Wie Glaubwürdig ist der PA-Friedenswille? (2006 – 2010)

Beispiele für das, was Palästinenser „Waffenstillstand“/“Feuerpause“ und „Streben nach Frieden“ nennen
und dem, was sie sonst noch an „friedlichen“ Äußerungen von sich geben:

PA-Zeitung dämonisiert Israel als
„Land, dessen Ziel die Vernichtung und der Ruin der Menschheit ist“

Itamar Marcus/Nan Jacques Zilberdik, PMW, 28. Dezember 2010

Die PA dämonisiert weiterhin und hetzt zu Hass gegen Israel auf. Ein Artikel in der offiziellen PA-Zeitung beschreibt Israel so:

Israel ist ein Land –

„dessen Ziel die Vernichtung und der Ruin der Menschheit ist“
„das Zerstörung, Ruin und Waffen in der Welt säht“
„das handelt, um alle Nationen zu töten, sie zu bedrohen und ihr Land zu besetzen“
„das handelt, um die Kultur des Hasses und Rassismus unter den Menschen zu sähen“

Dieser Artikel erschien im Sportteil der offiziellen PA-Zeitung, in einem Artikel darüber, dass Qatar zum Gastgeber für die WM 2022 gewählt wurde. Israel wurde als Beispiel des Bösen in der Welt präsentiert, als Kontrast zu Qatars Vortrefflichkeit.

Der Artikel leugnete dazu die Legitimität der Existenz Israels, als er das israelische Karmel-Gebirge als „das besetzte palästinensisch Karmel-Gebirge“ bezeichnete.

Es folgt ein Auszug aus dem Artikel im Sportteil der Al-Hayat al-Jadida nach Qatars Wahl zum Gastgeber der WM 2022:

Überschrift: „Großes Qatar und kleines Israel“

„Diesem Abend [der Verkündung bezüglich Qatars] folgten wir in den Nachrichten. Die markantesten Punkte der Nachrichtensendung waren die Wahl Qatars zum Gastgeber der Weltmeisterschaft 2022 und das Feuer, das im besetzten palästinensischen Karmel-Gebirge ausbrach. Die Araber und Qataris feiern diese große menschliche Leistung, auf die Qatar sich seit Jahren vorbereitet hat. Sie war das Ergebnis gewaltiger Anstrengungen, die [unsere] Schwester Qatar investiert hat.
Im Gegensatz dazu folgten wir der Entwicklung bezüglich des Feuers. Israel, das sich viel auf seine Macht einbildete – und immer noch damit prahlt – zerfällt angesichts des Feuers. Ein Staat in Angst und Verwirrung wäscht über die israelischen Straßen und laute Stimmen an der Spitze der zionistischen Regierung fordern die Welt auf beim Löschen des Feuers einzugreifen. Israel – dessen Vorbereitungen für Vernichtung und Krieg wir täglich hören – ist jetzt nicht in der Lage die Natur zu schützen, die der gesamten Menschheit gehört. Das ist die natürliche Folge eines Landes, dessen Ziel die Vernichtung und der Ruin der Menschheit ist.
Das ist der Unterschied zwischen eine Land (Qatar), das nach Fortschritt und menschlicher Entwicklung strebt und einem Land (Israel), das Zerstörung, Ruin und Waffen sät; zwischen einem Land, das handelt, um eine Generation Menschen aufzubauen und einem Land, das handelt, um Nationen zu töten, sie zu bedrohen und ihr Land zu besetzen; zwischen einem Land, das handelt, um die Kultur der Liebe und des Friedens zu sähen und einem Land, das handelt, um die Kultur des Hasses und des Rassismus unter den Menschen zu sähen.“

[Al-Hayat al-Jadida, 8. Dezember 2010]

Halten wir fest: Der „Friedenspartner“ Israels bezeichnet den jüdischen Staat als ein Urübel der Menschheit, Staatsgebiet von „Kernisrael“ als besetztes palästinensisches Gebiet und schreibt den Juden/Zionisten/Israelis Verhalten zu, das wir in dieser Form lediglich von Muslimen kennen. Aber Abbas will ehrlich Frieden… na ja, es fragt sich halt, welche Art von Frieden. Friedhofsfrieden vielleicht.


