die Hass-Erziehung zu beenden, dass sie weiter Sommerlager nach Selbstmord-Terroristen benennt, diese als Vorbild darstellt; dass immer noch haufenweise Attentate verübt werden, dass DIE zentrale Forderung der Roadmap (Abbau der Terror-Infrastruktur) nicht einmal ansatzweise angegangen wird – all das ist völlig egal, das spielt keinerlei Rolle!]


PA-Sommerlager nach Terrorist benannt
berichtet von Palestinian Media Watch
(Und ich frage mich, wie der Terror wie die PA den Terror beseitigen will, wenn sie ihn auf diese Weise selbst dann schürt, wenn sie angeblich eine Waffenruhe einhält und den Frieden mit Israel sucht.)

Einleitung durch PMW:
Die palästinensische Autonomiebehörde macht es zur Bildungspolitik, Sportereignisse für Kinder, Bildungsprogramme und –Einrichtungen nach Terroristen zu benennen, darunter Selbstmord-Bomber, die eine große Zahl Israelis getötet haben. Gestern [also am 14.7.2003, zwei Monate nach Beginn der „Road Map“, nach der die Palästinenser den Terror bekämpfen sollten!] ein Sommerlager nach Jihad Al-Amarin, dem Gründer der Selbstmordterror-Abteilung der Fatah, den Al-Aksa-Märtyrerbrigaden. Es wird berichtet, dass die Kinder als Lageraktivitäten das Haus des Terroristen besuchten und seine Familie trafen. Dem geht eine Vielzahl von Artikeln der PA-Presse in diesem Sommer voraus, dass Kinder-Sommerlager nach anderen Terroristen benannt wurden. (Weitere derartige Meldungen können der Internetseite von Palestinian Media Watch entnommen werden!)

Meldung in Al-Hayat Al-Jadida, 13. Juli 2003:
Die Palästinensische Union für Kultur, Wissenschaften und Entwicklung fährt mit den Aktivitäten der fünften Runde der Sommerlager fort, die den Titel trägt: „Shahid Al-Amarin“. Sie tut das in Zusammenarbeit mit der Kinderorganisation „Da’una Nafrach“ (Lasst uns jubeln)… [150 Jungen und Mädchen im Alter von 12 bis 13 Jahren nehmen an der Lager teil.]

Gestern besuchten die Teilnehmer des Lagers das Haus des Shahiden [für Allah gestorbenen] Jihad Al-Amarin, wo sie von der Ehefrau des Shahiden, seinen Kindern und seiner Familie begrüßt wurden. Während des Besuchs wurden Reden gehalten, die die Vorzüge des Shahiden Jihad Al-Amarin priesen, der vor einem Jahr durch die Besatzungskräfte ermordet wurde. [Anmerkung: Jihad Al-Amarin, der Gründer der Al Aksa-Märtyrerbrigaden, wurde von Israel getötet.]

Die Frau des Schahiden drückte ihre Freude aus angesichts der Loyalität unseres Volkes gegenüber ihrem Mann und erklärte, dass der Shahid Jihad einem nationalen Auftrag folgte. Während des Besuchs wurde der Frau des Schahiden das Schild des Lagers übergeben.


Palästinensisches Fernsehen: Mohammed befahl den Muslimen, Juden zu töten
Und hier bei uns schwärmen sie davon, dass man auf dem Weg zum Frieden sein könnte!

PMW berichtet am 14. Juli 2003, dass eine weitere Sendung des PLO-Fernsehens die Ermordung von Juden als religiöse Pflicht darstellte. Dr. Hassan Khader, Gründer der Al Quds-Enzyklopädie, erschien Sonntag im PA-Fernsehen mit dem folgenden Zitat Mohammeds: „Die Stunde [Tag der Auferstehung] wird nicht kommen, bis ihr die Juden bekämpft, bis ein Jude sich hinter einem Felsen oder Baum versteckt und der Felsen und der Baum wird sagen: Oh Muslim, Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, komm und töte ihn!“

Obwohl die Grundlage für die derzeitigen Verhandlungen zwischen Israel und den Arabern ist, dass der Konflikt kein religiöser Disput ist, sondern ein politischer, zitieren die religiösen und akademischen Lehrer der PLO wiederholt islamische Quellen, die im Namen Allahs verlangen, dass Juden gehasst und sogar getötet werden.

