Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22. Oktober 2016)

Sonntag, 16.10.2016:

Israel heute berichtet: „Die palästinensische Delegation in der UNO besteht darauf, eine Delegation von internationalen Experten nach Israel zu senden. Sie soll die Heiligen Stätten besuchen und Israel wegen der angeblichen Zerstörung archäologischer und historischer Ausgrabungen anklagen. Die Palästinenser werfen Israel unter anderem vor, wegen dem Bau der Jerusalemer Straßenbahn zahlreiche archäologische Ausgrabungen vernichtet zu haben.“ (Geht‘ noch verlogener? Ausgerechnet die Vernichter archäologischer Schätze auf dem Tempelberg werfen dem Staat, der für archäologische Grabungen alle Bauvorhaben stoppt, vor, was sie selbst betreiben!)

Kinderzeichnungen in der PA: Israel trinkt das Blut von Palästinensern; Israel isst Palästinenser; Ja zu Gewalt; ganz Israel ist „Palästina“.

Mahmud Abbas gab einen Empfang für eine Familie, die ein Mitglied verloren hatte. Dieser Mann erlag einem Herzinfarkt. In einem israelischen Gefängnis. Weil er ein Terrorist war und mordete. Abbas bezeichnete ihn als Helden.

Montag, 17.10.2016:

Umfrage von An-Najah: 59,4% der Palästinenser erklären, dass die Gründung eines Palästinenserstaats in den „Grenzen von 1967“ KEINE endgültige Lösung ist. Mit anderen Worten: Der Vernichtungskrieg gegen Israel wird auch nach einem „Friedensschluss“ und dem völligen Abzug Israels aus Judäa und Samaria weitergehen. (IMRA, per E-Mail)

Dienstag, 18.10.2016:

Zu Sokkoth (Laubhüttenfest) hat die Polizei ihre Präsenz überall in Israel an öffentlichen Plätzen, Parks, Einkaufszentren drastisch verstärkt.

Nach der Zerstörung des Friedhofs in Yarmuk (bei Damaskus) wollte die PA die Überreste von Abu Jihad aus Syrien in die PA überführen. Israel verweigerte die Genehmigung. Der Terrorchef (damals Stellvertreter Arafats) war 1988 bei einem israelischen Einsatz gegen die PLO in Tunesien getötet worden.

Mittwoch, 19.10.2016:

Die IDF gab bekannt, das 5 Verdächtige festgenommen wurden, die im Verdacht stehen am 11. Oktober den Schießangriff auf Soldaten bei Ni’lin verübt zu haben.

Der Schabak hat die Einreisegenehmigungen für 12 der 14 offiziellen Vertreter der PA im Gazastreifen aufgehoben, die von arabischer Seite für die Verhandlungen um Passierscheine und die Einfuhr von Baumaterial zuständig sind. Damit wird anscheinend umgesetzt, was Vereidigungsminister Lieberman ankündigte: dass Israel die PA umgeht und sich direkt mit den betreffenden Arabern beschäftigt und kommuniziert.

Donnerstag, 20.10.2016:

Die Fünfte Kolonne: Der arabische Knesset-Abgeordnete Ahmed Tibi log wieder: Es habe nie einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg gegeben. Nicht nur das: „Es hat nie irgendeine Verbindung einer anderen Religion zur Al-Aqsa-Moschee gegeben.“ Womit er auch christliche Verbindungen zu Jerusalem bestreitet.

Die PalAraber drängen den UNO-Sicherheitsrat, er solle eine Resolution verabschieden, die „ernste Maßnahmen“ gegen Israel beschließt, wenn es die „Siedlungsaktivitäten“ in Judäa, Samaria und Jerusalem nicht einstellt. Es sollen „Konsequenzen“ wegen „Verletzungen des Völkerrechts“ folgen.

In arabischen Städten im Norden Israels wurden in den letzten Tagen eine ganze Reihe von illegalen Schusswaffen, Sprengstoff und anderen Waffen beschlagnahmt. 2 Personen wurden festgenommen.

Eine Hamas-Terrorgruppe aus dem Gazastreifen hatte vor ein (privates) Fest im Süden Israels zu nutzen, um Juden zu töten und zu entführen. Vor allem wollten sie einen Soldaten töten und seine Leiche mitnehmen um sie als Verhandlungsmasse zu nutzen. Die Zelle konnte ausgehoben und verhaftet werden.

Vier Soldaten (nicht im Dienst) nutzten die Handy-App Waze und wurden von ihr in einen Bereich der Area A (unter voller PA-Kontrolle) geführt; sie konnten ohne weitere Zwischenfälle von der IDF wieder herausgeholt werden.

Freitag, 21.10.2016:

Zum Laubhüttenfest wurden Juden in Efrat von Arabern „von nebenan“ besucht. Der Bürgermeister von Bethlehem ließ gegen sie wegen des „gefährlichen Verbrechens“ ermitteln. Inzwischen wurden einige Araber verhaftet.

Der Shin Bet sagt, dass sich die Zahl der Terroranschläge von Arabern in Jerusalem hat sich im September gegenüber dem August verdoppelt. Die Zahl aller gegen Israelis gerichteter Terroranschläge stiegt um 17% an.

Wieder mal behauptete ein führender Hamasnik, es habe nie jüdische Tempel auf dem Tempelberg gegeben und außerdem gebe es eine Beweise dafür, dass es sie je gab.

Dem Terroristen, der plante einen Soldaten zu entführen und zu töten, wurde die israelische Staatsbürgerschaft wieder aberkannt; er stammt aus dem Gazastreifen und ist mit einer israelischen Araberin verheiratet.

Die USA und Ägypten übermittelten der PA-Führung eine Botschaft, mit der diese aufgefordert wurde nach dem 8. November keinen Schritt gegen Israel beim UNO-Menschenrechtsrat zu unternehmen. Die USA würden jegliche Anträge der PA mit einem Veto belegen.

Hamas-Fernsehen: Israel, die Juden leben von Blut und dem Betrachten von Körperteilen.

Samstag, 22.10.2016:

Ein offener Kritiker von Mahmud Abbas bei Hebron wurde angegriffen. „Unbekannte“ beschossen sein Haus.

Die Hamas beschwert sich, dass in Judäa und Samaria Sicherheitskameras an (israelischen) Straßen, an Geschäften und Privathäusern installiert sind. Damit würde Israel „Militante“ entdecken und des dem „bewaffneten Widerstand“ erschweren seinen „Kampf“ auszutragen. Vor kurzem wurde ein Terrorist in Ni’lin mit Hilfe solcher Kameras identifiziert und festgenommen.

Ein Gericht im Gazastreifen verurteilte einen Mann zu 20 Jahren Haft und Zwangsarbeit, weil er Israel Informationen zukommen lassen haben soll.

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