Die Fatah ist stolz auf tödliche Terroranschläge (Palestinian Media Watch, 15.01.2010)

Aktuelle Berichte von Palestinian Media Watch dokumentieren, die die Terror-Verherrlichung durch die Palästinensische Autonomiebehörde die israelische Regierung dazu veranlasste, formelle Proteste bei den Vereinigten Staaten über die Aufhetzung der PA zur Gewalt zu protestieren. Seitdem geht die Verherrlichung des Terrors durch die PA weiter.

Die offizielle PA-Zeitung brachte letzte Woche eine ganzzeitige Sonderpassage, um den 45. Jahrestag der Gründung der Fatah-Bewegung zu begehen, einschließlich des Feierns sowohl der Terroranschläge als auch der Terroristen. Unter anderen pries die Zeitung den Anschlag von Dalal Mughrabi, bei dem 37 Israelis getötet wurden.

Die Zeitung pries die Fatah dafür, dass sie in den 1980-er Jahren Raketen aus dem Libanon auf israelische Städte abschoss. Mehr als ein Drittel der Seite wurde den Lebensgeschichten von 10 hochrangigen Terroristen gewidmet, die als „heldenhafte Schahide“ (Märtyrer) bezeichnet wurden.

Den Kopf der Seite zierte der Name der Organisation – Fatah – in den ein Sturmgewehr integriert war.

Es folgt eine Übersetzung des Textes, wie er in der offiziellen PA-Zeitung abgedruckt war:

Schlagzeile: Am 45. Jahrestag ihrer Gründung: Die Fatah ist weiter Führer des nationalen Kampfes und der Grundstein des palästinensischen Staates

Militärische Operationen von Qualität:
Die Revolutionskräfte (Fatah), die den Ribat (religiösen Krieg) im südlichen Libanon betrieben, führten eine Reihe herausragender Operationen durch, von denen die bekannteste die Operation Savoy von 1976 ist [dabei brachten sie ein Hotel in ihre Hand und töteten acht Geisel und zwei Soldaten], der die Operation von Dalal Mughrabi von 1978 [die Bus-Entführung, bei der 37 Israelis getötet wurden] und viele weitere Operationen gegen die nördlichen [israelischen] Siedlungen nahe der libanesischen Grenze folgen, die Israels Militär und Sicherheits-Establishment Schmerzen und schlaflose Nächte verursachte…

Katjuschas der Fatah im Süden [des Libanon] pulverisierten die Kolonien der Besatzung:
UNIFIL (die internationalen Truppen im Libanon) … verhinderte nicht, dass die Mitglieder der Fatah-Bewegung und anderer palästinensischen Organisationen ihre [militärischen] Selbstopferungs-Aktionen gegen Israel fortsetzten und 1981 pulverisierten die Katjuscha-Raketen der Fatah die nördlichen Siedlungen [in Israel].

Fatah rühmt sich immer noch der größten Zahl an Häftlingen und Schahiden [Märtyrern] im Kampf:
Die Fatah hat die größte Zahl an Häftlingen in den Gefängnissen der israelischen Besatzung… Zusätzlich ist sie die Gruppe, die die meisten Schahide [Märtyrer] unter ihren Kommandeuren und Mitgliedern [in der Vergangenheit] und bis vor ein paar Tagen geopfert hat, als Sondereinheiten der israelischen Besatzungsarmee drei ihrer Mitglieder in Nablus hinrichteten [damit bezieht sie sich auf die drei Terroristen, die von Israel zwei Tage vorher getötet wurden, nachdem sie Rabbi Meir Chai im Dezember 2009 ermordeten].“
[Al-Hayat Al-Jadida, 6. Januar 2010]

Wer das so und mit dieser Wortwahl feiert – kann der Frieden wollen?


Beschlüsse des Fatah-„Parteitags“ Anfang August 2009: (Ha’aretz, 08.08.2009)

Der Status Jerusalems als zukünftiger Hauptstadt eines palästinensischen Staates ist eine rote Linie, die keinem palästinensischen Führer zu überschreiten erlaubt ist.

