7 schockierende Szenen Hebrons

RealJStreets, Israellycool, Oct. 28, 2016

Während der Sukkot-Feiertage war ich zum ersten Mal nach 15 Jahren wieder in Hebron. Ich war richtig schockiert von dem, was ich dort sah.

Hebron mit seinen verriegelten Geschäften, wie man es auf zahllosen Fotos sieht.

Hebron, wo israelische Soldaten Wache stehen.

Hebron, wo die Straßen menschenleer sind.

Traurig. Trauriges Hebron.

Die Medien – gedruckte wie soziale – haben uns zahllose Bilder von Gewalt und armen, armen Arabern in Hebron gezeigt.

Aber Hebron ist der Begräbnisort der jüdischen Patriarchen und Matriarchen. Auf unserer Tour besuchten wir die Machpela

an einem von zehn Tagen des Jahres, an denen die Muslime den kompletten Zugang jüdischen und nichtjüdischen Besuchern überlassen müssen. Von Abraham ist in der Bibel aufgezeichnet, dass er das Land kaufte, um seine Frau Sarah zu begraben.

Diese Stufen in Hebron werden auf die frühe Bronzezeit, vor 4.500 Jahren, datiert.

Ausgrabungen an einem israelitischen Haus von vor 2.700 Jahren offenbarte 5 Siegel in antikem Hebräisch, jedes mit zwei Worten „dem König, Hebron“.

Dann massakrierten Tarpat, Araber, 1929 ihre jüdischen Nachbarn.

Die 7 bisherigen Fotos haben Sie vermutlich schon einmal gesehen. Na und? Wie sieht es mit diesen aus?

Unser Reisebus musste anhalten und warten, da die Straße blockiert war. Ein israelischer Soldat hatte einen alten Araber im Auto mitgenommen und half dem Mann langsam heraus, auf die Straße. Keine Kamera einer Menschenrechtsorganisation zu sehen. Nun, das überraschte nicht.

Auf der Straße waren Israelis, Juden und arabische Schulmädchen, die friedlich einen Checkpoint passierten. Wieder war keine andere Kamera in Sicht.

Aber weit schockierender als Juden und Araber friedlich miteinander umgehen zu sehen, war Hebron selbst von einem Aussichtspunkt im jüdischen Bereich zu sehen.

Beim Blick nach links sah man dies: eine moderne Stadt, zu groß für einen Panorama-Schuss.

So sah es aus, wenn man nach rechts blickte; und wenn man auf dem Bild rechts auf die Mitte schaut, kann man die riesigen Steinmauern der Patriarchen- und Matriarchenhöhle sehen.

Hebron hat Taxis, Geschäfte und Menschen auf der Straße.

Ich war schockiert.

Nicht ein einziges Mal hatte ich Fotos dieser modernen Gebäude gesehen. Hebron bedeckt einen riesigen Bereich und in all den Jahren hatte ich nicht einmal ein einziges Foto von dem gesehen, was tatsächlich in Hebron abläuft. Schon gar nicht von B’Tselem oder anderen. Araber bauten eine große moderne Stadt und wir sehen nur einen kleinen Teil.

Derweil sind elektronische Tore und ein schockierender Beton-Wachhaus-Käfig am Eingang nötig, um israelische Soldaten im Dienst zu schützen.

Es geht nicht nur darum, wie Fotoausschnitte gestaltet werden, sondern welche Fotos gezeigt und geteilt werden.

Armes, trauriges arabisches Hebron. Vielleicht ein weiteres Narrativ für die UNESCO, aber nicht weit weg von dem, was wir sahen.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s