Die gestrige Sendung ist nichts als ein weiteres Beispiel für die von den PA-Medien verbreiteten Weltsicht, dass die Erlösung von der Ermordung von Juden durch Muslime abhängig sei. Sie kann auf der Internetseite von PMW angesehen werden, dazu eine früher gesendete Zitierung derselben Quelle durch einen muslimischen Führer.


Israelnetz, 07.07.2003 von wegen Friedenshoffnung…
Freilassungskandidat: „Intifada muss weitergehen“

JERUSALEM (inn) – Ein palästinensischer Häftling, der offenbar freigelassen werden soll, hat eine Fortsetzung der bewaffneten „Intifada“ angekündigt. Samir Kuntar hatte sich vor 24 Jahren an einem Terroranschlag in der nordisraelischen Küstenstadt Nahariya beteiligt.

„Unsere Freilassung ist keine Vorbereitung auf die Zerstörung der Waffe des Widerstands“, sagte Kuntar in einem Interview mit der libanesischen Tageszeitung „A-Safir“. „Sie ist vielmehr ein Beweis dafür, dass dieses Mittel angemessen ist. Es muss bleiben, um die offizielle Position der Palästinenser zu stärken, die danach strebt, die Ziele des palästinensischen Volkes zu verwirklichen.“

Wie die israelische Zeitung „Ma´ariv“ berichtet, zeigten sich israelische Sicherheitskräfte nicht nur über den Inhalt des Interviews besorgt. Auch die Frage, wie der 42jaehrige überhaupt vom Gefängnis aus mit Journalisten sprechen konnte, beschäftigt die Aufsichtsbehörde. „Der Fall wird untersucht, und wenn der Häftling tatsächlich ein Interview gegeben hat, werden wir ihm ein Disziplinarverfahren und Sanktionen anhängen“, sagte eine Sprecherin.

Die israelischen Sicherheitskräfte wollen eine Liste mit 350 Häftlingen erstellen, die im Rahmen der „Roadmap“ entlassen werden sollen. Von den rund 5.940 Palästinensern, die derzeit in Haft sitzen, wurden rund 2.500 wegen Mordes oder der Beteiligung an Anschlägen verurteilt, weitere 2.500 wurden aufgrund anderer Straftaten zu Gefängnisstrafen verurteilt. Rund 940 Gefangene sitzen noch in Untersuchungshaft.

Im April 1979 hatte die „Palästinensische Befreiungsfront“ in Nahariya einen Anschlag verübt. Die Attentäter waren mit einem Schiff in die Küstenstadt gelangt und in ein Wohnhaus eingedrungen. Dabei wurden ein Israeli und seine beiden kleinen Töchter sowie ein Polizist erschossen. Kuntar wurde zu einer fünfmal lebenslänglichen Gefängnisstrafe und zu weiteren 47 Jahren Haft verurteilt.


Aus einem Bericht der New York Times vom 28.6.2003:
über den bevorstehenden Rückzug der Israelis aus Bereichen des Gazastreifens.
Israel hatte zwei palästinensische Bombenbauer gezielt getötet. Die „Trauergemeinde“ äußerte sich – und leider sind das typische palästinensische Äußerungen:

In der Menge vor der Totenhalle des Aksa-Märtyrer-Krankenhauses [Was für ein „toller“ Name für dieses Krankenhaus!] stand Yasir Abu Anas, 23-jähriger Englisch-Lehrer und sagte, einer der getöteten Militanten, Muhammed al-Ghoul, war sein Schüler, bis er vor einem Jahr sein Studium fallen ließ und sagte, er wolle wie sein Vater ein Meister-Bombenbauer für die Hamas werden. Der Verbleib seines Vaters ist unbekannt.