Das palästinensische Vorhaben erreicht seine Erfüllung erreicht, bis ganz Jerusalem, einschließlich der umliegenden Dörfer, unter palästinensische Souveränität kommt. (GANZ Jerusalem? Jawohl, ganz Jerusalem – und zustimmen müssen die Israelis dem schon als Vorleistung für die Wiederaufnahme von Verhandlungen!)

Fatah wird weiter Opfer bringen [wörtlich: sacrifice victims – (menschliche) Opfer opfern], bis Jerusalem den Palästinensern zurückgegeben wird, gereinigt von Siedlern und Siedlungen.

Der Bericht in Ha’aretz macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass in dem Positionspapier keinerlei Unterscheidung zwischen Ost- und Westjerusalem und auch keine zwischen den 1967 von Israel eroberten Gebieten und dem „Kernland“ (Israel 1949 bis Juni 1967) getroffen wird. D.h., dass die Fatah einmal mehr die Vernichtung Israels als Ziel ihres Daseins festgelegt hat!


Offizieller Fatah-Vertreter:
„Unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

Itamar Marcus und Nan Jacques Zilberdik,
PMW-Bulletin vom 12. Juli 2009 (E-Mail vom 13. Juli 2009)

Die PA wird Gewalt und Terror gegen Israel wieder aufnehmen, sobald die Fatah „dazu fähig“ ist und „entsprechend dem, was richtig erscheint“, sagte der Fatah-Offizielle Kifah Radayeh in einem Interview mit PA-TV. Radayeh, Mitglied des Regionalkomitees Jerusalem der Fatah, erklärte offen, dass Frieden kein Ziel der Fatah ist:

„Es wurde gesagt, dass wir um Frieden verhandeln. Aber unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

Radayeh sagt, dass „bewaffneter Kampf“ nicht ausgeschlossen worden ist und dass er weiter gehen wird, abhängig davon, wie „fähig“ die PA-Streitkräfte sind.

Klicken Sie hier, um das Interview mit dem Fatah-Offiziellen Kifah Radayeh im PA-TV zu sehen.

Transkript:

„Die Fatah steht vor einer Herausforderung, weil [Fatah] sagt, dass wir Frieden als eine der Strategien wahrnehmen, aber wir sagen, dass alle Formen des Kampfes existieren und wir schließen die Möglichkeit des bewaffneten Kampfes oder jeden anderen Kampf nicht aus. Der Kampf existiert in allen seinen Formen, auf der Basis dessen, zu dem wir zu einer bestimmten Zeit in der Lage sind und entsprechend dem, was richtig erscheint…

Was genau wollen wir? Es ist gesagt worden, dass wir um Frieden verhandeln, aber unser Ziel ist niemals Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; und das Ziel ist Palästina. Ich verhandle nicht, um Frieden zu erzielen. Ich verhandle um Palästina, um einen Staat zu erreichen.“ [PA-TV, 7. Juli 2009]

Fatah-LogoEs sollte festgehalten werden, dass die Fatah, wenn sie „Palästina“ sagt, das regelmäßig auf ganz Israel bezieht. Einige Beispiele:

1. Die Fatah-Flagge zeigt immer noch die Karte Israels unter Gewehren. Dasselbe Symbol (s. rechts) erscheint auf der Fatah-Internetseite (http://www.fateh.ps) und anderen offiziellen Fatah-Publikationen.

2. Der Fatah-Parlamentarier Najat Abu-Bakr sagte in einem Interview mit PA-TV im letzten Jahr, dass das Ziel der Fatah die Vernichtung Israels bleibt, aber dass ihr politischer Plan darin besteht, sich auf die Westbank und den Gazastreifen zu konzentrieren:

„Das bedeutet nicht, dass wir nicht die Grenzen von 1948 wollen [also ganz Israel]… sondern unser derzeitiges politisches Programm ist es zu sagen, dass wir die Grenze von 1967 wollen.“ [PA-TV, 25. August 2008]. (Hier ansehen)

3. Eine seit 2007 monatlich ausgestrahlte dokumentarische Bildungssendung des PA-TV beinhaltet die folgenden Worte, die die Existenz Israels leugnen:

