Nissans Notes and Quotes Corner: Das Mumbai-Massaker und der Modus Operandi der Fatah

Nissan Ratzlav-Katz, 2. Dezember 2008

Vor kurzem kommentierte bei einem Gedankenaustausch ein europäischer Freund die offenbar intensiven Bemühungen der Medien in der EU das Massaker in Mumbai herunterzuspielen, bei dem fast 200 Menschen das Leben genommen wurde. Aber hier in Israel gab es umfassende Berichterstattung (und sie hält noch an).

Selbst abgesehen von der Tatsache, dass Juden im Chabad-Haus gezielt angegriffen wurden, gibt es einen weiteren Faktor, der unsere akute Aufmerksamkeit auf sich zieht. Was in Mumbai geschah, lässt einige von uns denken: „Das hätte Tel Aviv sein können…“ Hier das Warum (und bitte achten Sie sehr genau darauf, wer für das meiste verantwortlich ist, das hier folgt):

2. Oktober 2001: Zwei Menschen wurden getötet, als PA-Terroristen in die Stadt Alei Sinai einsickerten , das Feuer auf Einwohner eröffneten und Granaten in ihre Häuser warfen.

4. Oktober 2001: Drei Menschen wurden getötet, als ein PA-Terrorist, verkleidet als israelischer Fallschirmspringer, im Busbahnhof von Afula das Feuer eröffnete. (Übrigens beanspruchte die Fatah – ja, diese moderate Gruppe, die heute von Mahmud Abbas geführt wird – die Verantwortung für den Anschlag.)

28. Oktober 2001: Vier Menschen werden von zwei PA-„Polizisten“ ermordet, die das Feuer aus einem Fahrzeug heraus auf Fußgänger an einer überfüllten Bushaltestelle im Zentrum von Hadera eröffneten.

4. November 2001: Zwei Menschen wurden von PA-Terroristen ermordet, die das Feuer an der Kreuzung French Hill im nördlichen Jerusalem eröffneten.

27. November 2001: Wieder Afula. Zwei Menschen wurden von PA-Terroristen ermordet, die das Feuer auf eine Menschenmenge in der Nähe des Busbahnhofs eröffneten. (Die Fatah und der Islamische Jihad reklamierten diesmal gemeinsam die Verantwortung.)

17. Januar 2002: Wieder in Hadera: Sechs Menschen wurden ermordet, als ein PA-Terrorist in einen Bar-Mitzwa-Empfang stürmte und mit einem M-16-Sturmgewehr das Feuer eröffnete. (Und ja, wieder beanspruchte die Fatah die Verantwortung für den Anschlag.)

22. Januar 2002: Zwei Frauen wurden von einem PA-Terroristen erschossen, der das Feuer im Zentrum von Jerusalem eröffnete. (Raten Sie mal, wer sich dafür verantwortlich erklärte. Wenn Sie „Fatah“ sagen, gewinnen sie ein Ticket nach Oslo.)

6. Februar 2002: Miri Ohana und ihre Tochter Yael (11) wurden in ihrem Haus von einem PA-Terroristen ermordet, der in den Moschaw Hamra eingedrungen war. Auch ein IDF-Reservist wurde bei dem Anschlag getötet. (Diesmal hatte sich die Fatah mit der Hamas zusammengetan. Ist das nicht nett?)

25. Februar 2002: Ein Polizist starb, nachdem er von eine PA-Terroristen tödlich getroffen wurde, der das Feuer in einem Wohnbezirk in Nordjerusalem eröffnet hatte. (Raten Sie mal, wer’s war.)

5. März 2002: Drei Menschen wurden ermordet, als ein PA-Terrorist das Feuer mitten in Tel Aviv eröffnete. (Es wird langsam überflüssig es zu erwähnen: Ja, die Fatah beanspruchte den Anschlag für sich.)

7. März 2002: Fünf 18-jährige wurden von einem PA-Terroristen erschossen, der in die Stadt Atzmona eingesickert war. (Diesmal war es die Hamas. Fühlen Sie sich jetzt besser?)

9. März 2002: Avia Malka (9 Monate alt) und Israel Yihye (27) aus Bnei Brak wurden von zwei PA-Terroristen ermordet, die das Feuer auf Autos und Fußgänger nahe den großen Hotels der Küstenstadt Netanya eröffneten und Granaten warfen. (Wieder die Fatah.)

28. März 2002: Drei Mitglieder einer Familie wurden von einem PA-Terroristen ermordet, der in die Stadt Elon Moreh eindrang, ihr Haus betrat und das Feuer eröffnete. (War nicht die Fatah, sondern nur die Hamas.)

29. März 2002: Zwei alte Menschen wurden von einem PA-Terroristen erschossen, der in die Stadt Netzarim eingedrungen war.

27. April 2002: Ein Fünfjähriger und drei Erwachsene wurden von PA-Terroristen ermordet, die in die Stadt Adora eingesickert waren. Die Terroristen betraten mehrere Häuser und feuerten auf die Menschen, die sich in ihren Schlafzimmern befanden. (Diesmal bildete die Hamas ein Team mit der PFLP, um die unglaublich schwere Aufgabe zu erledigen hilflose Menschen in ihren Häusern zu ermorden.)

