Nissans Notes and Quotes Corner: Peace Now und Hetze

Nissan Ratzlav-Katz, 31. August 2008

Unsere Hana Levi Julian berichtete letzte Woche: “Peace Now-Kopf zieht wegen Sabbat-Botschaft von Rabbi in den Krieg“. Es scheint so, dass Peace-Now-Generalsekretär Yariv Oppenheimer plant dem Generalstaatsanwalt eine Petition vorzulegen, in der verlangt wird, dass gegen Rabbi Yisrael Rosen Klage wegen „Hezte und Aufruf zu Mord“ erhoben wird. Der Rabbi bezeichnete Mitglieder von Peace Now als „Informanten“, die in einem auf der Torah gründenden Rechtssystem durchaus der Todesstrafe unterworfen werden könnten.

Abgesehen von der Frage der freien Meinungsäußerung, dem Recht Meinungen zu theoretischen Rechtsfragen anzubieten und dem Gesetz des Staates Israel, das für „Handlungen, die dazu vorgesehen sind Territorium aus der Staatsgewalt des Staates Israel zu entfernen“ die Totdesstrafe verlangt – abgesehen von all dem, gibt es noch Folgendes:

Der bekannte Schriftsteller Amoz Oz, einer der Gründer von Peace Now, schrieb: „Die Siedlungsbewegung ist „eine messianische Junta, isoliert und grausam, ein Haufen bewaffneter Gangster, Kriminelle gegen die Menschlichkeit, Sadisten, Pogromisten und Mörder, die aus einer dunklen Ecke des Judentums kamen… aus den Kellern der Bestialität und Verunglimpfung… um eine durstige und geistesgestörte Anbetung blutiger Herrschaft zu verursachen.“ (8. Juni 1989, Yediot Aharonot, auf Grundlage der Rede von Oz am Vorabend vor einer Menge von Peace Now-Demonstranten in Tel Aviv)

Prof. Zeev Sternhal forderte Panzer, um die jüdische Stadt Ofra zu zermalmen – als Teil eines Bürgerkriegs, der von Kräften der Antisiedlerbewegung begonnen würde (Maariv, 1988).

Wir können schlecht Peace Now für Sternhals Schwachsinn verantwortlich machen, aber ein weitere Peace Now-Veteran, der Künstler Yigal Tumarkin, sagte zu Sternhals Vorschlag: „Mein wahrer Beitrag wäre mir eine Maschinenpistole zu greifen, statt einen Füller und Bleistift, und sie zu töten.“ (Hadashot, 28. September 1988)

Ich nehme mal an, mit “sie” meint Tumarkin nicht Sternhal und seine Helfer.

Dann gibt es da noch die prominente Peace Now-Aktivistin und Knessetmitglied für die Meretz-Partei, Naomi Chazan. Auf einem Trefen der Humanist Judaism Federation im Jahr 1992 sagte sie: „Nur wenn wir Erfolg damit haben diese furchtbar schlimme Sache loszuwerden, die Übernahme unseres Lebens durch die schwarzen Teufel, können wir alles Gute im Staat aufziehen.“

Ich nehme mal an, dass sie mit „schwarze Teufel“ nicht die schwarz gekleideten Richter des Obersten Gerichtshofs meinte.

Und bis Ariel Sharon ein Auftragnehmer für einen Teil der Politik von Peace Now wurde, nannte man ihn wegen seiner Rolle als Verteidigungsminister in der Leitung des „Frieden für Galiläa“-Kriegs im Libanon 1982 einen Mörder.

Es möge mir fern liegen über Beschimpfungen zu jammern (anders als unsere Freunde bei MEND), aber vielleicht ist die neueste Drohung von Peace Now mit einer Klage einer der Fälle, wo der Topf den Tiegel „schwarzer Teufel“ nennt.

 

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