Der Jihad gegen Israel

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 14. Dezember 2008

Der von muslimischen Arabern und anderen Muslimen, die der arabischen Führung folgen, gegen Israel geführte Krieg ist lediglich ein klassischer Jihad. Nach dem Sechstage-Krieg unternahmen die Araber alles, um ihre Opposition gegen Israel umzuverpacken, denn sie begriffen, dass eine militärische „Lösung“ nicht möglich war. Sie nutzten die Tatsache des Sieges Israels gegen diesen Staat. Zu den Territorien, die Israel in Besitz nahm, waren zwei – der Gazastreifen und die „Westbank“ – für die Israel gute, sogar klare Ansprüche nach allen rechtlichen und historischen Gegebenheiten (ganz zu schweigen von moralischen Ansprüchen) – die der Welt bald als das Land eines plötzlich erfundenen „palästinensischen Volkes“ präsentiert wurden (das vorher nie von auch nur von irgendeinem arabischen Herrscher, Diplomaten, Historiker oder sonst wem erwähnt wurde); die sorgfältige Fälschung geht weiter, als Teil des so genannten Projekts „Bau einer palästinensischen Identität und geht so weit, dass einige banal arabische Volkstänze als ihrer Natur nach „palästinensisch“ umbenannt werden. Die Araber sind immer sehr clever darin gewesen die westliche Öffentlichkeit zu manipulieren, während Israel eine politische und Medien-Elite ertragen hat, die stolz auf ihre fehlende Arglist war, ihre direkte Unverblümtheit – nur dass die direkte Unverblümtheit von Golda Meirs Abtun des „palästinensischen Volkes“ nicht weiter geführt wurde und die Israelis unbeabsichtigterweise zu Kollaborateuren in ihres eigenen propagandistischen Absturzes wurden.

Die Araber begriffen nach ihrer kolossalen Niederlage vom Juni 1967, dass sie mehr Zeit und andere Strategien brauchen würden, um Israel zu besiegen und dann zu vernichten. Sie begriffen, dass sie Welt außerhalb brauchen würden, besonders die der Westmächte mit Affinität zu Israel, die ihm moralische und manchmal auch noch anders geartete Unterstützung zukommen ließen; diese Mächte mussten sie auf die arabische und muslimische Seite ziehen. Sie arbeiteten hart daran sicherzustellen, dass diese westlichen Mächte Stückchen um Stückchen aufhörten den Konflikt als das zu betrachten, was er war, und statt dessen als etwas anderes, bei dem das winzige Israel als maßloser Schläger hingestellt werden kann und die arabische Seite als das viel schwächere Opfer.

Wenn man bedenkt, dass alleine die Araber Israel zahlenmäßig 60 zu 1 überlegen sind und dass das Land im Besitz der Araber rund 22,5 Millionen Quadratkilometer beträgt, während Israel in den Waffenstillstandslinien von 1949 etwa 16.000 Quadratkilometer und selbst mit der „Westbank“ nicht einmal die 22.500 Quadratkilometer hat, die das Mächtige Israel, Großisrael zu einem Tausendstel der Größe der arabisch beherrschten Länder anwachsen (wo Berber, Kurden, Kopten und alle anderen nicht arabischen und nicht muslimischen Menschen diskriminiert, verfolgt oder schlimmeres werden) ließe, dann ist das ein geschickter Trick.

Aber die Araber schafften es. Sie fingen damit an, dass sie sorgfältig die Araber in den Gebieten, die Israel im Sechstage-Krieg gewann, zum „palästinensischen Volk“ umbenannten, ein Begriff, der vor dem Sechstage-Krieg nicht ein einziges Mal von einem arabischen Diplomaten oder Staatschef benutzt wurde. [Anmerkung HE: Das stimmt nicht ganz; die Propaganda begann mit der Gründung der PLO 1964, allerdings wurde bis 1967 noch nicht allzu viel Gebrauch davon gemacht; das setzte tatsächlich erst ab 1967 ein.] So wurde ein „Volk“ geschaffen – siehe Zuhair Mohsains Eingeständnis in der niederländischen Zeitung „Trouw“ über die propagandistische Motivation für das „palästinensische Volk“. Und dann versäumten es die Israelis, die so verzweifelt Frieden haben wollten, darauf zu antworten. Sie versäumten es auf schreckliche Weise den Propagandafall zu erkennen, der aufgebaut wurde, durch den der Jihad gegen den Ungläubigen-Staat Israel als bloßen Konflikt zwischen zwei „winzigen Völkern“ getarnt wurde (obwohl die Araber die Tatsache nie verbergen, dass sie sich als ein Volk verstehen, vereint durch Sprache, Bräuche, Religion und all die anderen äußern und inneren Kennzeichen ethnischer Identität).