28. Mai 2002: Netanel Riachi (17) aus Kochav Ya’akov, Gilad Stiglitz (14) aus Yakor und Avraham Siton (17) aus Shilo – drei Jeschiwa-Gymnasiasten – wurden von einem PA-Terroristen in der Stadt Itamar ermordet. (Die Fatah war stolz auf ihre Tat.)

8. Juni 2002: Eyal Sorek (23), seine Frau Yael (24, im neunten Monat schwanger) und Shalom Mordechai (35) wurden von PA-Terroristen ermordet, die in die Stadt Carmei Tzur eingesickert waren. (Die Hamas bekannt sich dazu. Aber wer zählt das noch?)

20. Juni 2002: Es trifft wieder die Stadt Itamar. Rachel Shabo (40) und drei ihrer Söhne – Neria (18), Zvika (12) und Avishai (5) – sowie ihr Nachbar Yosef Twito (31), der ihnen zu Hilfe kam, wurden ermordet, als ein Terrorist ihr Haus betrat und das Feuer eröffnete. (Kindermörder der Fatah und der PFLP hatten sich dafür zusammen getan.)

10. August 2002: Eine Frau wurde von einem PA-Terroristen ermordet, der in den Moschaw Mechora eingesickert war und vor ihrem Haus das Feuer eröffnete. (Fatah. Ich frage mich, ob Abbas sich all dieser Anschläge durch seine Leute bewusst war. Was glauben Sie?)

29. Oktober 2002: Der Menschen – Orna Eshel (53), Linoy Saroussi und Hadas Turgeman (beide 14) – wurden von einem PA-Terroristen in der Stadt Hermesh ermordet. (Fatah)

10. November 2002: Revital Ohayon (34) und ihre zwei Söhne Matan (5) und Noam (4) sowie Yitzhak Dori (44) und Tirza Damari (42) wurden von einem PA-Terroristen ermordet, der in den Kibbutz Metzer einsickerte und das Feuer eröffnete. (Fatah)

28. November 2002: Sechs Menschen wurden von zwei PA-Terroristen ermordet, die in der Stadt Beit Sche’an das Feuer eröffneten und Granaten warfen. (Ja, immer noch die Fatah.)

27. Dezember 2002: Vier Jeschiwa-Schüler (17 bis 23 Jahre alt) wurden von einem PA-Terroristen ermordet, der in die Stadt Otniel einsickerte. (Diesmal war es der Islamische Jihad. Wo sind die eigentlich bis dahin gewesen? Vermutlich mit Selbstmord-Bombenanschlägen beschäftigt.)

12. Januar 2003: Ein Mensch wurde ermordet, als ein PA-Terrorist in den Moschaw Gadish eindrang und das Feuer eröffnete. (Der Islamische Jihad beanspruchte die Verantwortung für den Anschlag für sich. Also vermute ich mal, dass sie gelernt hatten das anzuwenden, was sie von der Fatah gelernt hatten.)

7. März 2003: Rabbi Eli Horowitz (52) und seine Frau Dina (50) wurden getötet und fünf weitere Personen verwundet, als PA-Terroristen, verkleidet als jüdische Beter – nach Kiryat Arba eindrangen, in ihre Häuser gingen und sie beim Sabbath-Essen ermordeten. (Diemal war’s die Hamas.)

26. September 2003: Eyal Yeberbaum (27) und das sieben Monate alte Kind Shaked Avraham wurden während ihres Rosch-Haschanah-Festessens in Negohot von einem PA-Terroristen ermordet, der in die Stadt eingedrungen war. (Der Islamische Jihad beanspruchte die Verantwortung dafür.)

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Dann vergingen vier Jahre ohne Anschläge dieser Art. Warum? Vielleicht, weil die IDF in die Orte, Städte und auf die Nebenstraßen der von der PA kontrollierten Bereiche in Judäa und Samaria zurückkehrte. Bis am…

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6. März 2008 acht Jeschiwa-Schüler der Mercaz Harav-Jeschiwa in Jerusalem ermordet wurden, als ein PA-Terroristen in die Jeschiwa eindrang und das Feuer in der Bibliothek eröffnete, in der 80 Menschen, vorwiegend Teenager, versammelt waren.

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Aber das Massaker in Mumbai erinnerte mich auch and das Massaker von Maalot, bei dem am 15. Mai 1974 22 israelische Gymnasiasten im Alter von 14 bis 16 Jahren von Mitgliedern der Demokratischen Front für die Befreiung Palästinas ermordet wurden, die in die Stadt Maalot eindrangen.

Und schließlich erinnerte Mumbai viele auf überaus schaurige Weise an den Kfar Cabad-Anschlag vor 52 Jahren. Ein arabischer Terroristen dran in die Synagoge der Stadt ein und eröffnete das Feuer auf eine Menge eingewanderter Schüler und ihre Lehrer. Er tötete fünf Kinder und einen Lehrer.

Als Antwort darauf, besagt die Legende, zog sich der Lubawitscher Rabbi, der Leiter der weltweiten Chabad-Hassidim, als er die Nachricht hörte, in sein Zimmer zurück, schloss die Tür ab und öffnete sie drei Tage lang nicht. Danach bot er seinen Jüngern die einzig mögliche Beileidsbekundung an: Behemschech habinyan tinacheimu – „Ihr werdet dadurch getröstet werden, dass ihr weiter baut.“

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