Herr Anas sagte, er habe nicht widersprochen. „Wir müssen kämpfen“, sagte er auf Englisch. „Ich kann keine Waffen benutzen – ich mache das nicht – aber ich kann die Leute dazu anhalten zu kämpfen.“

Gefragt, ob er seine Schüler dazu angehalten habe, sagte er: „Natürlich, es ist keine Schande, das zu sagen. Ich sage meinen Schülern ständig, dass sie kämpfen sollen.“

Er äußerte sich den Gesprächen der Palästinenser über eine Feuerpause oder einen Frieden mit Israel gegenüber verächtlich. „Das ist ein Existenzkampf, keiner um Grenzen“, sagte er. „Es wird nicht enden, bis zum Tod.“

Hm, wenn das repräsentativ für die Palästinenser ist, welche Hoffnung setzen dann eigentlich die Europäer in die jetzt schon missbrauchte „Road Map“?


Während alles davon redet, dass die „Road Map“ umgesetzt wird und die Chance auf Frieden wieder gegeben ist, macht PA da weiter, wo sie nie aufgehört hat (Bericht der ICEJ vom 2.6.2003):

PA-Aufsatzwettbewerb: Briefe an den Feind

Nach einem Bericht der „Palestinian Media Watch“, einer Organisation, die den Inhalt palästinensischer Medien analysiert, gab das Erziehungsministerium der PA die Gewinner eines Schüler-Aufsatzwettbewerbs bekannt. Die ersten zehn der insgesamt 1 Millionen Teilnehmer schrieben über die Zerstörung Israels, den Wunsch, Israelis zu töten und Hass auf Amerika. Keiner der Aufsätze behandelt das Thema Frieden mit Israel.

Einige der Aufsätze wurden in der palästinensischen Tageszeitung „Al-Kuds“ publiziert. Der Zehntklässler Jhouk Tarek schreibt: „An meinen Kollegen in der Menschheit, den israelischen Soldaten an einer Straßensperre des Militärs: Hat deine Mutter Muttertag gefeiert? Ich glaube nicht, dass du mit ihr gefeiert hast, aufgrund deiner Aufträge, die du gegen die Palästinenser ausführen sollst. Ich schlage vor, du solltest ihr ein Geschenk bei einem verspäteten Besuch mitbringen: eine Flasche mit dem Blut eines palästinensischen Kindes, das du auf dem Weg ermordet hast, und dessen Mutter immer noch nach ihm Ausschau hält.“

Ein weiterer „Brief“ ist an Premierminister Scharon gerichtet:

„Ich möchte dir das Geheimnis meines Hasses gegen dich verraten. Ich hasse dich nicht aufgrund deiner Religion, weil du an Musa (Mose) glaubst, gesegnet sei sein Andenken. Ich hasse dich, weil du die Kinder meines Volkes hasst”, so der Siebtklässler Saja Etzam.

Unterdessen forderte Jassir Arafat nach einem Bericht des Zweiten Israelischen Fernsehens am Internationalen Tag des Kindes palästinensische Kinder dazu auf, diesen Tag dadurch zu begehen, dass sie Märtyrer würden. Ein Märtyrer, der für Jerusalem sterbe, habe ebenso viel Macht wie 40 sterbende Feinde, so Arafat gegenüber den Kindern in Ramallah.


TheMediaLine, 11.5.2003: Palästinensische Ausstellung: Das Paradies, das die Märtyrer erwartet

Einen Versuch „die Moral der Studenten zu heben“ nennt es die Al-Najah-Universität in Nablus und eröffnete eine Ausstellung, die ein Modell des Paradieses zeigt, in das Selbstmord-Bomber und „Märtyrer“ eingehen werden. Die Ausstellung ist ein Bild der Ruhe, das einen Goldfisch-Teich und Fotos toter Terroristen beinhaltet. Die Ausstellung trägt den Titel „Der Sieg der Gerechten“ und ihre Organisatoren sagten nach Darstellung der AP, dass sie „die Belohnungen für die Ausführung von Angriffen auf Israel darstellen solle“.
So friedlich werden Studenten geprägt. Wenn Herr Abbas es mit der Einstellung des Terrors ernst meinen sollte, dann müsste hier ganz schnell die Meldung kommen, dass der Abbau dieser „Ausstellung“ angeordnet und ausgeführt wurde.