„Eine weiterer Teil Palästinas ist die palästinensische Küste, die sich entlang des [Mittel-]Meers erstreckt, von… Aschkelon im Süden bis Haifa auf dem Karmel. Haifa ist ein bekannter palästinensischer Hafen. [Haifa] erfreute sich eines hohen Status unter den Arabern und Palästinensern, besonders bevor es 1948 der ‚Besatzung‘ [Israel] in die Hände fiel. Nördlich davon finden wir Akko. Östlich von Akko erreichen wir eine Stadt mit Geschichte und Bedeutung, die Stadt Tiberias an dem berühmten See, dem See von Tiberias [Kinnereth – dem See Genezareth]. Jaffa, eine antike Küstenstadt, ist die Braut des Meeres und Palästinas Tor zur Welt.“ [PA-TV, August 2007 bis 7. Juni 2009, Dutzende Male] (< href=“http://www.youtube.com/watch?v=TMw755MDJ5k&#8220; targert=“_blank“>Hier ansehen)

4. Mohammed Dahlan, hochrangigier PA-Vertreter, betonte vor kurzem, dass die Fatah es rigoros ablehnt Israel anzuerkennen und dass selbst die Anerkennung durch die palästinensische Autonomie international besser da steht, um Auslandshilfe zu erhalten:

„Ich möchte zum tausendsten Mal sagen, in meinem Namen du im Namen all der Mitglieder der Fatah-Bewegung: Wir fordern nicht, dass die Hamas-Bewegung Israel anerkennt. Im Gegenteil, wir verlangen von der Hamas-Bewegung, dass sie Israel nicht anerkennt, denn die Fatah-Bewegung erkennt Israel auch heute nicht an… Es wird von der Regierung verlangt, aber nicht von der Hamas. Es wird von der Regierung verlangt, aber nicht von der Fatah, damit diese Regierung in der Lage ist die notwendige Unterstützung zu bieten, den notwendigen Wiederaufbau zu leisten, den Kranken Hilfe zu bieten, den bedürftigen Familien Entlastung zu bringen… Dies kann nur eine Regierung leisten, die Beziehungen zur internationalen Gemeinschaft hat, eine, die für die internationale Gemeinschaft akzeptabel ist, so dass wir zusammenarbeiten und von der internationalen Gemeinschaft profitieren können.“ [PA-TV, 17. März 2009] (Hier ansehen)


Es ist das Schicksal der Juden verfolgt, erniedrigt und auf ewig gefoltert zu werden und es ist eine muslimische Pflicht dafür zu sorgen, dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt. Belangloser Streit darf uns nicht trennen. Wo Hitler versagte, müssen wir Erfolg haben.“
Scheik Taissir Rajab Al-Tamimi, damals PA-Chefrichter und Vorsitzender des Hohen Rats für islamisches Recht, 1994.


„Für uns ist die Flüchtlingsfrage die Gewinn-Karte, die das Ende des israelischen Staates bedeutet.“
Sakher Habasch, hochrangiges Mitglied der Zentralkomitees der Fatah, 1998 (5 Jahre nach Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen, 2 Jahre vor der „Intifada 2“) in einem Vortrag an der An-Nadschah-Universität in Nablus.


Aschkelon ist eine „Siedlung“ und „besetzt“
Das „Regierungs“-eigene palästinensische Pressezentrum (IPC) „berichtete“ am 4. Februar 2006, dass israelische Panzer und Artillerie in der Nacht vorher mindestens 40 Schüsse auf offenes Gelände im nördlichen Gazastreifen abgaben.
„Israelische Armee-Quellen sagten, die Luftschläge [Ich wusste gar nicht, dass Panzer und Artillerie fliegen…] als Antwort auf Raketenangriffe auf eine israelische Siedlung nördlich des Gazastreifens früher am Tag waren. Vier Siedler, darunter ein Kleinkind, wurden verletzt, als eine Rakete ein Haus in der Stadt Aschkelon traf, die seit 1948 besetzt ist…“
Die Bezeichnung „Siedlung“ wird später bei der Beschreibung eines weiteren Raketenangriffs wieder verwendet. Eine hervorragende Wortwahl, wenn man Frieden und Anerkennung Israels verkündet, finde ich.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s