In diesem Szenario wurde Israel in die Rolle des drangsalierenden „Besatzers“ gedrängt. In Wirklichkeit war es so etwas nicht, denn sein historischer und rechtlicher Anspruch auf die „Westbank“ begann nicht und hing nicht ab von dem Besitz, der das Ergebnis des Sechstage-Krieges war. Israels „Besatzung“ von Territorium, das durch das Völkerbund-Mandat für Palästina gezielt als jüdische nationale Heimat vorgesehen war, konnte kaum als das Gleiche betracahtet werden wie z.B. das „besetzte Paris“ (auf das die Deutschen keinen legitimen Anspruch hatten) oder das „besetzte Wien“ oder das „besetzte Berlin“ (beides Städte, die die Alliierten nach dem Krieg militärisch besetzten, auf die sie aber weder einen dauerhaften Anspruch hatten noch einen fälschen wollten). Dasselbe gilt natürlich für das „besetzte Japan“, auf das die Amerikaner natürlich keinen Anspruch hatten als den des militärischen Besatzers. Das ist etwas völlig anderes als Israel, das im Sechstage-Krieg in den Besitz von Territorium kam, auf das es Anspruch hatte und auch ein Recht – juristische, historisch und moralisch – das von denen anerkannt wurde, die nach dem Ersten Weltkrieg das Mandatssystem schufen.

Die Araber hatten einen guten Lauf, bei dem ihnen eine Reihe mittelmäßiger israelischer Regierungen und Medien und politische Eliten halfen in Israel ihnen Vorschub leisteten, die weit gehend vom Islam nichts wussten, beinahe willentlich, und daher blind für den gegen Israel für immer geführten Krieg waren. Vielleicht ist es den Israelis einfach zu schmerzhaft gewesen sich zu erlauben die Natur des Islam zu begreifen und damit die endlose Natur des gegen Israel geführten Krieges zu erkennen und sich dem zu stellen. Also ziehen sie es – wie die Westeuropäer – statt dessen vor, das alles zu leugnen und damit bei der Kollaboration mit der Propaganda zu enden, die von ihren Feinden ausgestreut wird, womit sie den Feinden helfen, die des von diesen geführten Krieges zu tarnen.

Aber heute, so scheint es, bricht jede neue Tötung oder jeder neue Anschlag, in Madrid oder London oder Mumbai, in Amsterdam oder New York, in Washington oder Neudelhi, in Moskau oder Manila, in Südthailand oder im südlichen Nigeria oder im Südsudan, begangen von Muslimen gegen Christen, Hindus, Buddhisten oder alle anderen, ein Stückchen aus dieser arabischen Propaganda heraus und erlaubt uns anzufangen wieder zu sehen, offengelegt, wie die wahre Natur des Krieges gegen Israel aussieht. Wie dieser Krieg gesehen wird und zwar klarer gesehen wird, früher von den Scharfsinnigen und später dann von den weniger Scharfsinnigen, dann wird es schwieriger und schwieriger werden die Farce der „legitimen Rechte des ‚palästinensischen’ Volkes“ zu äußern ohne das Gesicht zu verziehen. Und wenn Israel durchhalten kann und anfangen kann, die Dinge geradeaus zu sehen und anderen in Westeuropa und Nordamerika zu helfen selbst die Bedeutung und die dauerhafte Bedrohung, den Islam, zu verstehen, indem es sein neues Verständnis der Dinge klar macht, dann könnte es doch möglich sein, dass Israel eine Chance hat. Weiteres Appeasement wird nicht und kann nicht funktionieren. Der Islam ist triumphalistisch. Jeder Sieg, egal wo, gegen jegliche Ungläubige, regt den muslimischen Appetit nur an, er wird niemals gezügelt. Das muss verstanden werden. Nicht erst nach dem nächsten Zugeständnis materieller Werte an die Araber, sondern bevor jegliche weitere solcher desaströser Zugeständnisse von Typen wie den Olmerts dieser Welt gemacht werden.

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