Tzamtzam News-Hebrew/COP: Palästinenser „lösen“ das Problem der illegalen Waffen, indem sie die Terroristen in die Sicherheitsdienste aufnehmen

Raschid Abu Schabak, Kopf des palästinensischen Präventiven Sicherheitsdienstes in Gaza und Mohammed Dahlans ehemaliger Stellvertreter, sagte dem Islam Online Chatforum am 4. Mai, dass die palästinensischen Sicherheitsdienste die Aktivisten der Terrororganisationen in ihre Reihen aufnehmen würden, um das Problem des illegalen Waffenbesitzes durch nicht-Regierungs-Kräfte zu „lösen“.
Mit anderen Worten: Alle, die illegale Waffen besitzen, werden zu offiziellen Polizisten oder Geheimdienstlern erklärt, damit die Waffen nicht mehr illegal sind. Die Juden werden dann also mit legalen Waffen ermordet, statt mit illegalen.


COP: Neuer PA-Informationsminister: Der Kampf geht weiter

Nabil Amar, von Abu Mazen neu zum PA-Minister für Information ernannte, sagte dem Islam Online-Chatforum am 6. Mai 2003: „Ich bin überzeugt, dass Abu Mazen sich dem politischen Programm verpflichtet fühlt, das vom Palästinensischen Legislativrat genehmigt wurde, und dass der palästinensische Kampf nie aufhören wird, solange die Besatzung andauert.“ [übersetzt: So lange, wie Israel existiert – da alles Gebiet „zwischen Fluss und Meer“ per immer wieder genannter Definition besetzt ist – wird es Krieg gegen die Juden geben.] „Es ist manchmal notwendig, von einem Mittel auf ein anderes zu wechseln; aber alle Kräfte und die Regierung des palästinensischen Volkes wird nie still sein, bis ein unabhängiger Staat mit Jerusalem als seiner Hauptstadt eingerichtet ist und eine faire Lösung der Flüchtlingsfrage auf Basis der internationalen Rechtmäßigkeit erreicht ist.“ (Tzamtzam News in Hebräisch) [Wieder eine Übersetzung: „Faire Lösung der Flüchtlingsfrage“ bedeutet nach palästinensischem Sprachgebrauch: Überflutung Israels mit den angeblichen 4 Millionen Nachkommen der Flüchtlinge von 1948 = Vernichtung des jüdischen Staates durch massive Veränderung der demographischen Verhältnisse.]

Amar sagte Israel Radio am Freitag: „Arafat ist der gewählte Präsident der Palästinenser. Ich rate den Amerikanern, einen Dialog mit Arafat zu eröffnen.“ (Israel Radio)


Palestinian Media Watch berichtet am 6.5.2003:
Direktorin des Palästinensischen Kinder-Hilfsvereinigung:
„Wir lehren unsere Kinder den Märtyrertod zu suchen.“

Einleitung:
PMW-Berichte, die die umfassende Ermutigung der Autonomiebehörde zeigten, ihre Kinder nach dem heldenhaften Tod für Allah, die Schahada, anzustreben, sind wiederholt von PA-Führern auf Englisch geleugnet worden. In den Medien ihrer eigenen, arabischen Sprache jedoch fahren sie fort, die Ermutigung ihrer Kinder zur Schahada als nationale Leistung zu betrachten.

In einem aufrichtigen Interview mit PA TV (dem palästinensischen Fernsehen) erklärte die Direktorin der palästinensischen „Kinder-Hilfsvereinigung“, einer Gruppierung, deren Aufgabe es ist, Kindern zu helfen, dass als Bildungspolitik mit anderen Werten palästinensische Lehrer ihren Schülern beibringen den Tod für Allah – die Schahada – anzustreben.

Es folgt der Text des Interviews:

Das Interview:
Journalist Samir Shahin: „Die Kinder wollten nur die Schule verlassen und Steine auf die israelischen Soldaten zu werfen, um den Märtyrertod (Schahada) zu erzielen. Sie strebten die Schahada als oberstes Ziel an.

Moderator: Frau Firial, versteht – nach Ihrer Meinung – das palästinensische Kind das Konzept der Schahada?

Firial Hillis, CEO der palästinensischen „Kinder-Hilfsvereinigung“: „Das Konzept der Schahada bedeutet für das Kind, dass – aus religiöser Sicht – es zur Heimat gehört. Dass es Opfer für die Heimat bringt. Schahada zu erzielen, um ins Paradies zu kommen und seinem Gott gegenüber zu treten. Es gibt nichts Besseres. Wir lehren unsere Kinder auch die Heimat zu beschützen, ihr Eigentum, und die Schahada zu erzielen.“ [PA TV, 4. Mai 2003]

Ist das nicht herzallerliebst? Wie sollen diese Kinder jemals Frieden schließen, wenn sie derart „erzogen“ werden? Und wie soll man glauben, dass Arafat & Co. Frieden schließen wollen, wenn diese gezielte Erziehung zu Hass und Mord betreiben wird?
Am Wichtigsten aber: Wieso wird hier immer behauptet, die Palästinenser wollten Frieden und die Israelis nicht?


Arutz-7 berichtet im Newsletter vom 04.05.2003:
Fatah ruft immer noch zur Vernichtung Israels auf

Fatahs ideologische Plattform, wie sie auf der Internetseite der Bewegung erscheint, ruft immer noch zur Vernichtung des „zionistischen Gebildes“ und der Befreiung von „ganz Palästina“ auf. Haggai Huberman berichtet, dass die Fatah, die wichtigste Komponente der Palästinensischen Autonomie, erklärt: „Die zionistische Präsenz in Palästina stellt zionistische Aggression dar, die im Wesentlichen auf expansionistischem Imerialismus gründet. Das Ziel des palästinensischen Kampfs ist es, Palästina vollständig zu befreien und das zionistische Gebilde wirtschaftlich, politisch, militärisch und kulturell auszulöschen. Eine bewaffnete Volksrevolution ist der einzige Weg Palästina zu befreien.“

Wie gesagt: Fatah äußert das – die Organisation, die der neue Premierminister der PA mit gegründet hat, deren stellvertretenden Vorsitz er über lange Zeit inne hatte und der er sich absolut verpflichtet fühlt. Fatah äußert das weiter, NACHDEM Mahmud Abbas angeblich den Terror unterbinden soll. NACHDEM ihm von allen möglichen Leuten im Westen attestiert wurde, er sei ein „Moderater“. Wäre es nicht an der Zeit, dass „Abu Mazen“ seine eigene Organisation auf Linie bringt? Ich fürchte, sie ist auf Linie und der PA-Premier auch!


Interview der Zeitung Al-Bayen (Vereinigte Arabische Emirate) mit Faruk Qaddumi am 03.01.2003:

„Die Palästinenser stimmen darin überein, dass der Widerstand (=Juden durch Terror umbringen) die natürliche Basis für die nationale Einheit und nationalen palästinensischen Dialog [zwischen den verschiedenen Fraktionen] ist.“
„Die palästinensischen Parteien [incl. Hamas, Jihad, PFLP etc.] legten verschiedene Dokumente vor und der gemeinsame Nenner all dieser Dokumente war das Prinzip den Widerstand fortzusetzen, der die Diskussionsgrundlage für die Zukunft der palästinensischen Führung und der palästinensischen politischen Richtung bildete.“
Quelle: MEMRI


Schon nicht mehr ganz frisch – übermittelt von Honestreporting.com:
New York Times, 6. April 1989:

Fuzi Salim Ali Madi, einer der Führer von Arafats Eliteeinheit, Fatahs „Force 17“, wählte den Spitznahmen „Abu Hitler“ und nannte seine zwei Söhne „Eichmann“ und „Hitler“.
Das sind also die Saubermänner, die Arafat mit der Führung seiner „Sicherheitseinheiten“ oder „Kampfverbände“ betraut.

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